Führerschein ab 20 Kilo :: Hunde in den Medien

Führerschein ab 20 Kilo

von Gabrielle(YCH) am 10. April 2000 04:33

Liebe Tharin

: Das ist ja mal toll.
: Wo wohnst du denn?
Ist das nun rethorisch fuer's Forum oder hab ich dir das auch privat vorenthalen??(Ich studiere ja als erstes immer mal die E-mail Adresse..)
Also, ich bin in Australien, an der Gold Kueste, um genau zu sein.

: Wie hoch ist denn die normale Steuer und wie die ermaessigte?

Die Steuer betraegt AS$ 52.- pro Jahr (sorry, kenne den Wechselkurs zur DM nicht), AS$ 19.- fuer die obedience trained dogs pro Jahr. Damit man sich da ein richtiges Bild machen kann, muss ich vielleicht noch sagen, dass die Jahreseinkommen so zwischen AS$ 25'000.- bis 45'000.- betragen, brutto. Ich arbeite fuer die volle Steuer also etwa 4 bis 5 Stunden.

Wie hoch ist sie denn bei euch?

Warme Gruesse (heute 26'C, also kuehl !!!, wird halt langsam Herbst.... :-)))))))))
Gabrielle

von Bianca(YCH) am 10. April 2000 08:45

Hey Sabine,

ich weiß überhaupt nicht, was Du für Probleme hast? Der Hundeführerschein wird genau nach dem von Dir geforderten (www.hundeschule-ab.de)Kriterien abgenommen. Ein Teil der Prüfung findet auf dem Hundeplatz statt, danach der Teil in Alltagssituationen. Zusätzlich gab es bei uns allerdings noch einen theoretischen Teil, bei dem Anatomie, Ausdruckverhalten des Hundes, Verhalten (des Hundehalters )bei Alltagssituationen und Erste Hilfe abgefragt wurden.

Das hört sich doch gut an. Trotzdem ist das nicht die Regel, aber da sollten eben alle Hundeschulen und Verein hin. Jeder
kann einen Hundeführerschein anbieten mit den unterschiedlichsten Anforderungen. Vielleicht sollte
man das einmal vereinheitlichen.

Ich habe nie davon gesprochen, daß ich eine Prüfung, die nur auf dem Hundeplatz abläuft für sinnvoll halte. Ich hatte wohl nur gedacht, daß die Mehrheit über die Richtlinien der Prüfung informiert wären und somit diese als Bekannt vorausgesetzt.

Es gibt wohl von verschiedenen Verbänden unterschiedliche Richtlinien mit unterschiedlichen
Anforderungen.

Ich muß auch mal ganz klar sagen, daß es schon ziemlich nervt, wenn man als Besitzerin eines "kampfhundes" egal, was man tut angemacht wird.

Von wem bist Du angemacht worden??? Ich mache mir halt so meine Gedanken, wie man das
Hundeproblem (denn es gibt tatsächlich eines!) in den Griff bekommen kann. Damit habe ich sicherlich nicht Dich persönlich
gemeint und kann mich auch nicht daran erinnern, bei Dir etwas angezweifelt zu haben. Ich versuche lediglich, unterschiedliche Meinungen einzuholen und möchte aus diesem Grunde hier diskutieren.
Meinst Du nicht, daß Du da etwas empfindlich reagierst? Ich versuche eine allgemeine Lösung zu finden und habe überhaupt nicht vor, bei Dir etwas anzuzweifeln.

Meine Hunde sind sozial verträglich mit allen anderen, egal ob Mensch oder Tier. Sie sind versichert, ich habe die Prüfung abgelegt und trotzdem (Ha,ha!) sind sie auch in Alltagssituationen jederzeit!!!! abrufbar. Ich gehe auch nicht, wie Du anscheinend meinst spazieren.

