4 Rüden treffen einen 5. :: Hunde Gesetze + Hundeverordnungen

4 Rüden treffen einen 5.

von sabine & simbär(YCH) am 22. Januar 2001 10:34


Guten Morgen, ihr "REchtsverdreher":-)) ein Fall für´s Lehrbuch.

wer kennt sich aus:

wir (3 HF) sind mit vier freilaufende Rüden unterwegs. Ein fünfter kommt unangeleint dazu (dieser Rüde hat allerdings mit anderen Rüden des öftern schon Pech gehabt, kleiner Beißereien, er ist laut Besitzer sehr unsicher und wird immer wieder verkloppt, etc.)
Sein Besitzer ca. 50 m dahinter und läßt ihn aber trotzdem laufen. Vom Besitzer weiß ich, daß dieser ein Stromgerät mit sich trägt, um andere Hunde abzuwehren....

Langer Rede kurzer Sinn: der Goldie und ein Rüde (keiner von meinen) fängt einen Streit (Gebrumme etc.) an. Wie es genau war und um was es ging, weiß ich nicht. Alle anderen drei machen dann mit.... Es ging so schnell.... das an Abrufen, festhalten etc. nicht zu denken war.

Der Besitzer regt sich auf: so ging das ja nicht. Ich hätte meine an die Leine nehmen müssen.
Ich hab seinen Hund angeschaut und zum Glück keine Verletzung gefunden. Meine beiden haben allerdings je ein Loch überhalb der Nase und eins im Ohr...

Das ganze ist total doof gelaufen. Da ich den Rüden kenne und sich meine mit ihm vertragen haben, und wir vorher schon zwei andere Rüden getroffen haben, muß ich eingestehen, daß ich die Situation total falsch eingeschätzt habe.... Es hätte nicht passieren dürfen.

Wer käme jetzt eigentlich für welche Kosten auf? Gekloppt haben sich letztendlich alle, ich wüßte z. B. nicht, wer meinen das Knopfloch verpaßt hat....
In wie weit muß sich der Besitzer des Golden einen Mitschuld anrechnen lassen? Er kann seinen unsicheren Hund in so einer Situation doch nicht frei laufen lassen (ohne diesen abzurufen) und hinterher mecken und wir anderen sind die dummen. Er hat einen anderen Besitzer mit dieser Methoden schon genervt.... und jede TA-Rechnung, selbst wenn es ein (nachweislich) anderer Hund war, zugeschickt. (Aussage stimmt wirklich)

Bevor ihr mit jetzt mit Vorwürfen etc überhäuft, möchte ich folgendes klarstellen: 1. moralisch fühle ich sich (mit-)schuldig, 2.ich habe zwei Hunden, die sich helfen. Da ich um diesem Tatbestand weiß, paß ich bei fremden Hund verstärkt auf (habe ich schon mehrmals hier geschildert) 3. habe meine ja auch ein Knopfloch abgekommen 4. möchte ich nicht zur Weihnachtsgans werden (siehe oben) 5. ich will keine TA-Kosten von ihm ersetzt haben, sondern nur wissen, was ihr tuen würdet.... 6. wie gesagt, beteiligt waren alle Rüden


Sabine & Simbär

von Me & Bär(YCH) am 22. Januar 2001 12:12

Hi Sabine,

ich persönlich ;-)) würde die Sache auf sich beruhen lassen (sowohl wenn ich Du wäre, die anderen befreundeten Halter, als auch der Gute mit dem Golden).

Das Problem, dass Du schon erkannt hast, ist dass niemand weiß, welcher Hund welchen Schaden angerichtet hat....und da wird es dann auch in einem evtl. Streit vor Gericht hängen: Dann bekommt jeder einen Teil der Schuld und hat massig Anwaltskosten (was den Anwalt aber freuen dürfte ;-))...

Ich muß ganz ehrlich sagen: Ich kenne das Problem unsicherer, imm wieder verkloppter Rüde (von meinem eigenen) und er würde so ner Meute großräumig aus dem Weg gehen, wenn ich ihn nicht schon vorher zu mir rufe - es heißt ja nicht, dass nicht einer von 4 vielleicht wirklich zupackt....also sicher ist sicher...und was nützt dem Mann sein E-Gerät, wenn sein Hund vorher wieder eine negative Erfahrung macht (wird dadurch ja nicht besser)...wäre es ein Hund gewesen könnte ich sein Verhalten ja noch nachvollziehen, aber bei 4 ?!

Das ist meine Meinung dazu...
Ich hoffe Deinen Kötis geht´s soweit trotz der Beulen gut?

