Fremde Hunde kommen angerannt - was tun? :: Hund + Umwelt

Fremde Hunde kommen angerannt - was tun?

von Kathi & 2 Akita(YCH) am 25. Mai 2001 06:20

Hallo Hildegard,

Du sprichst mir aus der Seele!!!
Bei Hunde.com gab es auch gerade eine Diskussion dazu unter dem Titel "Wieviel Freiheiten darf ein Hund haben". Hier meine Antwort dazu:

"Meine Meinung: ein Hund sollte soviel Freiraum genießen dürfen wie es seine Erziehung erlaubt. Dabei sollte man aber UNBEDINGT Rücksicht nehmen auf Hundebesitzer die ihren Hund NICHT freilaufen lassen können.
Alle Besitzer von "absolut" Gehorsamen Hunden dürfen sich über ihren Hund freuen - aber sie sollten dies nicht automatisch von allen anderen verlangen.
Wenn ich eines echt zum kotzen (sorry) finde, sind es Hundebesitzer mit
"meiner-tut-nix"- und "der-will-nur-spielen"-Hunden. Denn einer meiner
beiden Rüden TUT was und will (zumindest bei Rüden) NICHT spielen. UND er ist angeleint - warum wohl? (Mein 2. Rüde läuft uneingeschränkt frei und läuft weder zu anderen Hunden noch zu Menschen wenn er nicht die Erlaubniss dazu bekommt). Noch besser sind die Sorte Besitzer, deren Hund ÜBERALL hinstürmen darf derweil der Besitzer dümmlich grinsend in der Gegend rum steht.
Den eigenen Hund eben festhalten und mit dem Gegenüber kurzschließen ob
Kontakt gewünscht oder nicht, kann doch nicht soooo schwer sein.
Hier bei mir klappt das zu 98% :-)
Auf Hundewiesen ist es natürlich etwas anderes oder in stark
Hundefrequentierten gegenden und beliebten Auslaufgebieten. Aber auch am
Deich oder im Park sollte es gute Sitte sein, mit seinem Hund - auch wenn er nicht so friedlich ist - ungestört spazierengehen zu können. Es kann nicht angehen, daß sich Besitz von "Leinen-Hunden" nur im Unterholz
herumdrücken können nur weil die, welche im Besitz eines freundlichen und "gehorsamen" Hundes die Welt gepachtet haben.
Das als mein ganz allgemeines Statement :-) (in keinster Weise persönlich gemeint. Wem der Schuh passt, zieht in sich schon an ;-))"

Grüße
Kathi


von Heike K+A(YCH) am 25. Mai 2001 07:13

Hallo Kathi und Hildegard,

: Du sprichst mir aus der Seele!!!

Stimmt.

: "Meine Meinung: ein Hund sollte soviel Freiraum genießen dürfen wie es seine Erziehung erlaubt. Dabei sollte man aber UNBEDINGT Rücksicht nehmen auf Hundebesitzer die ihren Hund NICHT freilaufen lassen können.

: Alle Besitzer von "absolut" Gehorsamen Hunden dürfen sich über ihren Hund freuen - aber sie sollten dies nicht automatisch von allen anderen verlangen.

Ich stimmt Dir eigentlich vollkommen zu. Nur in letzter Zeit habe ich mir mal GEdanken gemacht. Und feststellen konnte ich, das das eigentliche Problem ist, das die meisten Leute gar nicht wissen was Sozilisation ist, Rangordnungskämpfchen unter Rüden, gegenseitiges beschnuppern, Unterordnung, ezc.. Auch wenn sie unterbewusst einiges mit dem Hund richtig gemacht haben, im großen und ganzen sind sie nur per Glück dazu gekommen das der Hund sozial verträglich ist und teilweise gut hört.
Es fällt mir immer öfter auf das die meisten Gassigänger nicht den blassesten SChimmer von ihrem Hund haben, geschweige denn das sie wissen das ein Hund ein Tier ist ;-)

Ich bin extrem froh zwei absolut verträglich und gut hörende Hunde zu haben. Es macht einiges leichter bei diesen ungewollten Hundebegegnungen, und dazu bin ich froh in einem GEbiet zu wohnen wo ich extrem viel Freiraum habe. Forstbeamte die meine Hunde schon mit Namen kennen, Jäger dessen Hund mit meinen spielen dürfen, und viele nette Gassibekanntschaften.
Ich schätze jeden Gassigang und denke immer daran wie schön es hier ist und das auch Sonntags bei bestem Wetter.

