pekinese beißt.. :: Hundeerziehung + Soziales

pekinese beißt..

von pekinesenbesitzerin16 am 31. August 2010 11:41
Hallo!!!
Ich brauche bitte dringend Hilfe mein 14 Wochen alter Pekinese.. beißt wenn man ihn beim Essen angreift.. Mach mir total große Sorgen.. auch beim Spielen beißt er immer fest zu.. da ich kleinere Geschwister habe ist das natürlich blöd!! Stubenrein ist er schon. Er kann natürlich auch ganz lieb sein!! Bitte helft mir
Lg Jacky .. Danke im Voraus!

von Bakani am 03. September 2010 16:41
Ich denke, da muß mal ein HUndetrainer ran. Der Kleine hat bestimmt schon Machoallüren. Oder vieleicht Tierbachblüten, die gibt es schon übers Internet. Auf jeden Fall müßt ihr ihm zeigen wer der Rudelführer ist, sonst hilft gar nichts. Liebe Grüße

von Anila am 03. September 2010 23:29
Hallo Jacky,

also - mit 14 Wochen ist er einfach auch noch in einem Alter, wo er noch lernen muss, wie er mit seinen Zähnen umzugehen hat. In welchem Alter hast du ihn denn bekommen?

Kennt er sowas wie ein Tabu? Das kann ein scharfes "Hey" sein. Ich finde, dass Anita Balser das sehr schön in ihren Lehrvideos zeigt. Sie hat ein Ampelsystem eingeführt: Grün - Gelb - Rot. Gelb entspricht einer Warnung, und wenn die ignoriert wird, gibt es rot - der Hund wird also auch berührt (nicht geschlagen).


Sie macht das mit einem Zischlaut. Sie hat im Internet sehr viel geschrieben und es gibt Lehrvideos von ihr, sie bietet auch Trainings an. Einfach mal googeln. Auch auf Youtube gibt es Ausschnitte aus ihren Lehrvideos. In einem geht es um einen Welpen, der nicht in die Klamotten beißen soll. Wenn er das tut, wird er verwarnt - und kurze Spielpause - falls die Warnung nicht reicht, wird er etwas nachdrücklicher gemaßregelt.

Er lernt also: Wenn er spielen will, muss er sich an gewisse Spielregeln halten.

Was man häufig beim Welpen falsch macht, ist, dass er soviel Aufmerksamkeit bekommt, dass er glaubt, er wäre der Nabel der Welt. Überprüfe auch das mal.

Mit dem Futter - da bin ich schlichtweg anderer Meinung als viele andere Leute und als viele Hundetrainer: Ich übe nicht für den Notfall.

Falls der Notfall eintritt und ich müsste Durian Futter wegnehmen, weil es z.B. giftig ist, dann würde ich es tun. Und mich in seinem Falle drauf verlassen, dass er mir schlichtweg vertraut und mich nicht beißen wird.

Im Normalfall muss er warten, bis ich ihm die Erlaubnis gebe, zu futtern. Aber wenn ich das Futter freigebe, dann ist es seins. Meiner Meinung nach habe ich dann nichts mehr an seinem Napf zu suchen, ich lasse ihn dann also in Ruhe fressen.

Hunde nehmen einem anderen Hund nicht das Futter weg, wenn sie es diesem Hund gerade eben noch überlassen haben. Würden sie es tun, würde es wohl auch in einem Hunderudel Knurren und Schnappen geben.

Manche üben es, indem sie dem Hund einen zusätzlichen, besonderen Leckerbissen in den Napf geben, wenn er schon frißt. So kann man ihn natürlich auch dran gewöhnen, dass er toleriert, dass er beim Fressen unterbrochen wird, dass die Unterbrechung aber belohnt wird.

Einem Hund im Notfall aber das Futter aus dem Maul zu holen, ist trotzdem nochmal eine andere Aktion. Ich halte es für fraglich, ob diese Übung - an den Napf zu langen, oder den Hund anzufassen - ihn auch darauf vorbereitet, dass man ihm vielleicht eines Tages was aus dem Maul reißen muss.

Wichtiger finde ich, dass ein Hund nur dann fressen darf, wenn das Futter freigegeben ist. Dann nämlich kann man ihn auch auf der Straße von irgendwelchen Nahrungsresten fernhalten - weil man die halt nicht frei gibt.

Viele Grüße
Anila

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