Lob an alle+Konditionierung Wurfkette :: Hundeerziehung + Soziales

Lob an alle+Konditionierung Wurfkette

von Sören(YCH) am 11. September 2003 09:12

Hallo Gisela,

kleiner Exkurs der nichts mit dem Thema zu tun hat:

" Nun rufe ich ihn, wenn er jemanden (Mensch oder Hund) anknurrt oder anbellt. Sobald er mich anschaut, clickere ich und er kommt dann sofort zu mir. Dann kriegt er ein Leckerli."

Und der Hund lernt, so wie Du es beschreibst: Immer wenn ich andere Hunde anbelle werde ich gerufen und bekomme ein Leckerlie. Das Kommen an sich wird also positiv verknüpft (das ist richtig, stimmt schon), das bellen allerdings auch, denn es ist der AUSLÖSER fürs Rufen. Der Hund wird also bei einer unerwünschten Handlung durch das Folgen von einer positiven Verhaltensweise bestärkt...

Sollte mich also sehr wundern, wenn das so wie Du es beschrieben hast zum Erfolg führt...

Viele Grüße

Sören

von Johanna(YCH) am 11. September 2003 13:17

Hallo zusammen,
es tut mir Leid, dass ich mich jetzt erst melde, aber mich hat irgendwie die Grippe erwischt und ich lag mehrere Tage ziemlich unbrauchbar im Bett.
Ihr habt mich alle mit euren Meldungen sehr nachdenklich gestimmt und ich werde mir sicher alles nocheinmal durch den Kopf gehen lassen. Im Moment tendiere ich allerdings eher nicht dazu, es zu machen. Allerdings werde ich jetzt das "Supersignal" mal ausprobieren. Da kann man doch eigentlich nichts falsch machen, oder? Meint ihr, wenn es wirklich richtig konditioniert ist, könnte es klappen, dass mein Hund sich auch von anderen Hunden abrufen lässt?
Viele Grüße und ein ganz dickes Dankeschön an alle, die mir geschrieben haben,
Johanna.

von dave(YCH) am 12. September 2003 15:54

hallo janina

1. hat unsere Hündin keine Angst wenn sie zurück kommt (es gibt immer belohnung!)das hätten wir bemerkt und hätten auch damit aufgehört!!!
2. haben wir einen American stafforshire terrier ich denke du kennst diese Rasse und ihren Ruf, glaub mir du kannst dir nichts erlauben. (zBsp.dass der Hund wegrennt und nicht hört wenn man ruft!) du hast schnell eine anzeige am hals und wir möchten sie nicht verlieren deswegen!!! Diese Rasse braucht eine absolute konsequente erziehung, du darfst bei ihr nichts durchlassen. Sie probiert jeden Tag neu ihre grenzen aus, wie weit sie gehen darf. Sie ist nicht ein Hund der nach ein paar mal üben diesen fehler nie mehr macht! verstehst du?
3. natürlich ist diese methode nicht bei allen Hünden angebracht,dass muss nach körperbau zBsp. kleine, dünne und feine und natürlich je nach Charakter angepasst werden!!!
unsere Hündin ist einer der härtesten (Muskelbau) hunderassen. sie hatte keine schmerzen als wir ich sie dazumals getroffen habe (Es hat mal ein Mann sie in den Brustkorb getretten weil er dachte sie greife seinen Hund an, sie hat überhaupt nicht negativ reagiert hatte auch keine Verletzungen, nicht so wie dieser Mann... er hatte sich dabei das Fussgelenk gebrochen!!!)Sie ist sehr robust!
Es geht bei ihr alleine um das erschrecken wir werfen es ihr ja nicht mit absicht auf den körper leider trifft man nicht immer genau :-(
4. Wir haben sie aus einem Tierheim aus Spanien und wir haben sie nicht als welpe bekommen, sie hatte fast keine Erziehung, so ein hund ist nicht einfach, sie interessiert sich nicht besonders für ihre leckerli. wir haben schon viel ausprobiert, bevor wir mit der Wurfkette angefangen haben
5. Sind für für uns menschen und hunde nicht zu vergleichen, hunde brauchen ein Rudelführer der sich durchsetzt, streng und konsequent ist und das tun sie auch nicht sanft...!
6. Danke für deinen kommentar

liebe grüsse der böse kettenwerfer...

von Doris H.(YCH) am 12. September 2003 17:03

hallo,

kann ich nur bestätigen. Solche unerwünschte Verhaltensketten entstehen schwuppdiwupp. Ziel sollte es ja sein, dass der Hund das unerwünschte Verhalten gar nicht mehr zeigt. Wenn ich dafür mit einem Alternativverhalten arbeiten will muss ich im Timing schon sehr viel früher ansetzen. Wenn ich auf das Verhalten des Hundes REAGIERE, ists schon zu spät. Also Hund genau beobachten und rechtzeitig AGIEREN. zeigt der Hund sein unerwünschtes Verhalten erstmal (und ich will nicht negativ einwirken) ist ignorieren das Mittel der Wahl.

Grüsse Doris

von Gisela(YCH) am 16. September 2003 15:01

Hallo,
:
Funktioniert bestens! Mit ignorieren komme ich nicht zum Ziel, das versuche ich schon seit 1,5 Jahren. Sicher versuche ich meinen Hund vom Knurren/Bellen abzuhalten, nur manchmal kann ich nur noch reagieren.

Gruss
Gisela

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