zu: Fremde Hunde kommen angerannt. :: Hund + Umwelt

zu: Fremde Hunde kommen angerannt.

von Jana L + P(YCH) am 09. Juni 2001 18:54

Hi Nadja,

warum treten anstatt den Hund einfach herunterzuziehen? Was kann denn der Hund für seine minderbemittelten Besitzer? Ich verstehe das einfach nicht und frage mich manchmal, ob ich in diesem Forum noch richtig bin.

Enttäuschte Grüße - Jana, Liza, Plastic & 4

von Melli(YCH) am 09. Juni 2001 19:12

Hallo Nicola,


: (merkwürdigerweise sind die Hunde, die ständig frei laufen, auch
: gerade die, die nun überhaupt keine Erziehung haben, und das hat rein
: gar nix mit Rasse oder Größe zu tun!)


...das ist jawohl eine ziemlich böswillige Unterstellung !

Gruß Melli & Wolf (der sehr gut erzogene Freiläufer, über den sich niemand aufregt, weil wir sehr wohl rücksichtsvoll sind und vorausschauend durch die Gegen laufen !!)

von Porcha & Dino(YCH) am 09. Juni 2001 19:56

Hi Nicola

Ich wollte an dieser Stelle auch meinen Senf dazugeben :O).

Aus welchen Gründen auch immer ich meinen Hund anleinen sollte, diese muss ich nicht rechtfertigen und es ist auch von anderen Hundehaltern zu respektieren.

Es ist für mich grundsätzlich unerheblich, ob Hund XY gehorsam ist oder nicht und/oder ob verträglich oder aggressiv.

Ich lasse meinen Hund weder unaufgefordert zu anderen Menschen noch zu 4Beinern und im Gegensatz zur weitläufigen Meinung muss ein Hund, der angeleint wird nicht aggressiv reagieren - wie in unserem Fall.

Erfreulicherweise sind die Menschen in meiner Nachbarschaft sehr freundlich und wir kommen gut miteinander aus und die Rücksicht, die ich anderen entgegenbringe, widerfährt mir genauso und macht das Leben viel angenehmer und schöner. Seit ich vor 6 Monaten zugezogen bin, sind mir Raufbolde, Angstbeißer etc. nicht begegnet und ich denke, dass es überwiegend an dem Verhalten der Hundehalter untereinander liegt und es ermöglicht unter anderem auch, dass mein Kalb viele nette Begegnungen mit anderen Hunden hat, wo sie miteinander toben und spielen können.

Sofern ich meinen Hund anleinen sollte, erwarte ich übrigens nicht, dass der andere Hundehalter sich ebenso verhält. Allerdings sollte er den Hund unter Kontrolle haben.

Liebe Grüße

Porcha & Dino

von Nicola mit Sally(YCH) am 09. Juni 2001 19:57

Hallo Melli,
:
:
: : (merkwürdigerweise sind die Hunde, die ständig frei laufen, auch
: : gerade die, die nun überhaupt keine Erziehung haben, und das hat rein
: : gar nix mit Rasse oder Größe zu tun!)
:
:
: ...das ist jawohl eine ziemlich böswillige Unterstellung !

Nöö, keine Unterstellung, sondern Erfahrung, Beobachtung - eben Realität!
:
: Gruß Melli & Wolf (der sehr gut erzogene Freiläufer, über den sich niemand aufregt, weil wir sehr wohl rücksichtsvoll sind und vorausschauend durch die Gegen laufen !!)

Gegen solche Hundebesitzer habe ich ja auch nichts gesagt - die sind nur leider die Ausnahme! Wenn Deine Rücksichtnahme so aussieht, dass Dein Hund zwar immer frei läuft, Du aber darauf achtest, dass er nicht zu anderen Hunden hinrennt, dann ist doch alles klar! Aber die Hundebesitzer, denen es sch...egal ist, was der freilaufende Wuffi so alles anrichtet, verhalten sich schlicht und ergreifend ASOZIAL! Siehst Du das anders?

Gruß
Nicola mit Sally

von Gaby(YCH) am 09. Juni 2001 20:54

Hallo Jana,

: warum treten anstatt den Hund einfach herunterzuziehen? Was kann denn der Hund für seine minderbemittelten Besitzer? Ich verstehe das einfach nicht und frage mich manchmal, ob ich in diesem Forum noch richtig bin.
:
Wenn Dein Hund vor Schmerzen schreit, reagierst Du vielleicht auch ein wenig heftig und denkst nicht mehr so nach?

Allerdings muß ich sagen, das auch ich mal einen Hund getreten habe, als der meinen Welpen jagte: Beide im Kreis um mich herum, es war nicht möglich, den Hund zu fassen. Beim Versuch, meinen Welpen wegzuziehen, wurde ich in die Hand gekniffen, der Welpe schrie vor Schreck und wohl auch Schmerz. Da habe ich halt, als der Hund mal wieder eine Runde drehte, einmal entsprechend zugetreten.