Liebe Grüße,
Me & der auch öfter verprügelte Bär

von sabine & simbär(YCH) am 22. Januar 2001 12:39

Hallo Me,

vielen Dank für Deine Antwort. Ich sehe das ja genauso, wollte aber mein eure Meinung hören.
Angeblich war der Golden von Anfang an so (unsicher)... Wenn dem so ist, warum macht er seinen Hund nicht fest bzw. ruft ihn zu sich...
Es ärgert mich einfach, daß ich mich teilweise auch noch mit so Leuten herumärgern muß. Der HF will es einfach nicht einsehen, verstehen; dies haben wir früherer Gespräche mit ihm schon gezeigt. Es gibt wirklich wichtigerers als Kleinkriege unter Hunderführern...

Ich informiere Dich weiter....

Sabine & simbär, so schlimm sind die Beulen auch nicht. Sind jetzt als Steiff-Tiere mit Knopf im Ohr bzw. in der Nase....

von Me & Bär(YCH) am 22. Januar 2001 16:06

: Hallo Sabine,

: Angeblich war der Golden von Anfang an so (unsicher)... Wenn dem so ist, warum macht er seinen Hund nicht fest bzw. ruft ihn zu sich...

Wenn er schon immer so ist, was rennt er dann ne Hundegruppe rein???
Wir waren vorhin auch gassi und der Kopflöcherer (und seitdem Lieblingsfeind) meines Rüden kam schnurstraks auf uns zu (unangeleint) und wäre Bär nicht an der Leine gewesen, wäre er abgehauen ;-))

Vielleicht ist der Hund gar nicht so unsicher wie sein Herrchen annimmt?
Grad wenn er freiläuft und unsicher ist, sollte er nicht anfangen hinzurennen und am Ende noch zu stänkern!

: Es ärgert mich einfach, daß ich mich teilweise auch noch mit so Leuten herumärgern muß. Der HF will es einfach nicht einsehen, verstehen; dies haben wir früherer Gespräche mit ihm schon gezeigt. Es gibt wirklich wichtigerers als Kleinkriege unter Hunderführern...

Vor allem tut der Mann seinem Hund ja nix Gutes, im Gegenteil noch ein paar solche Geschehnisse und der Hund hat auch ein Problem mit dem Besitzer, weil dieser scheinbar nicht fähig ist seinem Hund zu helfen und evtl abzublocken etc....

Aber ärger Dich nicht: Ich frag mich auf jedem Gassi-Gang wieder, was für komische Verhaltensweisen manche Hunde DANK ihrer BESITZER doch an den Tag legen ;-))

Liebe Grüße,
Me & Bär

PS: Kannst Du mir vielleicht sagen, warum man den Kot seines Hundes in Plastiktüten verstaut (ist ja ahnen für sich nichts schlechte ;-)) und diese dann verknotet zurück auf den Weg wirft??? Da wäre die Tütenfreie Verrottung doch wohl vorzuziehen.... Hab ich heute auf dem Gassi-Weg entdeckt (ca. 20 verknotete Kot-Plastiktüten), weil der Schnee wegtaut.

von Babsi(YCH) am 22. Januar 2001 17:20

Hallo Me,

: Vielleicht ist der Hund gar nicht so unsicher wie sein Herrchen annimmt?
: Grad wenn er freiläuft und unsicher ist, sollte er nicht anfangen hinzurennen und am Ende noch zu stänkern!

Dieses Verhalten kenne ich von meinem Hund aber auch. Als ich ihn bekam, hatte er höllische Angst vor anderen Hunden. Er ist dann mit wütendem Gebell (wenn ihm nicht der Schwanz fast am Bauch geklebt wäre, hätte er wirklich aggressiv gewirkt ;-) ) erstmal auf jeden Hund losgegangen, hat einmal in Schwanz oder Rücken gezwickt (sozusagen ein Präventivschlag *g*) und ist dann wieder davongerannt...
Inzwischen ist er soweit, dass er mit eingezogenem Schwanz stehenbleibt und sich erst mal beschnüffeln lässt.

Manche Hunde leben nun leider einmal nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung"

liebe Grüße,
Babsi und Lucifer (der sich vor ganz lieben Hundedamen inzwischen sogar schon mal freiwillig unterwirft)

von Jana L + P(YCH) am 22. Januar 2001 18:28

Hallo Sabine,

so etwas ist mir auch schon passiert. Was ist das Problem? Ist doch nichts ernsthaftes passiert, oder? Wenn wir sonntags mit sehr vielen Hunden unterwegs sind (letzte Woche 14 Hunde) und wir treffen auf andere (alle frei), rufe ich meinen Rüden erst einmal zu mir. Er kann dann nach den anderen schnuppern gehen.

Liebe Grüße - Jana, Liza & Plastic

P.S.: Macht bloß kein Drama aus der Sache!

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