Beisserei unter Rüden brauche Infos :: Hunde Gesetze + Hundeverordnungen

Beisserei unter Rüden brauche Infos

von Michaela(YCH) am 21. August 2001 09:27

Hallo Katja,

: Also, das letzte, was ich zu dem Thema gelesen habe, ist eben, daß man sich solche Schmarren selbst zuzuschreiben hat (wobei ich es für nicht unwahrscheinlich halte, daß das Verteidigen eines kleinen gegen einen viel größeren Hund da anders gesehen wird... oder wenn einer der Hunde ein Kategorie-1-Hund ist...). Irgendwo zu Hause habe ich auch noch die "Urteilsnummer".

Hier noch Infos:
Angegriffener Hund hat Schäferhundgröße ist ca 5 Jahre alt.
Angreifender Hd hat Schlittenhundgröße ist ca 11 Monate alt.
Der angegriffene Hd wurde an Ohren und Lefzen verletzt.
der Führer (nicht Eigentümer) des Schlittenhundes hat leichte Verletzungen an den Armen.
Der Schlittenhund ist völlig unverletzt!
Nun wurde der Halter des angegriffenen Hund angezeigt!!!

Noch eine Anmerkung: Die Keilerei ging erst so richtig los als der HF des Schlittenhund versuchte die Beiden zu trennen (obwohl der HF des angegriffenen Hd sagte er solle es lassen, das würden die beiden unter sich klären). Kaum das der "Eingreifer" seine Finger wieder draußen hatte wurde der Jüngere vom Älteren unterworfen und Schluß war. Wie gesagt der Jüngere (Schlittenhund) hat nicht einen Kratzer abbekommen!!!

Wäre wirklich froh über Urteile zu vergleichbaren Fällen, da dem Älteren M+L-zwang droht!

Grüße
Micha

von Michaela(YCH) am 21. August 2001 09:33

Hallo Karin,

: Anderer Fall::::: Andere Kollegin ging mit ihrer Hündin spazieren. Sie traf einen anderen Hündinnenhalter. Sie liessen die Hunde spielen. Was auch sehr gut ging. Plötzlich fingen die zwei an sich anzuknurren und zuzuschnappen. Der Mann ging mit einem Knüppel dazwischen, was die Hunde nur noch mehr in Rage brachte. Der Mann hat dann mit dem Knüppel auf die Hündin meiner Kollegin eingeschlagen. Die Hündin hat der anderen Hündin das Genick gebrochen. Da kann man auch sagen, wären die zwei Hundehalter in entgegengesetze Richtung davongelaufen, wäre es wohl nie soweit gekommen.

Genau das ist es der Hd der zuerst anfing zu beissen ist ein junger Rüde. Er wurde dann auch von dem Älteren unterworfen und Ruhe war. DEr Führer des jüngeren Hd hat das ganze in der Tat verschlimmert
s. meine Antwort an Katja!

Nur, der Ältere ist nun angezeigt worden...

Was nun?

Micha


von Karin(YCH) am 21. August 2001 09:36

:
: Genau das ist es der Hd der zuerst anfing zu beissen ist ein junger Rüde. Er wurde dann auch von dem Älteren unterworfen und Ruhe war. DEr Führer des jüngeren Hd hat das ganze in der Tat verschlimmert
: s. meine Antwort an Katja!
:
: Nur, der Ältere ist nun angezeigt worden...
:
: Was nun?
:
Hmm weiss nicht, ich würde mir wohl einen Anwalt nehmen. Bei uns in der Schweiz ist es nicht so schlimm wie in Deutschland. Meiner Kollegin ist überhaupt nichts passiert, obwohl der andere Hund ja tod war.
:
Karin

von Gaby(YCH) am 21. August 2001 09:42

Hallo Micha,

: Hier noch Infos:
: Angegriffener Hund hat Schäferhundgröße ist ca 5 Jahre alt.
: Angreifender Hd hat Schlittenhundgröße ist ca 11 Monate alt.
: Der angegriffene Hd wurde an Ohren und Lefzen verletzt.
: der Führer (nicht Eigentümer) des Schlittenhundes hat leichte Verletzungen an den Armen.
: Der Schlittenhund ist völlig unverletzt!
: Nun wurde der Halter des angegriffenen Hund angezeigt!!!
:
: Noch eine Anmerkung: Die Keilerei ging erst so richtig los als der HF des Schlittenhund versuchte die Beiden zu trennen (obwohl der HF des angegriffenen Hd sagte er solle es lassen, das würden die beiden unter sich klären). Kaum das der "Eingreifer" seine Finger wieder draußen hatte wurde der Jüngere vom Älteren unterworfen und Schluß war. Wie gesagt der Jüngere (Schlittenhund) hat nicht einen Kratzer abbekommen!!!
:
: Wäre wirklich froh über Urteile zu vergleichbaren Fällen, da dem Älteren M+L-zwang droht!
:
War einer der Hunde an der Leine? Gibt es Zeugen?

