Hundeschule-Hundeplatz Prob.Genehmigung? :: Hunde Gesetze + Hundeverordnungen

Hundeschule-Hundeplatz Prob.Genehmigung?

von A. Münster(YCH) am 26. Dezember 2000 15:31

Hallo,
ich arbeite seit mehreren Jahren mit verhaltensauffälligen Tieren.
Für Hunde habe ich bis jetzt immer Einzelstunden gehabt. Nun werde ich aber immer öfter nach Gruppentraining gefragt, da die viele Hunde nach dem Einzeltraining auc soweit fit für eine Gruppe sind.
Mein Problem nun:
Ich möchte ein Grundstück pachten, welches ich auch einzäunen möchte, um darauf Gruppenkurse zu veranstalten. Nun habe ich aber aus versch. Ecken gehört, daß das nicht so einfach sei. Von wegen Genehmigung usw.
Kann mir jemand von Euch Tips geben, wo ich mich erkundigen muß?
Oder mir vielleicht von seinen eigenen Erfahrungen berichten.
Freue mich auf viele Antworten
A. Münster

von Gesa & Borderbande(YCH) am 26. Dezember 2000 20:53

Hi,

meine Erfahrung: Wo kein Kläger, da kein Richter...

Als ich anfing, hatte ich mir auch ein Grunstück gepachtet und wollte es anmelden. Dazu erkundigte ich mich bei dem zuständigen Bauamt. Wie gewünscht ließ ich mir von einem Architekten eine Bauvoranfrage ausformulieren und gab sie in dreifacher Ausführung mit Lageplan des Grundstückes und allem Sch... dort ab. Nach zwei Wochen bekam ich den Bescheid: Abgelehnt! Da die Agility Geräte nicht in das landwirtschaftliche Bild passen würden. So ein Schwachsinn!

Zualledem hätte ich keinen richtigen Zaun ziehen dürfen, damit Wild ungehindert passieren kann und noch einige Schikanen mehr!

Ein Bekannter daraufhin, der bei der Stadt arbeitet: Hättest Du doch bloß nicht gefragt...

Liebe Grüße

Gesa & Borderbande

von Antje(YCH) am 27. Dezember 2000 06:11

Hallo Gesa,

das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden, in Baden-Würtemberg ist es z.B. viel einfacher als in Hessen. Am besten erkundigst Du Dich erst einmal ganz unverbindlich beim Bauamt. Je nachdem, wo das Grundstück liegt (dörflicher oder städtischer Bereich), ist z.B. die Untere Naturschutzbehörde oder das Städtische Garten- und Friedhofsamt mit zuständig, und letztere machen erfahrungsgemäß weniger Probleme... Bei uns in Hessen ist es übrigens so, daß innerhalb der Gemeinde ein Ausweichgelände zugewiesen werden muß, wenn man bereits ein Grundstück besitzt. Auf jeden Fall muß aber die Gemeide hinter der Sache stehen, sonst wird das nix, und in oder neben ausgewiesenen Naturschutzgebieten oder Feuchtbiotopen läuft gar nix. Die Sache mit dem Zaun: Wird hier bei uns in Hessen selten genehmigt; die meisten Hundeplätze, die ich kenne, sind nicht eingezäunt (wir haben eine dicke Hecke drum herumgepflanzt), und diejenigen, die eingezäunt sind, sind das schon seit Jahrzehnten.

Viele Grüße

Antje

von Izel(YCH) am 27. Dezember 2000 08:28

Hallo,
vielen Dank erstmal für die Antworten.
Tja, ich denke hier in Niedersachsen ist es schwieriger.
Nicht anmelden halte ich auch für ein Problem. Es gibt ja immer irgendwelche Leute die sich beschweren. Ich mache das jetzt nur nebenberuflich, würde es aber gern irgendwann hauptberuflich machen. Und das dann inoffiziell, mit der Befürchtung, daß es irgendwann verboten wird? Ich hab hier schon von einigen Hundeplätzen gehört, die verboten worden sind. Hört sich also nicht so rosig an.
Viele Grüße
Izel

von Antje(YCH) am 27. Dezember 2000 08:44

Hallo Izel,

wende Dich mal an einen Anwalt, der sich im Baurecht, vor allem Bebauungen außerhalb geschlossener Ortschaften betreffend, sehr gut auskennt. Warscheinlich wirst Du die Anschrift eines solchen bei einem Landwirt erfahren können, der gerade im Außenbereich gebaut hat, oder beim zuständigen Kreisbauernverband (nachfragen beim zuständigen Amt für Landwirtschaft wegen der Anschriften). Dort kannst Du Dir Tips holen, ohne daß z.B. die Naturschutzbehörde bereits Wind davon bekommt. Auch würde ich mich mal umsehen, wo in Deiner Gegend neue Hundeplätze innerhalb der letzten 10 Jahre errichtet worden sind.

Ich würde mich auch in Bezug auf die benötigten Genehmigungen absichern, so völlig ins Blaue hinein, ohne behördlichen Segen, kann man ganz schön auf die Nase fallen. Wichtig ist erst einmal, daß Du eine Stelle findest, die geeignet wäre (auch in bezug auf die angrenzenden Landwirte, Jagdpächter usw.). Wenn Du so eine Wiese hast, dann müßte Dir zumindest ein Ausweichgelände zur Verfügung gestellt werden.

Viele Grüße

Antje

von Izel(YCH) am 27. Dezember 2000 16:06

Hallo,
vielen Dank erstmal. Ich habe noch kein Grundstück. Wollte nur mal so im allgemeinen fragen. Aber ich habe schon von einigen hier in Niedersachsen gehört, die seit Ewigkeiten nen Platz suchen.
VG
Izel

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