Flooding :: Hundeerziehung + Soziales

Flooding

von HST am 17. September 2008 06:25
Sozialmotivierter aggressiver hund an der leine
springt in die leine durch den zug den der hund aufgebaut hat... wird er noch bestätigt...weil er teilweise unter druck in der leine steht..



um das kurz und knapp und richtig zu machen..

Steelheadloop und zwar die richtige grösse und durchmesser....angezogen....
und ich spreche von einem Steelheadloop und von keinem anderen... der schlegeloop ist die gänseblümchen-variante...

zu dem standort gegangen bzw.. dorthingehen wo der hund
seine aggressivität zeigt..

er springt jetzt in die leine..

der HF macht sozusagen zu...
gibt ihm auch kein raum

luft ist weg...

hund wird im kreis zurückgenommen
und wieder zu dem objekt der aggressivität in augenkontakt gebracht..

hund hat jetzt zwei möglichkeiten
die
erste er verhält sich neutral..ruhig

das ist die gut variante für den hund

die schlechtere
er wird wieder aggressiv

dann macht der HF die leine wieder zu
luft ist weg..und kommt erst wieder wenn er aufhört sich aggressiv zu verhalten...

hunde sind nicht blöd... und sie erkennen in 5-10 sekunden
egal welcher hund das ist...

dass es hier um ihr eigenen leben geht..
somit werden sie
alle handlungen zuerstmal einstellen
und sich neutral verhalten...

jetzt kommen wir in die flooding sequens...

Angie verstanden?
denn ich habe gehört...dass du einige problem mit den deinen hast..

bei einem guten hundetrainier
bedarf es 3 minuten und keine 3 jahre..
für solche klein-probleme



ähnlich verhält es sich mit
mit den meideFORMEN
in jeglicher form..
hund flüchtet...wenn er kann..

durch flooding .. im standbybetrieb wird dies unterbunden
und er muss dulden..

wenn er erkannt hat.. das
sowohl die aggressivschiene wie auch die meideschiene
ihm nicht den gewünschten erfolg bringt..
die triebliche erleichterung sozusagen
wird der hund
ganz einfach
den standby
dulden...denn es passiert ja nix

somit kann man ihn jetzt über positivreize -- in allen variationen-

sauber wieder aufbauen...
damit er ein
guter hund wird..

verstanden?
denke nicht...denn man muss es gesehen haben..wie so etwas innerhalb von 3 minuten passiert..
wie sich der hund wandelt..

von einem monster in ein lämmchen
von einem angsthasen in ein lämmchen

nur sollte man natürlich von den ganzen dingen ahnung haben..
denn es geht zu 99% bei anfängern in die hose...

gleichzeitig machen die meisten dann noch den fehler
vorschnell die instrumentelle zu verlassen

obwohl der bereits ... oberflächlich ein lämmchen geworden ist...

oder sie bleiben zu lange in der instrumentellen somit greift dann die klassiche wieder ...
dann hat man einen standby hund an der leine
aber ohne leine ist es das selbe wie vorher...mit leine..

usw.
usf..

noch fragen

mfg
HST

von DS1 am 17. September 2008 06:39
Hi,

Ist der wesentliche Unterschied zwischen Desensibilisierung und flooding nicht der, dass ich mich ein Mal nur langsam dem Angstobjekt nähere und beim anderen Mal "hinein und durch"

An der Leine gehen würde ich im Alltag eher als Desensibilisierung bezeichnen,denn die wenigsten Menschen geben überhaupt nicht nach,wenn sich der Hund schreckt - sondern lassen ihn Mal ruhig schauen oder gehen erst gar nicht näher ran.

Hat der Hund Angst vorm Staubsauger und ich sauge ihn ab bis er ruhig wird,dann ist das flooding.

DS

von HST am 17. September 2008 06:54
ist schwimmend
wie überall...

manche müssen zu ihrem glück gezwungen werden...

Dies kann indirekt oder direkt passieren!


mfg
HST

von Anke + Franzl am 17. September 2008 07:30
Hi,

dumm nur, dass man den Könner vom Nichtkönner erst dann unterscheiden kann, wenn der Hund entweder "gelernt" hat oder aber entsorgt werden muss....

Ich hoffe, dass NIEMAND das beschriebene probiert oder Möchtegerns es probieren lässt.

salü
Anke

von martin am 17. September 2008 16:46
Grüß Dich DS,

Quote :
Original geschrieben von DS1

Ist der wesentliche Unterschied zwischen Desensibilisierung und flooding nicht der, dass ich mich ein Mal nur langsam dem Angstobjekt nähere und beim anderen Mal "hinein und durch"
Desensibilisierungstraining hat die Tücke, dass es manchmal zu einer gesteigerten Sensibilisierung führt.

Was Heinrich beschreibt, ist für mich kein flooding, sondern pures erzwungenes vermeidungslernen. Und besonders in dieser form kann es zu schweren Traumata führen.

Flooding in form von konfrontation mit sonst nicht erträglichen reizen, wird ja durchgeführt, um fluchttendenzen abzubauen, nicht aggressionen. Ein spinnenphobiker schlägt die spinne nicht tot. Er ode sie rennen eher aus dem haus.

Bei Hundebegegnungen wäre der besuch einer ausstellung, auf der so viele hunde da sind, dass der eigene gar nicht mehr entscheiden kann, welchem er sich jetzt stellen möchte, das was einem flooding gleichkommt . Dann zeigt sich allmählich die "reizspezifische ermüdung". Ob die bei der nächsten einzelbegegnung noch existiert, ist nicht vorhersagbar.

tschüß martin

von kalinchen am 17. September 2008 16:50
Hallo zusammen!

@ Martin: Hmmm. Hab' ich jetzt mit Sandy Flooding gemacht??? Sie konnte ja "frei" entscheiden ... und ich als ihr "Therapeut" war ja da, um ihr Sicherheit zu geben.

LG Kalinchen

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