Regelmäßige Blutkontrolle bei altem Hund :: Gesundheit & Hund

Regelmäßige Blutkontrolle bei altem Hund

von Antje und Bonnie(YCH) am 01. April 2003 08:23

Hallo miteinander,

diesmal geht es einmal nicht um Bonnie, sondern um Lukas, den 12-14 Jahre alten Tierheimhund meiner Schwester. Er kommt morgens schlecht hoch, weil er müde ist und trottet bei Spaziergängen häufig hinterher oder weigert sich ins Auto zu springen. Meine Schwester ist deswegen in tierärztlicher Behandlung, Röntgenbilder und allgemeine Untersuchung führten zu keinem Ergebnis. Ich habe ihr dazu geraten, doch einmal das Blut untersuchen zu lassen, weil ich der Meinung war, dass man dies bei einem alten Hund regelmäßig machen sollte.

Der Tierarzt war der Meinung, dass Blutuntersuchungen bei einem alten Hund solange überflüssig sind, bis der Hund Verhaltensauffälligkeiten zeigt, wie z. B. vermehrter Durst. Da der gleiche Tierarzt Bonnies Mastzelltumor nicht erkannt hat und erst operiert hätte, wenn sie der Knubbel stört (dies hätte tödlich enden können!) gebe ich auf seine Meinung nicht viel. Mich würde interessieren, wie ihr das seht. Ist die Empfehlung regelmäßg Blut untersuchen zu lassen Geldbeschaffung für die Tierärzte, oder ist sie sinnvoll, um Organprobleme frühzeitig zu erkennen?

Ich bin ganz gespannt.

Liebe Grüße

Antje

von Mo.(YCH) am 01. April 2003 09:03

Hallo Antje!
Ich bin der Meinung, dass eine regelmässige Blutuntersuchung bei älteren Hunden sinnvoll ist.
Mit unserem TA haben wir schon beschlossen, dass wir ab dem 8. Lebensjahr damit anfangen.
Viele Grüsse Mo

von Lore_1940(YCH) am 01. April 2003 09:21

Hallo Antje,

ich habe bei meinem alten Pekinesen halbjährlich eine Kontrolle durchführen lassen und finde dies absolut nötig, auf alle Fälle wäre wohl jetzt eine Blutuntersuchung sehr wichtig, wenn der Hund so auffällige Alterserscheinungen zeigt ohne bestimmten Grund. Vielleicht würde auch sein herz eine kleine Unterstützung brauchen.

Liebe Grüße, Lore

von Antje und Bonnie(YCH) am 01. April 2003 09:28

Hallo Lore,

ich sehe es genauso. Lukas bekommt schon Herztabletten, weil er ein altersbedingtes vergrößertes Herz hat. Ich finde diesen Tierarzt absolut oberflächlich. Bonnie hätte er umgebracht, aber meine Schwester schwört auf ihn. Mich würde auch interessieren, ob es hier Hunde gibt, bei denen Organerkrankungen ohne klinische Symptome durch die Blutuntersuchung frühzeitig entdeckt worden sind.

Liebe Grüße

Antje

von Kathi(YCH) am 01. April 2003 09:52

HI Antje,

ich finde es wichtig und richtig, denn ich möchte meinen Hunden unnötiges Leid (durch zu spät erkannte Erkrankungen) ersparen.
In welchen Abständen: kann man wohl nicht pauschal sagen. Ich denke es kommt auf den allgemeinen Gesundheitszustand und das aktuelle Befinden des Hundes an. Bari ist jetzt z.B. 7 Jahre und hat keinerlei Beschwerden (bis auf sein etwas steifes Hinterbein). Zum Herbst hin lasse ich ihn mal gründlich durchchecken (inkl. Blutbild). Ich denke regelmäßige Untersuchungen bei alten Hunden sollte -je nach Bedarf- alle 10-6 Monate durchgeführt werden. Wobei ich 6 MOnate schon fast unnötig finde. Aber wie gesagt, das hängt entschieden vom einzelnen Individuum ab.

lg
Kathi

von Sonja(YCH) am 01. April 2003 14:39

: hallo,

unser opi wird nun 16 jahre alt. blutuntersuchungen machen wir nicht wenn nicht ein verdacht nahe liegt. denn was ändert der befund ? nichts. ausser dass man entscheiden müsste, ist es für den hund lebenswert und bringt eine Behandlung eine lebensqualitäts-Steigerung oder ist es nur wegen uns. hingegen wird bei unserem opi das herz abgehört und auch via EEG ??? kontrolliert. er hat ein vergrössertes Herz und mit den TAbletten ist er sehr gut eingestellt.. Auch unser opi schlurft und mag nicht mehr gross laufen. ist aber ansonsten nicht auffällig. frisst gut, ist geistig wach, erkennt seine freunde und kollegen und will seine guttis. einzig die bewegungsfreudigkeit hat abgenommen. (er hat keine arthritischen schmerzen, das wurde gecheckt)

wenn ich mal über 90 bin, so springe ich auch nicht mehr umher wie mit 20.

ich bin der meinung man soll das alter ehren und auch akzeptieren. mit 12 - 14 jahren muss man dem hund soviel lebensqualität wie möglich geben aber dabei raisonabel bleiben und nicht an den menschen sondern ans tier denken.

es ist jedem selbst überlassen ob er regelmässig freiwillig eine blutuntersuchung machen will, wenn kein grund vorliegt. die tierärzte freuts sicher.


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