Podenco-Erziehung für hoffnungslose Fälle :: Hundeerziehung + Soziales

Podenco-Erziehung für hoffnungslose Fälle

von che am 31. März 2010 17:22
Hallo liebes Forum,

Frage an alle Podenco-Cracks:

wie schaffe ich es, einen Podenco, der SOFORT abhaut und jagen will, vernünftig zu erziehen, dass er von der Leine kann?

Ich selbst habe einen Saluki, der TOP-folgt und möchte einer Hundebesitzerin, die absolut am Ende ihrer Nerven ist, helfen.

Mich interessieren:

Trainingsvarianten und Erfahrungsberichte von Leuten, die sich diesem Problem bereits angenommen haben.

Herzlichen Dank für alle Meldungen

Chris

von Frieda am 31. März 2010 20:42
Huhu,

da hilft nur viel Geduld, Schleppleinentraining, Ablenkung und Konsequenz.
Aber ein Hund der gerne jagt wird auch durch konsequentes Training in gewissen Gebieten immer an der Leine bleiben müssen. Das sollte man immer vor Augen haben.

LG Frieda

von fuerstin77 am 01. April 2010 15:28
wie lange hat denn die dame ihren hund schon? eine beziehung muss sich erst entwickeln, damit hundi überhaupt einen grund hat da zu bleiben..

von Anila am 01. April 2010 21:03
Hallo Chris,

ich finde das Buch "Antijagdtraining" von Pia Grönig sehr gut. Sie geht auch auf Hunde ein, die schon Jagderfolge hatten und vermutlich gilt das auch für deinen Podenco.

Aber ehrlich gesagt: Stell dich drauf ein, dass du lebenslänglich eine Art Management wirst betreiben müssen, und dass es sehr viel Arbeit ist, die auf dich zukommt. Den Jagdtrieb kannst du nicht abgewöhnen, du kannst ihn nur besser kontrollieren. Und bei einem Podenco, der vermutlich schon Jagderfolge hatte, ist das was ganz Anderes, als bei z.B. einem Border Collie, der noch keinen Jagderfolg hatte und auch nicht so einen starken Jagdtrieb hat.

Ich gehe morgens mit einer Frau, die eine Hündin aus Spanien hat, die nicht mehr ansprechbar ist, sobald sie irgendwas gewittert hat. Futterdummy - um den Trieb alternativ und kontrolliert ein wenig ausleben zu können, interessiert sie nicht sehr, andere Spiele auch nicht sonderlich. Ich hatte meine Bekannte mal gefragt, womit man die Hündin denn eigentlich belohnen könnte? Mit Jagen - war die Antwort.

In der Tat würde ich bei dieser Hündin sehr drauf achten, ob sie was interessantes gesehen hat, und sie dann erstmal sofort zu mir rufen - und dann belohnen mit dem Mäuseloch z.B.. Ich glaube, hier gehen die Meinungen aber auseinander, denn auch das wäre ja ein kleiner Jagderfolg. Ich fände es trotzdem ok, weil ja ich es dann bin, die über diesen Mini-Jagderfolg als Belohnung für guten Gehorsam entscheidet.

Viel Erfolg,
Anila

von Birgit mit Kira am 02. April 2010 15:56
Hallo,
leider sind Podencos oftmals so leidenschaftliche Jäger, dass sie ihr Leben lang nicht ohne Leine geführt werden können. Vor allem trifft das auf Hunde zu, die in Spanien vielleicht vorher als Jagdhunde eingesetzt wurden und somit schon positive Erfolge bei der Jagd hatten. Ein sehr intensives und langwieriges Schleppleinentraining wäre vielleicht Erfolgversprechend. Aber sehr oft fehlt die Geduld eine solche Erziehung über Monate hinweg dauerhaft zu betreiben. Daher bleiben viele Podencos an der Flexi oder Schleppleine bis an ihr Lebensende.
Gruß Birgit

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