Rüde pinkelt Personen an ! :: Hundeerziehung + Soziales

Rüde pinkelt Personen an !

von Annika(YCH) am 24. August 2003 18:58


: Was ich meine, ist Durchsetzen und eine klare Grenze ziehen. Manche Dinge sind nicht erlaubt und das muß er begreifen. Aber wenn ich nein meine, mache ich das deutlich klar. Fehlverhalten muß mann im Ansatz klären :

Hallo Brigitte!
Alle reden immer davon klare Grenzen zu ziehen und dem Hund etwas klarzumachen, was ja richtig ist, aber leider kommen nie konkrete Tipps. Wie würdest du an dieses Problem herangehen ganz konkret in der Situation?
Viele Grüße
Annika

von Daniela(YCH) am 24. August 2003 19:48

Hallo Annika, Hallo Brigitte2

Es erstaunt mich immer wieder wie aus einer einfachen Frage eine heisse Diskussion entstehen kann. Ich habe lediglich gefragt warum er das macht, da ich das noch von niemandem gehört habe. Das ich es nicht lustig finde und das nicht will versteht sich von selbst. Im übrigen hatte er eine schlimme Zeit bevor wir ihn übernommen haben da wir ihn aus einem italienischen Tierheim haben. Aber trotzdem danke für die Ratschläge.

Viele Grüsse

Daniela

von Annika(YCH) am 24. August 2003 20:55

Hallo Daniela!
Genau das ist es, was ich meine. Du wolltest eine Erklärung, ich habe versucht, sie dir zu geben, indem ich sagte, das es sich um normales Markierungsverhalten handelt und nicht um Fehlverhalten. Das uns das nicht gefällt, ist logisch und ich muß also versuchen, das in andere Bahnen zu lenken. Was hier bis jetzt kam, ist nur Igitt und Oh Gott und wie kann der Hund nur und der braucht Grenzen und das muß man ihm abgewöhnen...
Aber niemand war in der Lage, sich in die Situation und den Hund hinein zuversetzen, niemand hat beachtet, das du sagtest, der Hund ist unsicher und hat eine schlimme Vorgeschichte.
Das ist keine effektive Hilfe, weder für den Hund noch für dich.
Ich hoffe trotzdem, das du dieses Problem in den Griff bekommst. Und ich wünsche mir mehr Einfühlungsvermögen in das Verhalten unserer Hunde, die so manches Verhalten, welches normal und logisch ist uns zuliebe aufgeben müssen, weil wir es nicht wollenund ich meine damit nicht das Markierungsverhalten.
Diese Pinkelei ist überhaupt nicht so selten, wie man denkt. Nur der Hundebesitzer verschweigt dieses Problem nur zu gerne, ist ja schon peinlich in bestimmten Situationen und nicht jeder nimmt es mit Humor. Dann bleibt der Hund eben immer ein Leben lang an der Leine, damit er es nicht tut. Nur tut man dem Hund damit keinen Gefallen. Und wenn ich auf die Hundewiese komme und der kleine Pinscher von meiner Bekannten, wenn er mich sieht, vor Freude lospinkelt und bei seiner wilden Hopserei auch mal ein paar Tropfen an meine Hose kommen, soll ich dann auf den Hund schimpfen oder ihm einen Knoten in sein edles Teil machen, damit er meine Hosen nicht beschmutzt? Nein, ich stecke die Hose zu Hause in die Waschmaschine und die Sache ist gegessen. Ist doch eh "nur" die Hundehose, für die Spaziergänge mit Hund.
Also liebe Daniela, nicht den Mut verlieren, ihr schafft das beide.
Liebe Grüße
Annika

von Brigitte2(YCH) am 24. August 2003 21:12

Hallo Annika,
genau da fangen die Probleme an. Jemand beschreibt eine Situation so wie er sie sieht und fühlt, das heißt aber nicht, das ein dritter Beobachter das genauso sieht. Man müßte viel mehr über den Hund wissen und am besten sogar sehen oder kennen. Für den einen Hund ist es schon eine harte Strafe wenn der HF seine Stimme erhebt, andere reagieren darauf überhaupt nicht. Deshalb gehe ich eigentlich nicht so sehr auf die Maßnahmen ein, weil ich denke, das jeder selber wissen sollte wie er mit seinem Hund umgehen kann und sollte.Das beste ist, solche Situationen gar nicht aufkommen zu lassen, aber das ist auch leichter gesagt als getan. Ich könnte mit einer Disc oder Wurfkette arbeiten, das kann aber in die Hose gehen, wenn der Hund empfindlich ist. Vielleicht würde auch eine Platzablage reichen oder ich fixiere den Hund in solchen Situationen auf mich, bestätige, baue das ganze langsam ab und gehe auf Gehorsam. Aber wie groß oder wie lange die einzelnen Schritte dauern sollten, kann man aus der Ferne auch schlecht bestimmen.Passiert das Übel in der Wohnung meiner Eltern, kann man auch diese in die Erziehung mit einbeziehen, um den Hund klar zu machen, auch die haben was zu sagen. Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten. Alles keine Wundermittel, aber mit einem guten Erziehungseffekt.
Wenn man dann noch bedenkt, das der Hund zu verschiedenen Situationen auch aus anderen Gründen sein Bein heben könnte, haben wir eine ganze Menge an wen und aber. Also ist es gar nicht so einfach konkrete Ratschläge zu geben. Ehe ich aber einen Ratschlag gebe, wo der Schuß nach hinten los gehen kann, rate ich erstmal gar nichts.
Aber auch egal aus welchen Gründen der Hund es tut, es ist sehr unangenehm und muß ihm abgewöhnt werden.
Gruß Brigitte

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