Häh? Ich kann Dir momentan nicht mehr folgen!!! Wieso fühlst Du Dich persönlich angegriffen? Ich habe
lediglich von meinen Erfahrungen gesprochen und überhaupt nichts auf Dich gemünzt. Ich kenne weder
Dich noch Deine(n) Hund(e). Ich weiß, was ich sehe und nur darüber kann ich mir ein Urteil erlauben und
über sonst nichts.

Mich würde mal interessieren, was Du für einen Hund besitz und ob Du diesen im Griff hast?

Ich habe einen Berner-Sennen-/Briard-Mix und ob ich ihn im Griff habe??? Ich denke schon, aber darüber sollten vielleicht andere urteilen und nicht ich.

Viele Grüße zurück
Bianca und Jill

von bianca(YCH) am 10. April 2000 11:47

Hallo Heike,
:
: Aber warum sollen die Leute gezwungen werden, zur Hschule zu gehen,
: wenn sie auch so mit ihrem Hund zurecht kommen ?
: Davon mal ganz abgesehen, weiss der Laie nicht zu unterscheiden zwischen
: guter und schlechter Hschule.

Bianca:
ES SOLL KEINER GEZWUNGEN WERDEN ZUR HUNDESCHULE ZU GEHEN, das habe
ich nie geschrieben. Ich sagte bereits, daß es genügend Leute gibt, die mit Hunden umzugehen
wissen und es soll nicht diejenigen treffen, die keine Probleme haben, sondern die, die NICHT mit ihrem Hund umgehen können. Unfälle passieren mit den Hunden, die nicht ausgelastet sind und sich ein „Hobby“
suchen und überwiegend durch Unkenntnis der Hundehalter. Aber mir persönlich würde es nichts
ausmachen, mich prüfen zu lassen und eine Prüfung abzulegen und das dürfte den Hundehaltern,
die keine Probleme mit ihrem Hund haben, wohl auch nichts ausmachen, um ihre Leinenfreiheit zu
bekommen!
:
: Sag`ich doch. Aber die Lebensumstände sind zu verschieden.
: Wie willst Du das bewerkstelligen. Meine Hunde z.B. gehen NIE durch
: die Stadt, also ist es für mich und meine Hunde sinnlos, sie dafür
: auszubilden.

Bianca:
Ich weiß nicht, das finde ich zu pauschal. Wo ist das Problem, wenn sie es lernen würden???
Schadet es Ihnen??? Was heißt dafür ausbilden??? Es geht doch nur darum, Hunde mit Umwelt-
Einflüssen vertraut zu machen. Mein Hund geht mit mir auch durch unbekannte
Situationen, weil er weiß, daß er sich auf mich verlassen kann. Wovor sollte er Angst haben und wieso
sollte ich dann Probleme mit ihm bekommen? Und wenn Du schon auf Kinder zu sprechen kommst. Auch
die lernen viel in der Schule, was sie für ihr zukünftiges Leben nicht unbedingt benötigen. Deshalb schadet
es aber nichts, das sie es wissen oder gelernt haben. Ich stimme Dir z. B. überein, daß ein „Sitz“ auf dem Übungsgelände, welches 20 Mal hintereinander erfolgt, absolut sinnlos ist. Aber wieso soll ich die Dinge,
die im natürlichen Verhaltensrepertoir eines Hundes vorhanden sind (jeder Hund setzt sich, jeder legt sich)
nicht mir auch zunutze machen für gewisse Situationen? Auch ist ein Hund von Natur aus nicht panisch und
kann sich sehr gut mit neuen Situationen auseinandersetzen.
:
: Moment, Du sprichst hier von zwei paar Schuhen. Wenn ein Hundehalter
: nicht in der Lage ist, seinen Hund zu erziehen, dann ist eine Hschule
: schon sinnvoll, ABER es gibt genügend Leute, die ihre Hunde z.B. einfach
: auf Kinder und andere Hunde losstürmen lassen, weil es ihnen ganz einfach egal ist und dass kannst Du nicht ändern.

