Zur Diskussion gestellt, wie weit gehe ich um meinen Hund zu retten? :: Hunde in den Medien

Zur Diskussion gestellt, wie weit gehe ich um meinen Hund zu retten?

von puempel am 15. November 2009 08:56
Hallo Ihr Lieben,

mich beschäftigt seit einigen Tagen ein Zeitungsartikel, den ich hier mal zur Diskussion stellen möchte. Zum besseren Verständnis: Katrin Lampe ist österreichische "Bauer sucht Frau"-Moderatorin und moderiert nun auch ein Tiermagazin. Ihr Windhund ist an Krebs erkrankt und seit 3 Tagen berichtet meine Tageszeitung groß über die wunderbare Tierliebe dieser Dame, die alles unternimmt und um das Leben des Hundes kämpft, den letzten Euro geben würde für die Therapie des Hundes, da diese "ihre Kinder" sind und sie alles für sie tun würde.
Wie sehr ihr das? Tierliebe? Egoismus? Was würdet ihr tun?

[www.oe24.at]

Bin gespannt auf eure Meinungen!

von tommy1234 am 15. November 2009 09:25
Hallo,

ja, keiner möchte gerne in der Situation sein. Für mich gibt es immer noch einen Unterschied ob Kind oder Hund. Dennoch steht man meist spontan vor der Entscheidung wenn es beispielsweise um eine OP oder so geht. Wenn es Chancen gibt, dann würde ich eine OP machen lassen. So wie wir es seinerzeit bei unserer Colliedame gemacht haben. Leider ist sie dananch trotzdem verstorben. Es klingt hart, aber - aus eigener Erfahrung - ist es ein Vorrecht der Tiere, dass man sie ienschläfern lassen kann und ihnen langes Leiden ersparen kann.

von millemama am 15. November 2009 09:57
Hallöchen

Puh das ist echt ein Thema wo ich der Meinung bin das es da keine eindeutigen Anworten gibt. Sicher kommt es auf die Situation an. Natürlich ist zwichen Hund und Kind schon ein Unterschied, nur für einiege sind die Hunde eben die einzigen auf der Welt die da sind.

Im Allgemeinen finde ich es eine falsche Tierliebe einen Todkranken Hund um jeden Preis am Leben zu erhalten. Dieses Tier leidet ja auch und wenn die Gesetzteslage es schon möglich macht sein geliebtes Tier von seinem Leiden zu erlösen, dann denke ich issollte es ab einem gewissen Punkt auch getan werden.

Ich persönlich hoffe das ich noch lange nicht vor dieser Entscheidung stehen muss, denn wie es dann aussieht kann ich nun noch nicht sagen
LG Franzi

von bruno+dusty am 15. November 2009 10:28
Hallo,

also für mich sind meine Hunde meine Kinder! Was aber wohl daran liegen mag, das ich noch keine Kinder habe und ein gewisses Alter noch nicht erreicht habe.
Zum Thema: Ihr redet davon den Hund ab einem gewissen Moment zu erlösen! Jetzt frag ich euch WANN IST DENN DIESER PUNKT ERREICHT????
Ich dachte nämlich auch immer das man den eigenen Hund erlösen kann. Aber als unser erster Hund am Cushing Syndrom erkrankte undschwer mit der Chemo zu kämpfen hatte - haben wir auch gekämpft!! Denn meiner Meinung nach ist man in dem Moment mit anderen Gedanken beschäftigt als auf die Idee zu kommen den Hund zu erlösen! Ich denke da hat man eine Mauer vorm Kopf die einen nicht an das Ende denken lassen will!

Viele Grüße

von Peggy am 15. November 2009 13:47
Hallo

Ich würde auch alles für meine beiden Hundis tun. Egal was das ist und was es kostet.

Ja, auch meine Hunde sind meine Kinder, da ich nie Kinder haben werde, habe ich damit auch kein Problem. Ich richte meine komplette Zeit nach meinen Hunden und lasse die beiden auch nicht alleine, ausser mal zum Arzt oder so, wenn es eben absolut nicht geht. Als ich arbeiten gegangen bin, ist eine Freundin zu den Hunden gegangen und hat auf die beiden aufgepasst, das waren dann schon mal Kosten von 10 Euro pro aufpassen.
Wenn einer meiner beiden krank wäre, würde er die bestmöglichste Behandlung bekommen, solange wie auch NUR ein Funken Hoffnung ist das die Krankheit besiegt werden kann. Sollte dies nicht möglich sein, würde ich noch alles was menschlich für mich tragbar ist unternehmen um dem Hund einen schönen Lebensabend geniessen. Sollte einer meiner beiden so starke Schmerzen haben, dass man ihm sie nicht mehr nehmen kann ausser mit sehr starken Medikamenten, müsste ich mich dann wohl von ihm trennen, auch wenn dies wahrscheinlich einer der schwersten Entscheidungen ist.

Ich würde bei keiner Behandlung auf die Kosten schauen. Aber ich würde mit diesem Schicksal auch nicht in die Öffentlichkeit gehen.

Liebe Grüße Peggy

von Frieda am 15. November 2009 16:13
Huhu,

Gott sei Dank, stand ich noch nicht vor dieser Entscheidung. Aber auch ich würde jeden Cent für meinen Hund ausgeben, wenn es denn sein müsste. Ich liebe dieses Tier, er gibt mir momentan den einzigen Halt, wenn ich allein in München bin.
Habe ich die Möglichkeit ihm zu helfen, dann tue ich das. Gibt es Hoffnung auf Heilung, dann helfe ich ihm. Kann er nicht mehr stehen, ist inkontinent, leidet (und ja auch das kann man sehen), hat nur noch Schmerzen und will einfach nicht mehr (es geht um alles zusammen!!!). Dann würde ich den letzten Weg auch noch mit ihm zusammen gehen. Das gehört einfach dazu.
Man darf einen Hund jedoch nicht quälen und es gibt einfach Grenzen.

LG Frieda

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