: beiden Rüden TUT was und will (zumindest bei Rüden) NICHT spielen. UND er ist angeleint - warum wohl? (Mein 2. Rüde läuft uneingeschränkt frei und läuft weder zu anderen Hunden noch zu Menschen wenn er nicht die Erlaubniss dazu bekommt).

Kurze Frage eben. Was machst Du wenn Du einen an der Leine hast und den zweiten laufen lässt. Es kommt Dir jemand mit auch zwei Hunden entgegen die bis dahin frei liefen. Nimmst du dann Deinen zweiten Rüden auch zu Dir, oder lässt Du ihn laufen. Vorausgesetzt der dir entgegenkommt nimmt seine Hunde auch zu sich.

liebe Grüße

Heike, K+A

von Kathi & 2 Akita(YCH) am 25. Mai 2001 07:26

Hallo Heike,

: ... Auch wenn sie unterbewusst einiges mit dem Hund richtig gemacht haben, im großen und ganzen sind sie nur per Glück dazu gekommen das der Hund sozial verträglich ist und teilweise gut hört.
: Es fällt mir immer öfter auf das die meisten Gassigänger nicht den blassesten SChimmer von ihrem Hund haben, geschweige denn das sie wissen das ein Hund ein Tier ist ;-)

Da hast Du leider gar nicht Unrecht ;-)
Genau darin sehe ich auch das Problem. Weißt Du, jeder der ein Auto fahren will muß VORHER einen Führerschein machen. Wäre für die Hundehaltung, meiner Meinung nach auch nicht verkehrt.
Ich kriege jedesmal eine mittelschwere Krise wenn ich Fragen lese/höre wie "Meine 6.monatige Hündin hat blutigen Ausfluß - Hilfe!!!" oder "Mein Welpe, 8 Wochen, ist nicht stubenrein" usw.
Was tun Neuhundebesitzer eigentlich VOR Anschaffung des Hundes???
Wenn der eine oder andere saich vorher mal ein gutes Hundebuch zu Hand nehmen würde, wüßte er das Hündinnen läufig werden (und da vor allem auch welche KONSEQUENZEN das haben kann!) und das ein Welpe nun mal seine Zeit braucht zum sauber werden (ja, gibt auch Ausnahmen, ich weiß ;-)).
Mal eben einen Hund anschaffen - DAS ist das Problem.

: Kurze Frage eben. Was machst Du wenn Du einen an der Leine hast und den zweiten laufen lässt. Es kommt Dir jemand mit auch zwei Hunden entgegen die bis dahin frei liefen. Nimmst du dann Deinen zweiten Rüden auch zu Dir, oder lässt Du ihn laufen. Vorausgesetzt der dir entgegenkommt nimmt seine Hunde auch zu sich.

da brauch ich nicht viel machen :-) Bari bleibt sofort stehen wenn er einen anderen Hund sieht. Nimmt mein Gegenüber seine Hunde deutlich zurück, rufe ich ihn ran und er läuft dann neben mir. Je nach dem Verhalten meines Gegenübers (manch einer macht ja auch einen ängstlichen Eindruck bei großen Hunden oder man sieht gleich, daß er dem Gehorsam meines Hundes nicht so ganz traut) halte ich ihn zusätzlich am Halsband fest (obwohl es wirklich nicht nötig wäre. Aber das kann mein Gegenüber ja nicht riechen).

Grüße
Kathi

von Heike K+A(YCH) am 25. Mai 2001 07:48

Hallo Kathi,

: : Es fällt mir immer öfter auf das die meisten Gassigänger nicht den blassesten SChimmer von ihrem Hund haben, geschweige denn das sie wissen das ein Hund ein Tier ist ;-)

: Da hast Du leider gar nicht Unrecht ;-)
: Genau darin sehe ich auch das Problem. Weißt Du, jeder der ein Auto fahren will muß VORHER einen Führerschein machen. Wäre für die Hundehaltung, meiner Meinung nach auch nicht verkehrt.