Bianca:
Sicherlich kann man das nicht schulen, das können wir auch in der Hundeschule
nicht. Da geht es wohl eher um Rücksichtslosigkeit. Ich denke, wir reden hier auch von zwei verschiedenen paar Schuhen. Es geht mir in erster
Linie um die Beißunfälle und um die Aufklärung der Leute und nicht um die Erziehung des Anstands
der Leute. Das wird man wohl in der Tat nicht können. Aber auch da kann man als Hundehalter viel
beisteuern, um diese Leute anzusprechen.

: : Das sehe ich aber anders. Komischerweise funktioniert das System hier :in Deutschland nur, wenn alles reglementiert wird. Und ich denke, daß :wird nicht anders beim Hundeführerschein sein.
:
: Sehe ich ganz anders. Wenn das wirklich so kommen sollte, dann muss
: aber demnächst unbedingt auch eine Prüfung etc. vorgenommen werden,
: wenn man Kinder in die Welt setzen will. Die Kinder-/Jugendkriminalität
: müsste man ja so auch in den Griff bekommen :-(((

Bianca:
O weia. Ich denke, Kinder gehören zur Gesellschaft. Ob Hunde unbedingt in den Massen dazugehören,
sei mal dahingestellt.
:
: : Schade, daß Du das so siehst. Ich will sicherlich keine Hundeschulen :reich machen, aber ich sehe mittlerweile keine andere Lösung mehr, denn :es wird sich auch in NRW diesbezüglich einiges tun.
:
: Abwarten...

Bianca:
Eben, leider tut das jeder! Wenn entschieden wurde, ist es sowieso zu spät. Dann ist der Aufschrei groß!
:
: : Wenn man den Vorschlag eines sinnvollen Hundeführerscheins machen :würde, hätte auch derjenige keine Probleme damit, diesen abzulegen, der :in der Lage ist, seine Hunde so zu erziehen, ohne Hundeschule.
:
: Und wie stellst Du Dir das vor ? Wer soll das alles überprüfen ?
Tja, das ist eben die große Frage, über die es nachzudenken gilt.

: Was passiert mit den Hunden, die die Prüfung nicht schaffen ?
Leinenzwang!

: Was ist mit den Hunden, die eine tolle Prüfung abgelegt haben und
: trotzdem in irgendeine "Sache" verwickelt werden ???

Ach, weißt Du. Man kann sich natürlich über diverse Dinge Gedanken machen
und worüber, was wäre wenn. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, daß
die meisten Hunde „ausrasten“, die falsch gehalten werden, die keine klaren
Regeln kennen und die unterfordert sind. Wenn man dieses in den Griff bekommen
würde, wäre der Menschheit und auch den Hunden schon viel geholfen ..

: Hunde sind keine Maschinen. Eine 100% Kontrolle wird es nie geben.
: Am besten wäre doch das generelle Hundeverbot, dann hätten wir alle
: keine Probleme mehr :-(((

Bianca:
Am besten solltest Du mal als Zuschauer für eine Woche in eine Hundeschule (kein Verein!, eine richtige
Hundeschule zur Problembewältigung oder Erziehung, meine ich) gehen und
Du würdest ganz schnell die Antworten finden, warum es so viele Probleme mit Hunden gibt und warum
Hunde fehl reagieren. Und das sind noch die Leute, die freiwillig kommen und die erkennen, das sie ein Problem haben. In vielen Fällen erkennen (erfahren) das leider erst fremde Menschen oder Hunde! Das soll jetzt wirklich kein Angriff sein, lediglich ein Vorschlag. Dich würde anschließend sicherlich nicht mehr viel wundern, dessen bin ich mir sicher! Aber wir stimmen überein, ein 100 %ig gibt es nie. Darum geht es m. E. aber
auch nicht!
:
: Ja sicher kenn ich die. Bei auffällig gewordenen Hunden werden Auflagen
: gemacht und dies halte ich für die einzig richtige Lösung.