Als Tierquäler habe ich mich da nicht gefühlt. Und das der Welpe 1 Woche lang bei jeder Hundebegegnung wie erstarrt stehenblieb und unter sich machte, hat wohl gezeigt, das mein Eingreifen mehr als berechtigt war. Übrigens hält sich das bis heute: Damals war der Scottish Terrier so groß wie Dux als Welpe, bis heute haßt er etwa gleichgroße schwarze Hunde.

Als Tierquäler sollte sich derjenige fühlen, der einem Hund ohne Grund Schmerzen oder Angst zufügt - und dazu gehört auch, wenn man seinen Hund sichtlich kranke Hunde bedrängen läßt wie mit dem Gipsbein oder Welpen (auch kleine Hunde) jagen läßt.

Grüße, Gaby

von Melli(YCH) am 09. Juni 2001 21:29

Hallo Nicola,

: Nöö, keine Unterstellung, sondern Erfahrung, Beobachtung - eben Realität!


Das ist eben nur ein Teil der Realität, denn sonst wäre das absolut verallgemeinert. Es gibt immer solche und solche und ich wehre mich gegen diese Verallgemeinerungen, nur weil Du so viele schlechte Erfahrungen gemacht hast.


:: Gruß Melli & Wolf (der sehr gut erzogene Freiläufer, über den sich
::niemand aufregt, weil wir sehr wohl rücksichtsvoll sind und
::vorausschauend durch die Gegen laufen !!)


: Gegen solche Hundebesitzer habe ich ja auch nichts gesagt - die sind
: nur leider die Ausnahme!

Das kommt immer darauf an, welche Erfahrungen man macht....Du hast eben viele schlechte gemacht und sagst deswegen, dass diese Leute die Ausnahme sind. Das sind Deine Erfahrungen, andere Leute machen aber auch ganz andere Erfahrungen.

: Wenn Deine Rücksichtnahme so aussieht, dass
: Dein Hund zwar immer frei läuft, Du aber darauf achtest, dass er
: nicht zu anderen Hunden hinrennt, dann ist doch alles klar!

Mein Hund ist z.B. im Cafè, in der Strassenbahn, in Einkaufspassagen etc. an der Leine, also überall da, wo extrem viele Leute sind und Chaos herrscht. Das mache ich vor allem aus Rücksicht gegenüber allen anderen Leuten und unsere Hundeverordnung sieht es auch so vor. Ich bin jedoch sehr selten mit meinem Hund in solchen Gegenden (ausser Cafè) und darum läuft er eben fast nur frei.
Aber ich habe nicht gesagt, dass mein Hund nicht zu anderen Hunden hinlaufen darf. Er darf nur nicht zu angeleinten Hunden, bevor ich den Grund des Angeleintseins nicht kenne. Manchmal sind es ja auch gar keine aggressiven, läufigen oder kranken Hunde, sondern nur nicht gehorchende, die an der Leine sind....und die dann doch schnüffeln dürfen oder sogar abgeleint werden. Ich kläre das dann einfach kurz ab und wenn es mir von vornherein schon komisch vorkommt, der andere Hund schon an der Leine durchdreht oder ich einfach keine Lust habe, lasse ich halt keinen Kontakt zu....das ist alles ganz locker.
Wir laufen fast nur in Gegenden, wo alle Leute ihre Hunde frei laufen lassen und dies auch ohne größere Probleme funktioniert.


: Aber die
: Hundebesitzer, denen es sch...egal ist, was der freilaufende Wuffi so
: alles anrichtet, verhalten sich schlicht und ergreifend ASOZIAL!
: Siehst Du das anders?

Nein, das sehe ich ganz genauso und ich kann es auch sehr gut verstehen, wie unangenehm ein heraneilender Hund ist, wenn man selbst einen unverträglichen, kranken oder läufigen an der Leine hat.

Was ich jedoch gar nicht verstanden habe: Ihr hattet Eure Hündin doch in der besagten Situation auch frei laufen.....warum habt Ihr sie angeleint, als der andere Hund schon fast bei Euch war ?
Die Leute haben doch gesehen, dass Euer Hund auch frei ist und somit durfte ihr Hund halt zu Eurem laufen....ist das so schlimm ?
Wenn Eure Hündin sonst friedlich ist und nur schnell heranlaufende Hunde nicht mag, liegt es doch auf der Hand, dass sie dann unsicher ist und deswegen "rumzickt". Wenn Ihr sie dann noch anleint, signalisiert Ihr ihr doch zusätzlich Gefahr .....warum lenkt Ihr sie nicht ab und versucht daran zu arbeiten, dass sie weniger ängstlich ist.
Weicht jetzt vom Thema ab, aber fällt mir gerade so ein :-) !!


Viele Grüße, Melli


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