Prinz Edward griff Hunde mit Stock an :: Hunde im Radio, TV & Internet

Prinz Edward griff Hunde mit Stock an

von Klaus am 28. Dezember 2008 22:16
Fotos zeigen den Graf von Wessex, wie er während einer Jagd mit einem rund einen Meter langen Stock gegen zwei Hunde ausholte, die sich um einen toten Fasan stritten. Unklar ist, ob Edward die Hunde während der Fasanenjagd im königlichen Revier Sandringham in der Grafschaft Norfolk mit den Hieben tatsächlich getroffen hat. «Er hat ein widerliches Beispiel abgegeben», sagte Andrew Tyler von der Tierschutzorganisation Animal Aid. «Einen Hund zu schlagen ist armselig, feige und bösartig - es scheint, er hatte einen königlichen Wutanfall.»

Ein Sprecher des Buckingham Palastes wies darauf hin, dass Edward die streitenden Hunde trennen wollte. Es stehe nicht fest, dass die Tiere von den Schlägen tatsächlich getroffen worden seien. An der Jagd hatten nach einem Bericht der Zeitung «Mail on Sunday» auch Prinz William, Prinz Andrew sowie der Gatte der Königin, Prinz Philip, teilgenommen.

Quelle: dpa


Was dieser Andrew Tyler stattdessen empfohlen hätte um die Hunde zu trennen, hat er wohl nicht verraten. Wobei Stockschläge tatsächlich nicht das Mittel erster Wahl sein sollte.

lg Klaus

von Art am 30. Dezember 2008 12:09
Naja, er verteidigt nur seine Beute ganz in Pipi-Prügel-Prinz-Manier.

von Klaus am 31. Dezember 2008 01:09
Quote Art:
Naja, er verteidigt nur seine Beute ganz in Pipi-Prügel-Prinz-Manier.

Ja, die Assoziation liegt doch auf der Hand... Ging nicht darum, Reporter zu verprügeln oder an nen Türkischen Pavilion zu pinkeln, sondern zwei sich streitenden Jagdhunde voneinander zu trennen. Denn wenn du sie nicht voneinander trennst, bleibt im blödesten Falle einer davon auf der Strecke.

Er hätte sich auch vornehm zurück ziehen können und seinen Bediensteten die Situation klären lassen können. Hunde hat der eh genug, aber warum greift er dann noch persönlich ein und gefährdet gar seine Reputation für zwei Köter, die sich um einen Fasan streiten?

lg Klaus

von Art am 31. Dezember 2008 10:08
Quote Klaus:

Naja, er verteidigt nur seine Beute ganz in Pipi-Prügel-Prinz-Manier.

Quote :
Ging nicht darum, Reporter zu verprügeln oder an nen Türkischen Pavilion zu pinkeln, sondern zwei sich streitenden Jagdhunde voneinander zu trennen.
Ja, war auch eher ein Scherz.
Letztendlich ist aber der Artikel wieder ein gutes Beispiel wie die Presse so funktioniert. Macht man sich die Mühe und liest den Artikel in der Sunday Times, so klingt das alles schon wieder ganz anders. "Hat er oder hat er nicht?", titelt man dort und man sieht die ganze Aktion eher als den alljährlichen Versuch, die Royals als herzlose Banausen darzustellen und was der Herr Tyler zu sermonieren hat, verschwindet in der Belanglosigkeit.
Man scheint sich durchaus einig, dass der Stock nicht das adäquate Mittel ist, aber auch, dass die Bilder nichts beweisen, droht er oder schlägt er? Raufen sie sich um die Beute oder haben sie sich verbissen? Für Antiroyals schlägt er, für etwas nüchternere Zeitgenossen droht er eher dem Hund, solange der Schlag nicht bewiesen ist. Im Zweifelsfall für den Angeklagen, auch bei Prinzen.
Stellt sich noch die Frage: Was, wenn er geschlagen hat? Irgendwie fällt mir da nichts besseres ein, als "na, und, wenn schon". Welche Mittel habe ich denn als Hundehalter, mit Stock in der Hand und in der anderen Hand die Flinte, ähm die Aldi-Tasche, dann noch in einer evtl. für mich noch affekt-behafteten Situation, wo ich einfach reagieren muss, und zwar im Rahmen meiner Möglichkeiten? Das muss ja nicht in Prügel ausarten, lass es ein ordentlich bebrüllter Klapps sein, zumal es ja beides eigene Hunde sind, die sich evtl. eher beeindrucken lassen. Besser den Stock reinhalten, als den Arm, steht auch in dem Artikel. Vielleicht hatte der Prinz ja auch nur Panik um seine Hunde oder seine Beute (wer hält schon gerne eine von den Hunden zerfetze Trophäe in die Kamera) und der Panik fällt die Vernunft als erstes zum Opfer.
Fazit: Irgendwie beweisen die Bilder nichts. Man sieht keinen eindeutigen Schlag, weder sieht man verbissene noch zerrende Hunde. Wenn es alles dennoch stimmen würde: oft handelt man einfach im affekt, könnte ich mich nicht von freisprechen. Bliebe also die Frage, wie man in solcher Situation reagiert, vor allem wenn es die eigenen Hunde sind, denn da scheint ja einiges im argen zu liegen.

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