Stimmt. Die meisten wissen wie Du bereits geschrieben hast, nicht einmal die grundlegenden Dinge. Darin liegt das Problem. Und wenn ich dann sehe das bei uns auf dem Hundeplatz ein Jüngling mit seinem Schäferhund ankommt, der keifend in der Leine hängt, und diese dann "angeblich" noch reisst und er nur dumm da rumsteht.... nee, da hört es echt auf. Gut, der Schäfer war ein lieber, aber das kann man nicht voraussetzen. das einzig gute ist das die auf den Hundeplatz gehen. Welpenspielen, ist für viele ein fremdwort das man wohl erst einmal im Duden nachschlagen muss. Und wenn ich dann sehe wie viele Leute sich neuerdings extrem für die Herdenschutzhunde interessieren und sich dann wundern das der 16 Wochen alte Hund die eigene Mutter anknurrt ;-)) da hört dann alles auf. Aber Hilfe annehmen, das will keiner. Ist eine echte Zwickmühle, einerseits will man helfen und andererseits bekommt man immer ne Abfuhr, dabei geht es doch um das gemeinsame Hobby Hund...

: Was tun Neuhundebesitzer eigentlich VOR Anschaffung des Hundes???

Nichts. Viele jedenfalls. Die meisten möchten einfach einen Hund, als Partner beim Gassi und als Gefährte für die Kids. Was davor und danach kommt, darüber denkt keiner nach. Aber das wird man auch niemals ändern können wenn die Hundehaltung an sich nicht mit mehr Voraussetzungen genehmigt wird. So ähnlich wie ein Führerschein fürs Auto.

:und das ein Welpe nun mal seine Zeit braucht zum sauber werden (ja, gibt auch Ausnahmen, ich weiß ;-)).

Jepp ;-)))) hab so ne Ausnahme ;-))

: da brauch ich nicht viel machen :-) Bari bleibt sofort stehen wenn er einen anderen Hund sieht. Nimmt mein Gegenüber seine Hunde deutlich zurück, rufe ich ihn ran und er läuft dann neben mir. Je nach dem Verhalten meines Gegenübers (manch einer macht ja auch einen ängstlichen Eindruck bei großen Hunden oder man sieht gleich, daß er dem Gehorsam meines Hundes nicht so ganz traut) halte ich ihn zusätzlich am Halsband fest (obwohl es wirklich nicht nötig wäre. Aber das kann mein Gegenüber ja nicht riechen).

Ja, das ist nett. Denn ich hatte letztens genau diesen Fall. Und zum Glück hatte ich meine "nur" am HAlsband, denn der andere Rüde vom gegenüber wand sich ganz geschickt aus seinem Halsband heraus und griff an ;-) Ist aber nix passiert, der war nur ein Macho mit Luft dahinter und die Besitzerin stand nur doof darum...

liebe Grüße

Heike, K+A

von Kathi & 2 Akita(YCH) am 25. Mai 2001 08:22

Hallo Heike,

: ... Und wenn ich dann sehe wie viele Leute sich neuerdings extrem für die Herdenschutzhunde interessieren und sich dann wundern das der 16 Wochen alte Hund die eigene Mutter anknurrt ;-)) da hört dann alles auf.

Tja, es muß aber doch was "exotisches" sein ;-( Schäferhund hat ja "jeder".

: Aber Hilfe annehmen, das will keiner. Ist eine echte Zwickmühle, einerseits will man helfen und andererseits bekommt man immer ne Abfuhr, dabei geht es doch um das gemeinsame Hobby Hund...

Es läßt sich aber ja niemand gerne seine Unfähigkeit bescheinigen. Für mache Leute ist es ein Armutszeugnis Hilfe anzunehmen.

: Nichts. Viele jedenfalls. Die meisten möchten einfach einen Hund, als Partner beim Gassi und als Gefährte für die Kids. Was davor und danach kommt, darüber denkt keiner nach. Aber das wird man auch niemals ändern können wenn die Hundehaltung an sich nicht mit mehr Voraussetzungen genehmigt wird. So ähnlich wie ein Führerschein fürs Auto.