Meiner bisherigen Kenntnis nach würde ich sagen, das der Angreifer Schuld hat. Das heißt, der Besitzer des Schlittenhundes muß für die Kosten des Tierarztes bei dem angegriffenen Hund zahlen.
Verstehe ich das richtig, der Besitzer des Angreifers ging dazwischen?
Und hat dann den anderen Besitzer, dessen Hund dabei verletzt wurde, angezeigt?

In der Rechtsprechung wird immer so schön gesagt, das von jedem Tier ein gewisses Gefahrenpotential ausgeht und Du daher ein gewisses RIsiko selbst tragen muß.

Könnt ihr beweisen, das der angegriffene Hund verletzt wurde und das der Besitzer des Angreifers bei dem Versuch, seinen HUnd davon abzuhalten, den anderen Hund weiter zu verletzen, gebissen wurde, sieht es eigentlich ganz eindeutig aus.
Der Besitzer eines angreifenden Hundes ist nämlich dazu verpflichtet, "Schadensbegrenzung" zu betreiben - auf gut deutsch, geht mein Hund auf den anderen los, muß ich versuchen das zu verhindern - sofern es mir möglich ist. Verletze ich mich dabei, bin ich es selber schuld.
Allerdings kann ich genausogut daneben stehen bleiben und zusehen, wie mein Hund munter weitermacht, denn ich bin auch wiederum nicht verpflichtet, mein eigenes Leben zu gefährden.

Habt ihr Zeugen für den Vorfall und sieht es so aus, das der Besitzer des angreifenden Hundes verletzt wurde bei dem Versuch, seinen Hund davon abzuhalten, den anderen Hund weiter zu verletzen, ist er es selber schuld. Zudem muß er in jedem Fall die Kosten zahlen, die durch seinen HUnd entstanden sind.

Aber recht haben ist nicht immer das GLeiche wie recht kriegen.

Grüße, Gaby

von Katja + Indy(YCH) am 21. August 2001 09:59

Hallo Micha!

Erkundige Dich mal (unverbindlich) über die Hundehaftpflicht, die sind, da sie ja sonst bezahlen müssen ;-) meist sehr gut informiert, was die Gesetzeslage angeht. Das ist sicherer als meine Infos, die da doch immer nur sporadisch fließen, da es nicht so mein Gebiet ist.
Ansonsten: Rechtsanwalt (kostet auch nicht die Welt und erscheint bei der von Dir beschriebenen Konstellation eine gute Investition).
Viele Grüße,
Katja

von Michaela(YCH) am 21. August 2001 10:07

Hallo Gaby,

: War einer der Hunde an der Leine? Gibt es Zeugen?
Der Schlittenhund an einer Schleppleine! Der andere frei.
Keine Zeugen, leider.

: Meiner bisherigen Kenntnis nach würde ich sagen, das der Angreifer Schuld hat. Das heißt, der Besitzer des Schlittenhundes muß für die Kosten des Tierarztes bei dem angegriffenen Hund zahlen.
Um die Tierarztkosten geht es nicht, das sind die berühmten "Peanuts"

: Verstehe ich das richtig, der Besitzer des Angreifers ging dazwischen?
Ja, Angreifer war der junge Schlittenhund. und der dazu gehörende Hundeführer gng dazwischen und wurde dabei verletzt!

: Und hat dann den anderen Besitzer, dessen Hund dabei verletzt wurde, angezeigt?
Jein der Eigentümer des Schlittenhundes hat den Angegriffenen angezeigt! Der hat den Hund zu dem Zeitpunkt aber nicht selbst ausgeführt! Der Schlittenhund hat nicht einen Kratzer.

: Könnt ihr beweisen, das der angegriffene Hund verletzt wurde...
Ja der war ja beim Tierarzt.

: ...und das der Besitzer des Angreifers bei dem Versuch, seinen HUnd davon abzuhalten, den anderen Hund weiter zu verletzen, gebissen wurde, sieht es eigentlich ganz eindeutig aus.
Bei dem Versuch die Beiden zu trennen ja. Es gibt aber keine Zeugen. Nur die beiden Hundeführer.

: Der Besitzer eines angreifenden Hundes ist nämlich dazu verpflichtet, "Schadensbegrenzung" zu betreiben - auf gut deutsch, geht mein Hund auf den anderen los, muß ich versuchen das zu verhindern - sofern es mir möglich ist. Verletze ich mich dabei, bin ich es selber schuld.
: Allerdings kann ich genausogut daneben stehen bleiben und zusehen, wie mein Hund munter weitermacht, denn ich bin auch wiederum nicht verpflichtet, mein eigenes Leben zu gefährden.
Kannst Du mir sagen wo das steht?

: Aber recht haben ist nicht immer das GLeiche wie recht kriegen.
Ja leider.

Grüße, Micha

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