Drohen oder beschwichtigen? :: Hundeerziehung + Soziales

Drohen oder beschwichtigen?

von Anonymus am 18. Februar 2008 16:38
Quote :
Kommt ein Solitärhund, kann ich i.a, relaxen, da kein Halter irgendwie störend dazwischen geht. Ich kann mich auf meinen Hund verlassen.
Das kommt aber sehr auf den Einzelfall an. Nicht jeder Hofhund ist ein souveräner. Oft genug ist nicht der fremde Hund das Problem, sondern der Eigene, welcher keinen Wert auf Hundebekanntschaft legt.

Gruß Monk

von DS1 am 19. Februar 2008 07:48
Hi Martin,

Was meinst du mit:

Quote :
du bist doch keine Nummer oder?

Also ich weiß nicht, wenn man einen Streuner passiert - dann geht das noch, - aber wenn man gezwungen ist - an einem Platz zu bleiben - und ein Streuner nimmt dich in`s Visier??? Wie lange kannst du einen fremden Hund von deinem fernhalten, wenn dieser unbedingt zu deinen Hunden will??? Ich finde das keine angenehme Situation, denn Hunde sind bekanntlich reaktionsschneller als Menschen!

Sind Besitzer dabei, kann ich diese bitten ihren Hund zu nehmen

aber interressanter wäre - gehst du in solchen Situationen auch dazwischen - und wenn ja - wie?

DS

von martin am 19. Februar 2008 10:24
Hallo DS1,

Quote :
Original geschrieben von DS1

Was meinst du mit:
Quote :
du bist doch keine Nummer oder?
Ich empfinde DS1 als eine sehr unpersönliche Anrede. Aber das ist mein Problem.

Quote :
Also ich weiß nicht, wenn man einen Streuner passiert - dann geht das noch, - aber wenn man gezwungen ist - an einem Platz zu bleiben - und ein Streuner nimmt dich in`s Visier???
Das habe ich seltsamerweise noch nie erlebt. Es war immer irgendein Hof in der Nähe.
Stopp! Einmal hatte ich zwei Streuner weitab. Aber das waren Junghunde im Erkundungsalter. Die waren dann froh, sich uns anschließen zu können.

Quote :
Wie lange kannst du einen fremden Hund von deinem fernhalten, wenn dieser unbedingt zu deinen Hunden will??? Ich finde das keine angenehme Situation, denn Hunde sind bekanntlich reaktionsschneller als Menschen!
Das mit der Reaktionsschnelligkeit siehst du völlig richtig. Ich versuche es erst gar nicht. Ich achte sehr auf die Körpersprache des Hundes bei der Annäherung. Leichtes Kopf abwenden, kurzes Züngeln, kurzes Verharren, langsam werden sind alles ganz gute Zeichen. Das kann man übrigens beim fremden Hund sehr viel besser erkennen als beim eigenen.

Quote :
Sind Besitzer dabei, kann ich diese bitten ihren Hund zu nehmen.
Naja, wenn er dann genügend nah ist.

Quote :
aber interressanter wäre - gehst du in solchen Situationen auch dazwischen - und wenn ja - wie?
Wenn der andere deutlich unfreundlich ist, nehme ich den Kopf hoch und gehe auf den Hund zu. Dazu ein paar Worte um emotional mein Missfallen auszudrücken. Das reicht meist. Aber ich lasse einen solchen Kontakt nicht unnötig ausdehnen.

Wenn aber der Hund steif steht und starrt, musst du mit einem Angriff rechnen. Was dann zu tun ist, hängt ganz von der Situation ab.

tschüß martin

von Cabal am 26. Februar 2008 12:19
Ob Drohen oder Beschwichtigen hängt wohl sehr von der Situation ab und natürlich auch von der ausübenden Person.
Kommt ein frei laufender Hund auf meine angeleinte Nera zu, der sich angriffig zeigt, stelle ich mich erstmal zwischen die Hunde. Bei Rocky, der sich in so nem Fall sehr schlimm aufführen konnte, hab ich den anderen Hund versucht, mit scharfer Stimme weg zu schicken.
Man kann den eigenen Hund nunmal nicht immer von der Leine lassen, dass es die Tiere unter sich ausmachen können. Ich denke da gerde an die Zeit der Läufigkeit. In der kritischen Zeit ist Nera angeleint. Da gibts dann halt auch aufdringliche Rüden, von denen ich Nera schützen muss (mein Flittchen würd sich von jedem besteigen lassen). Zum Glück waren bis jetzt immer die Rüdenbesitzer in der Nähe, die ihre Hunde von Nera weg geholt haben. Mir wurde auch schon geraten, einem aufdringlichen Rüden einen Tritt zu geben, aber damit hab ich ein Problem. Ich würde einen Hund treten, der meine Nera ernsthaft versucht zu verletzen. Gut, wenn vielleicht der Rüdenbesitzer nicht da wäre und ich Probleme hab, den aufdringlichen Rüden los zu werden, k. A. was ich dann tun würde.
Wenn nicht angeleinte Hunde sich umkreisen, knurren usw. geh ich einfach normal weiter. Nera folgt mir dann immer.
Die meisten "Hundekämpfe" entstehen durch das Fehlverhalten der Besitzer.

Cabal

von HST am 26. Februar 2008 13:04
Man spielt immer so gut, wie es der gegner zulässt!

Für frau, würde ich den rat erteilen...immer einen regenschirm automatik dabeizuhaben beim spazierengehen...Frau wird dann auch nicht nass...
aber das ist nur der nebeneffekt...Bei bedrohung von einem anderen hund.....einfach kurz vorher den regenschirm aufspringen lassen...

zu 99% hat man damit erfolg....

Für Mann würde ich den rat erteilen... sei ein mann
MÄNNlich und stelle dich...vor deinen hund...

Nie mit der hand immer mit dem fuss... wenn´s sein muss.

Wichtig bei allem ... der eigenen HUND und das ist das entscheidende
MUSS auf neutral gestellt sein.
Denn wenn der aggressiv reagiert....hat man noch mehr als ein problem! Somit sollte man kein problemhund SELBST an der leine führen!

Die alternative...selbst ein wehrhaften hund zu haben...und ihn einfach von der leine zu machen...

vor 25 jahren in Ludwigshafen ...gab es ein Bullterrier mit einem auge.
dieser demontierten jeden hund...
egal wie gross und stark er war..
zuerst biss er ihm die vorderbeine kaputt...dann machte er ihn kalt!

Wenn man natürlich auf so etwas treffen sollte... hat man schlechte karten!

Mfg
HST

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