Bei Unfall- Was passiert mit Hund? :: Hund + Umwelt

Bei Unfall- Was passiert mit Hund?

von Eva und rio(YCH) am 05. Juni 2000 14:46

Hallo,
wo wir schon beim Thema Auto sind: Da ich im Moment sehr oft lange strecken mit dem Auto fahre (Ingolstadt-Bad Hersfeld) habe ich ja auch viel Zeit nachzudenken yawning smiley) (nein, nicht daß ich das nur in der Zeit kann yawning smiley) )
Aber eins würde mich interessieren: was passiert mit meinem Hund, wenn ich ich einen Unfall hätte? Sicher, wenn mir etwas passiert, werde ich in ein Krankenhaus gebracht. Aber was wäre, wenn mit rio etwas ist? Sicher, wenn es mir gut geht, könnte ich selbst handeln (obwohl- wen ruft man eigentlich an, gibt es überall eine Tiernotrettung? Und kann man so schnell vom Unfallort weg? was ist, wenn jemandem anders etwas passiert ist?). Vor allem an Sonn- und Feiertagen ist ja nicht immer ein Tierarzt abrufbereit, wer wird denn da informiert? Wird sich um den Hund überhaupt gekümmert?
besorgte Grüße,
Eva und rio

von Pat(YCH) am 05. Juni 2000 15:36

hei

es gibt da versch.möglichkeiten.
wenn es sich um einen einzelhund handelt,hast du über den adac,bei panne,die möglichkeit,daß der hund rücküberführt wird oder aber in ein tierheim bei dir zuhause,von wo ihn dann die familie etc abholen kann.
mußt du aber extra zum schutzbrief beantragen.

wenn du nach unfall nicht mehr ansprechbar bist,wird der hund,so sie ihn
zu fassen kriegen,wahrscheinlich ins nächste tierheim verbracht.entweder von der polizei,feuerwehr oder aber vn th-mitarbeitern,die benachrichtigt werden.

sinnvoll ist deshalb,zu den eigenen papieren,ausweis,führerschein etc ,ein deutlich gekennzeichnetes inlet zu legen,so daß es auch nicht rausfallen kann,in dem du anweisungen niederschreibst,was mit dem hund zu geschehen hat bzw wer benachrichtigt wird.
nach den papieren wird gesucht,da darin ja auch oft spenderausweise,
oder sonst. die gesundheit und behandlung betreffende unterlagen aufbewahrt werden.

sollte das schlimmste eintreten,mußt du einfach hoffen,daß unter den helfern ein tierlieber mensch ist,der sich des hundes annimmt.
verloren geht er dann auf keinen fall,da seine verbringung nachzuvollziehen ist.
deshalb auch auf jeder fahrt,auch auf kleinen,ein halsband an mit
einer kennung,also zb telefonnr. oder adresshülse,dies erleichtert
das wiederauffinden sehr,egal,ob er ausbüchst oder sonstwo landet.
zudem das tier unbedingt kennzeichnen,täto oder chip,und registrieren lassen.ein minimaler aufwand,der trotzdem noch von sehr wenigen genutzt wird.

gruß pat

von Bettina(YCH) am 05. Juni 2000 18:24

Hi Eva,
aus ebendiesem Grund hatte ich neulich eine Unterhaltung mit einem Polizisten, den ich ab und an mit Diensthund im Feld treffe.
Du oder die Helfer rufen einfach 110 oder 112 an (deswegen habe ich immer mein Handy dabei - zu irgendwas müssen die Dinger doch gut sein). Bin ich in der Nähe vom Wohnort, habe ich die Nr. aller Tierärzte gespeichert, einer hat immer Notdienst. Sonst wissen die Leute auf den Dienststellen des Notrufs wer zu erreichen ist - natürlich ist die Abdeckung mit Ärzten noch lange nicht so gut wie für Menschen - aber die rufen z.B. auch den TA vom Zoo an, der hat immer Bereitschaft oder die nächste Tierärztliche Hochschule. Also keine Angst, ich nehme Aischa auch immer mit, zu Hause könnte ihr auch was passieren und der Tierarzt ist nicht zu erreichen.
Liebe Grüße
Bettina
P.S. Ich empfehle Dir einen 1.Hilfe-Kurs für Hunde - macht Sinn!

von Eva und rio(YCH) am 05. Juni 2000 19:57

Hallo,
erst mal danke für die Antwort, bin ich ja froh, daß sich noch andere darum Gedanken machen. "Nicht-Hundeler" gucken einen nur seltsam an,, wenn man fragt...

: Du oder die Helfer rufen einfach 110 oder 112 an (deswegen habe ich immer mein Handy dabei - zu irgendwas müssen die Dinger doch gut sein).
Habe ich auch immer dabei, meist auch auf den spaziergängen. Ich wußte aber nicht, daß Polizei oder Feuerwehr auch die Nummern von Tierärzten etc haben, das beruhigt mich schon. Was mich nämlich immer beunruhigt, ist, daß man nie etwas von verletzten tieren hört, die sind scheinbar keine Erwähnung wert. Dadurch weiß man eben auch recht wenig.

Bin ich in der Nähe vom Wohnort, habe ich die Nr. aller Tierärzte gespeichert, einer hat immer Notdienst.
Werde ich morgen auch machen, ist ja auch logisch. Wahrscheinlich kann man die Nummer dann aber auch von der Polizei erfahren.

Also keine Angst, ich nehme Aischa auch immer mit, zu Hause könnte ihr auch was passieren und der Tierarzt ist nicht zu erreichen.
Ich würde rio deshalb auch nicht zu Hause lassen, geht ja gar nicht. Außerdem will sie nun mal mit, was soll man machen yawning smiley))
Aber das mit dem Erste-Hilfe-Kurs werde ich sofort machen, wenn mal was in der Nähe angeboten wird. Und gechipt wird sie auch, die Täto ist nämlich nicht mehr zu lesen, und meist ist sie ohne Halsband.
Danke noch mal,
Eva und Rio

von Conny(YCH) am 06. Juni 2000 16:57

Hallo Eva
Hast Du schon mal Deinem Tierarzt an einem Wochenende anrufen versucht?
In der Regel läuft dort ein Band mit der aktuellen Notrufnummer. Bei einem grösseren Unfall organisiert die Polizei die ärztliche Hilfe für
Deinen Hund. Bei Pferden zum Beispiel lassen sie den Tierarzt zum Beispiel an den Unfallort kommen. Du brauchst also keine Angst zu haben.
Die Retter sind auch auf Tierleben eingestellt.
Gruss Conny

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