Bianca:
Toll, wie viele Menschen müssen darunter leiden? Hinter jedem Vorfall steckt auch
ein Schicksal. Sei es ein Mensch oder ein Hund! Meinst Du nicht, daß man das im Vorfeld
„bearbeiten“ sollte und nicht erst, wenn etwas passiert ist?
Vor einem Jahr hatten wir bei uns einen Teil des Grundstücks vermietet. Diese Leute hatten auch
zwei Hunde, wie wir später festgestellt hatten. Ich habe mir diese Hunde angesehen und das Verhalten
der Hunde wurde damit entschuldigt, daß sie im „Sicherheitsdienst“ eingesetzt werden. Ich sagte zu meinem
Freund: Mit diesen Hunden wird etwas vorfallen. Drück die Daumen, daß das nicht auf unserem
Grundstück geschieht. Zwei Wochen später stand ein Artikel in der Zeitung, daß ein Kind sieben Mal ins
Gesicht gebissen wurde. Dieses Kind lief lediglich im Park, ohne Kontakt zu den Hunden zu haben, was einer der Hunde als Beute interpretierte. Die Hunde von diesen Leuten waren auf einmal verschwunden. Eingeschläfert vom Amtstierarzt, wie sich herausstellte. Hätten diese Leute den Hundeführerschein machen müssen, um die Hunde laufenlassen zu dürfen, hätte man dem Mädchen sicherlich ein schöneres Leben bereiten können, als was sie jetzt vor sich hat. Das hat mich ziemlich schockiert und da hätte man vorher schon mit gewissen Auflagen
reagieren können. Mir ist das z. B. nicht entgangen und ich hätte schwören können, das etwas passiert, ist ja
(leider) auch!

: Nicht nach Rassen, Grösse usw., sondern nach Auffälligkeit werden die
: Hundehalter zur Verantwortung gezwungen.

Bianca:
Meines Erachtens eben zu spät! Viele Vorfälle könnte man sicherlich verhindern, wenn
ein fachkundiger einen unkundigen Halter im Vorfeld aufklärt!

: Dies gilt auch für die anderen Bundesländer - die ganzen Kataloge in den
: Müll und die jeweiligen, auffälligen Hundehalter/Hunde zur Rechenschaft
: ziehen. Ist doch ganz einfach,oder nicht ?

Bianca:
Sehr! Nur denke ich nicht, daß es dabei bleibt. Es wird mehr Unfälle, mehr Vorfälle, mehr
Presseberichte geben und dann wird man entscheiden und man wird vor allem zu der
Erkenntnis kommen, daß man vorher etwas unternehmen muß, bevor ein Hund zupackt!

Na ja, dann warten wir mal ab, was noch auf uns zukommt!
:
Viele Grüße
Bianca und Jill

von Tharin(YCH) am 10. April 2000 13:27

Hi!

: Ist das nun rethorisch fuer's Forum oder hab ich dir das auch privat
: vorenthalen??

Nein, pure Schosseligkeit (wieder pfaelzisch smiling smiley ), aber natuerlich
sicherlich trotzdem interessant fuers Forum - vllt.wandert ja jetzt
einer mehr aus. .)

: (Ich studiere ja als erstes immer mal die E-mail Adresse..)

Haette ich auch mal besser getan - butibum ist sehr einpraegsam. smiling smiley

: Die Steuer ...

Wuerde mich sehr interessieren, ob es ein derartiges Modell auch in
D oder EU gibt.

