OP gegen Sabbern :: Gesundheit & Hund

OP gegen Sabbern

von Corny(YCH) am 22. Juni 2003 10:38


Hallo René!

Danke für deine Antwort! Ich werde mich jetzt beim Tierarzt weiter informieren. Wenn es allerdings eine Quälerei für den Hund in irgendeiner Art darstellen sollte, werde ich es selbstverständlich nicht durchführen lassen.

Danke und liebe Grüße, Corny

von Meike(YCH) am 22. Juni 2003 14:20

Wenn es allerdings eine Quälerei für den Hund in irgendeiner Art darstellen sollte, werde ich es selbstverständlich nicht durchführen lassen.
:
Nun ja, ob es eine Quälerei ist, wäre ja Ansichtssache - auf jeden Fall ist es ja ein operativer Eingriff und das an einer ziemlich empfindlichen Stelle. Ohne Schmerzen NACH dem Eingriff wird das dabei wohl kaum abgehen, in eurem Fall würde dein Hund also sowohl vorn als auch hinten Schmerzen haben.
So praktisch das ist, es sozusagen mit nur einer Narkose zu "erledigen" - DAS würde ich dann doch nicht machen lassen, dann lieber zweimal OP.

von Cindy(YCH) am 22. Juni 2003 16:37

Hi Corny,

: Vielen Dank für die neunmalklugen Beiträge

Das hat nichts mit "neunmalklugen" Beiträgen zu tun. Überleg doch mal, was Du da möchtest. Eine solche OP ist medizinisch gesehen nicht notwendig, also schon mal gegen das TSchG, und das aus gutem Grund. Wenn da erst mal die Hemmungen gefallen sind, jetzt nicht nur bei Dir, sondern allgemein, dann ist es doch ein einfaches, "Schönheits"chirurgie auch beim Hund zu betreiben.
Stört es deinen Hund, wenn er sabbert? Hat er selbst dadurch gesundheitliche Probleme?
Schätze mal nein, also dürfte auch kein TA eine solche OP durchführen.

Abgesehen davon, so "einfach" ist das nicht. Stell Dir mal ein im Verhältnis zur Lefze relativ kleines Augenlid vor. Eine sog. Ektropium-OP, bei der ein Stück des Augenlids rausgenommen wird, damit sich das Lid wieder dem Auge dicht anschliesst. Diese OP ist auch nicht gerade "man schnippele ein Stück raus und fertig ist das ganze". Da muss der TA schon einiges an Können und Wissen haben, um diese OP wirklich gut durchzuführen. Ansonsten kann es sein, dass das Lid immer noch zu "schlaff" ist, oder aber andererseits sogar "überkorrigiert". Beides ist nicht so toll und erfordert dann eine zweite OP.
Und die Lefzen, zumal bei einem Boxer-Mix, sind längst nicht so klein und dünn wie ein Augenlid. Was glaubst Du, was das für ein "Gemetzel" ist? Zumal das ganze dann noch an einer Stelle ist, die, durch Fressen, Schnuppern etc. bedingt, um einiges "kontaminierter" mit Bakterien und Co ist. Wundentzündungen also um einiges wahrscheinlicher sind.

And last but not least. Überleg Dir mal, wie Du dich fühlst, wenn Dir ein Teil der Lippe einfach so rausgeschnitten wird?

Die nächsten Wochen Probleme/Schmerzen beim Fressen, Saufen, Kontaktaufnahme usw.

Also, ich kenne keinen TA, der so eine OP durchführen würde. Im Gegenteil, die meisten TAs, die ich kenne, würden Dir ganz gewaltig die Meinung sagen, wenn Du mit so einem "Wunsch" ankämst. Da wären die Reaktionen hier im Forum noch harmlos dagegen. Und das aus gutem Grund.

Gruss Cindy

von Carola(YCH) am 22. Juni 2003 18:40

Hallo Cindy,

sorry, wenn ich mich mal einmische, aber Corny hat nur nach Info's gefragt. Ich denke, wenn das so abläuft wie Du geschrieben hast, was ich mir auch gut vorstellen kann, dass hinter so einer OP mehr steckt, wird sie es nicht tun. Meinem Verständnis nach wollte Corny diese Information haben und mehr nicht. Was ist so schlimm an der Frage?? Ich kenne auch das Problem mit dem Sabbern. Aus diesem Grunde habe ich auch Hunde, die nicht so lange Lefzen haben. Ich finds echt ekelig, wenn die Spucke beim Kopf schütteln so durch die Wohnung fliegt.

Also nichts für ungut.

LG
Carola

von Petra(YCH) am 23. Juni 2003 14:12


: So praktisch das ist, es sozusagen mit nur einer Narkose zu "erledigen" - DAS würde ich dann doch nicht machen lassen, dann lieber zweimal OP.

Hallo Meike,

also ich bin der Ansicht, man sollte seinem Hund so wenig Operationen wie möglich zumuten, denn Hunde leiden ja nach OPs genauso unter Schmerzen wie wir Menschen, auch wenn manche Leute denken, ein Tier steckt das ja alles weg. Eine Operation käme für mich nur in Frage, wenn es sich gar nicht vermeiden ließe, z.B. bei einem Unfall oder einer Krankheit. Es geht ja nicht nur um die Schmerzen nach der OP, sondern auch um das Narkoserisiko, das ja auch bei einem noch so kleinen Eingriff besteht.

LG
Petra

von Petra(YCH) am 23. Juni 2003 14:37

Ein Kollege von mir hat seinen Setter vor vielen Jahren deswegen operieren lassen. Soweit ich mich erinnern kann, ging das relativ einfach und hat auch eine gewisse Besserung gebracht.

Um genauere Infos zu erhalten, müsste ich bei ihm aber nachfragen.

Gruss: Petra

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