Absolut richtig. Ich bin schon jetzt am überlegen wie ich geeignete Welpenkäufer für meine noch gar nicht geborene Zuchthündin aussuche. Aber beim polizeichlichen Führungszeugnis bin ich schon angelangt ;-)

: Jepp ;-)))) hab so ne Ausnahme ;-))

ich auch :-)) Hasi war mit 8 Wochen absolut sauber, Funkei auch. Allerdings habe ich auch bei beiden immer ein Auge drauf gehabt und das kleinste Zeichen gedeutet.

: Ja, das ist nett. Denn ich hatte letztens genau diesen Fall. Und zum Glück hatte ich meine "nur" am HAlsband, denn der andere Rüde vom gegenüber wand sich ganz geschickt aus seinem Halsband heraus und griff an ;-) Ist aber nix passiert, der war nur ein Macho mit Luft dahinter und die Besitzerin stand nur doof darum...

Sowas ist mir auich schon passiert. Ich laß dann auch los. Bari fängt eh nicht an - aber wehren darf er sich. Bei Kancho geb ich lockere Leine und halte mich zurück. Hat bisher immer funktioniert. Bei einer Keilerei würde ich ihn abklinken (da denkt er dann eh nicht ans Jagen ;-)

Gruß
Kathi

von Heike K+A(YCH) am 25. Mai 2001 08:49

Hallo Kathi.

: : ... Und wenn ich dann sehe wie viele Leute sich neuerdings extrem für die Herdenschutzhunde interessieren und sich dann wundern das der 16 Wochen alte Hund die eigene Mutter anknurrt ;-)) da hört dann alles auf.
:
: Tja, es muß aber doch was "exotisches" sein ;-( Schäferhund hat ja "jeder".

Nur leider sind die Leute sich meist nie bewußt was sie da für einen Hund haben...
Die ein dich ich da als Beispiel anführte fragte mich dann ob ich jemanden wüßte der sich im speziellen mit Herdenschutzhunden auskennt. Da sagte ich ihr Günther Bloch, der fiel mir spontan ein, und da meinte die echt, wer ist das denn? Also ehrlich, den kennt doch fast jeder, oder liege ich da falsch...

: : Aber Hilfe annehmen, das will keiner. Ist eine echte Zwickmühle, einerseits will man helfen und andererseits bekommt man immer ne Abfuhr, dabei geht es doch um das gemeinsame Hobby Hund...
:
: Es läßt sich aber ja niemand gerne seine Unfähigkeit bescheinigen. Für mache Leute ist es ein Armutszeugnis Hilfe anzunehmen.

Leider. Ich wäre froh gewesen damals bei Aaron als er klein war jemanden zu finden der sich speziell mit Hunden auskennt die Schutztrieb, Territorialaggresion etc. in Mengen besitzen. Keiner da. Keiner konnte mal einen guten Rat geben. Also hab ichs alleine gemacht und bin heute sehr stolz auf diesen verträglich Hund. Ich finde es echt nicht schlimm Hilfe anzunehmen. Keiner ist mit Weisheit geboren worden...bis auf einige Ausnhamen ;-))

: Absolut richtig. Ich bin schon jetzt am überlegen wie ich geeignete Welpenkäufer für meine noch gar nicht geborene Zuchthündin aussuche. Aber beim polizeichlichen Führungszeugnis bin ich schon angelangt ;-)

*gg na dann viel Spaß.... Mal sehen wie die Leute reagieren wenn Du mit dem Führungszeugnis anfängst. Da trennt sich schonmal sie Spreu vom Weizen. Und ein deftiger SChutzvertrag denn sollteste auch noch machen.

: : Jepp ;-)))) hab so ne Ausnahme ;-))
:
: ich auch :-)) Hasi war mit 8 Wochen absolut sauber, Funkei auch. Allerdings habe ich auch bei beiden immer ein Auge drauf gehabt und das kleinste Zeichen gedeutet.

Wer ist Hasi???

Grüße

Heike, K+A (bin ich froh wenn ich gleich nach Hause gehe, habe heute null und null Lust auf Arbeit)

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