: Warme Gruesse (heute 26'C, also kuehl !!!, wird halt langsam
: Herbst.... :-)))))))))

Waeh! Ich krieg hier bald Schreikraempfe! Bei uns scheint die Sonne,
sieht schoen warm aus, aber Pustekuchen: kalter Wind. sad smiley

Trotzdem schoenen Gruss,
Tharin

von Heike & Labs(YCH) am 10. April 2000 16:00

Hallo Bianca,

:Aber mir persönlich würde es nichts ausmachen, mich prüfen zu lassen und eine Prüfung abzulegen
: und das dürfte den Hundehaltern, die keine Probleme mit ihrem Hund haben, wohl auch nichts ausmachen,
:um ihre Leinenfreiheit zu bekommen!

** mir würde eine Prüfung ebenfalls keine Kopfschmerzen bereiten, aber die Hunde laufen
auch ohne Prüfung leinenlos.

Bianca:
Ich weiß nicht, das finde ich zu pauschal. Wo ist das Problem, wenn sie es lernen würden???
Schadet es Ihnen??? Was heißt dafür ausbilden??? Es geht doch nur darum, Hunde mit Umwelt-
Einflüssen vertraut zu machen. Mein Hund geht mit mir auch durch unbekannte
Situationen, weil er weiß, daß er sich auf mich verlassen kann. Wovor sollte er Angst haben und wieso
sollte ich dann Probleme mit ihm bekommen?

** natürlich sind auch meine Hunde mit allen möglichen Umwelteinflüssen vertraut gemacht
worden - das ist ja wohl keine Frage, aber ich brauche es trotzdem nicht für`s weitere Leben.
Ich geh` halt lieber mit den Hunden in`s Feld oder in den Wald. Da haben die Hunde mehr von
und ich im Endeffekt auch.

Und wenn Du schon auf Kinder zu sprechen kommst. Auch die lernen viel in der Schule, was sie für ihr zukünftiges Leben nicht unbedingt benötigen.

** jaja - für`s Leben lernen wir...

Ich stimme Dir z. B. überein, daß ein „Sitz“ auf
dem Übungsgelände, welches 20 Mal hintereinander erfolgt, absolut sinnlos ist. Aber wieso soll ich die Dinge,
die im natürlichen Verhaltensrepertoir eines Hundes vorhanden sind (jeder Hund setzt sich, jeder legt sich)
nicht mir auch zunutze machen für gewisse Situationen? Auch ist ein Hund von Natur aus nicht panisch und
kann sich sehr gut mit neuen Situationen auseinandersetzen.

** es ist selbstverständlich, dass ein Hund SITZ oder PLATZ oder HIER usw. können muss,
das habe ich nie bestritten ! Nur sehe ich -wie bereits mehrfach erwähnt- nicht den Sinn, warum
der Hund SO sitzen oder So liegen etc. soll. Ich habe noch keinen Hundeplatz gesehen, wo nicht
die gleichen Regeln gelten. Du ???

Bianca:
Sicherlich kann man das nicht schulen, das können wir auch in der Hundeschule
nicht. Da geht es wohl eher um Rücksichtslosigkeit. Ich denke, wir reden hier auch von zwei verschiedenen paar
Schuhen. Es geht mir in erster Linie um die Beißunfälle und um die Aufklärung der Leute und nicht um die Erziehung des Anstands der Leute. Das wird man wohl in der Tat nicht können. Aber auch da kann man als Hundehalter viel beisteuern, um diese Leute anzusprechen.

** vernünftige Leute kann man sicher ansprechen, aber es gibt so gewisse "Randgruppen" mit
sehr unerzogenen Hunden, die würde ich mit Sicherheit nicht ansprechen !

Bianca:
O weia. Ich denke, Kinder gehören zur Gesellschaft. Ob Hunde unbedingt in den Massen dazugehören,
sei mal dahingestellt.

** Du hast aber schon verstanden, dass die ironisch gemeint war, oder ?

Bianca:
Eben, leider tut das jeder! Wenn entschieden wurde, ist es sowieso zu spät. Dann ist der Aufschrei groß!

** was soll denn entschieden werden ? Das alle einen Hfschein machen sollen ?
Da hab`ich nur ein müdes Lächeln für übrig !
Komm doch mal ganz konkret rüber mit Deinen Ideen. Hundeführerschein für alle ist mir zu pauschal.
Wie stellst Du Dir das denn genau vor ? Gibt es Vergünstigungen für die, die einen Hfschein machen
Oder soll ich mir das Ding nur an die Wand nageln, damit ich täglich sehen kann, dass ich meinen
Hund im Griff habe ?

: Und wie stellst Du Dir das vor ? Wer soll das alles überprüfen ?
Tja, das ist eben die große Frage, über die es nachzudenken gilt.
** Du hast Dir schon Gedanken gemacht - erzähl doch mal

: Was passiert mit den Hunden, die die Prüfung nicht schaffen ?

Leinenzwang!
** warum ? nicht alle Hunde, die eine Prüfung nicht schaffen, sind gefährlich.
Also geht es doch nicht nur um die Gefährlichkeit.
Welche Hunde würden bei Dir bestehen und welche nicht ?

Ach, weißt Du. Man kann sich natürlich über diverse Dinge Gedanken machen
und worüber, was wäre wenn. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, daß
die meisten Hunde „ausrasten“, die falsch gehalten werden, die keine klaren
Regeln kennen und die unterfordert sind. Wenn man dieses in den Griff bekommen
würde, wäre der Menschheit und auch den Hunden schon viel geholfen ..

** vielleicht hast Du ja in dem Punkt Recht, dass einige Menschen sich keine Hunde
mehr anschaffen würden, wenn Prüfung Pflicht wäre, aber wie willst Du das ganze
überhaupt durchbekommen ?

Bianca:
Am besten solltest Du mal als Zuschauer für eine Woche in eine Hundeschule (kein Verein!, eine richtige
Hundeschule zur Problembewältigung oder Erziehung, meine ich) gehen und
Du würdest ganz schnell die Antworten finden, warum es so viele Probleme mit Hunden gibt und warum
Hunde fehl reagieren. Und das sind noch die Leute, die freiwillig kommen und die erkennen, das sie ein Problem
haben. In vielen Fällen erkennen (erfahren) das leider erst fremde Menschen oder Hunde! Das soll jetzt wirklich
kein Angriff sein, lediglich ein Vorschlag. Dich würde anschließend sicherlich nicht mehr viel wundern, dessen binich mir sicher! Aber wir stimmen überein, ein 100 %ig gibt es nie. Darum geht es m. E. aber
auch nicht!

** vielen Dank für diesen Vorschlag. Ich gehe mehr oder weniger regelmässig seit über 10 Jahren
in eine Hundeschule, wo mehr Problemhunde als "normale" Hunde ausgebildet werden.
Genau aus diesem Grund, bin ich auch gegen diesen ganzen Prüfungsmist - weil ich weiss, dass
viele (ausgebildete) Hunde im normalen Leben früher oder später doch wieder durchknallen, weil die
Halter nach bestandener Prüfung wieder den Schlendrian einziehen lassen.
Und wundern tut mich schon lange nix mehr.
Das grösste Problem ist m.E., dass die meisten Leute sich einen Hunde
anschaffen, der überhaupt nicht zu ihnen passt (aber der macht ja was her !) Das wäre auch eine Sache für die Züchter !


Bianca:
Toll, wie viele Menschen müssen darunter leiden? Hinter jedem Vorfall steckt auch
ein Schicksal. Sei es ein Mensch oder ein Hund! Meinst Du nicht, daß man das im Vorfeld
„bearbeiten“ sollte und nicht erst, wenn etwas passiert ist?

** wenn ich solche Hunde mit Halten sehen würde, würde ich sicher versuchen was dagegen zu
unternehmen, aber ich wohne scheinbar in einer seltenen Gegend, wo noch so ziemlich alle
Menschen und auch Hunde miteinander auskommen.

Vor einem Jahr hatten wir bei uns einen Teil des Grundstücks vermietet. Diese Leute hatten auch
zwei Hunde, wie wir später festgestellt hatten. Ich habe mir diese Hunde angesehen und das Verhalten
der Hunde wurde damit entschuldigt, daß sie im „Sicherheitsdienst“ eingesetzt werden. Ich sagte zu meinem Freund: Mit diesen Hunden wird etwas vorfallen. Drück die Daumen, daß das nicht auf unserem
Grundstück geschieht. Zwei Wochen später stand ein Artikel in der Zeitung, daß ein Kind sieben Mal ins
Gesicht gebissen wurde. Dieses Kind lief lediglich im Park, ohne Kontakt zu den Hunden zu haben, was einer derHunde als Beute interpretierte. Die Hunde von diesen Leuten waren auf einmal verschwunden. Eingeschläfert vom Amtstierarzt, wie sich herausstellte. Hätten diese Leute den Hundeführerschein machen müssen, um die Hundelaufenlassen zu dürfen, hätte man dem Mädchen sicherlich ein schöneres Leben bereiten können, als was sie jetzt vor sich hat. Das hat mich ziemlich schockiert und da hätte man vorher schon mit gewissen Auflagen
reagieren können. Mir ist das z. B. nicht entgangen und ich hätte schwören können, das etwas passiert, ist ja
(leider) auch!

** was soll ich dazu sagen ?

Bianca:
Meines Erachtens eben zu spät! Viele Vorfälle könnte man sicherlich verhindern, wenn
ein fachkundiger einen unkundigen Halter im Vorfeld aufklärt!

** nun klär mich mal konkret auf - wieviele Beissunfälle gibt es denn so im Jahr ?

wo willst Du all die Trainer her bekommen, die in ganz Deutschland ohne Leinenruck etc.
die Hundehalter entsprechend schulen.
Wie lange hat der Hundehalter Zeit, seinen Hund durch die Prüfung zu bringen ?
Ich denke gerade an Problemhunde aus dem Tierheim.
Du sagtest oben: Leinenzwang für Hunde, die durchfallen. Wer soll das dann
wieder überprüfen ?
Ich latsche seit über 20 Jahren mit unangeleinten Hunden durch die Gegend und mich
hat noch nie jemand z.B. auf die Steuermarke geschweige denn auf die Leinenlosigkeit
angesprochen.

Bianca:
Sehr! Nur denke ich nicht, daß es dabei bleibt. Es wird mehr Unfälle, mehr Vorfälle, mehr
Presseberichte geben und dann wird man entscheiden und man wird vor allem zu der
Erkenntnis kommen, daß man vorher etwas unternehmen muß, bevor ein Hund zupackt!

** ja, aber wie ???

Viele Grüsse, Heike & Labs

von Heike(YCH) am 10. April 2000 19:45

Hallo Bainca und auch Sabine,

:Ich habe einen Berner-Sennen-/Briard-Mix und ob ich ihn im Griff habe??? Ich
:denke schon, aber darüber sollten vielleicht andere urteilen und nicht ich.

Jill ist ein Hund den man mehr als nur vorzeigen kann. Ein Beispiel für eine geprägte einfühlsame Ausbildung die der Hund mit Freude widerspiegelt wenn er ein Kommando hört und ausführt. Wenn jeder es schafft mit so viel Liebe und Geduld solch einen Hund wie Jill sein eigen nennen zu können, dann würde es solche Diskussionen wie Hundeführerschein nicht mehr geben.


Ich kann von mir sagen das ich noch eine Menge Menge Arbeit mit meinem Hund haben werde bevor ich auch nur die Hälfte dessen erreicht habe was Jill kann.

liebe Grüße

Heike, Kimba & Aaron


PS:
Liebe Bianca, bitte nicht vor Stolz platzen und noch 10m in die Höhe schiessen :smiling smiley)) ist nur meine Meinung.

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