ziemlich ratlos.... :: Hundeerziehung + Soziales

ziemlich ratlos....

von NekoChan am 14. Oktober 2011 15:41
hallo zusammen!
ich bin neu hier...und hatte beim anderem forum (siehe meine begrüssung) leider ned so glück...oder ja...seht meine begrüssung an wers noch ned hat XD

ich hab ein kleines problem...
mein hund (shiro), er ist ein mops und männlich...ist jetzt bald 7 monate alt.

ehm er ist ein super hund!
kann perfekt sitz, platz...warten und aportieren......aber er hat eine kleine macke...

wenn ich mit ihm spazieren gehe....ist das problem...das er immer bellt!
also das heisst, er bellt menschen und andere hunde an!
was hinzu kommt...er bellt nicht alle an...nur gewisse menschen oder eben hunde...je nach dem...
(es geht ned mal darum...ob er diese menschen kennt oder nicht...also nehmen wir an, ich bin am spazieren und er kennt niemand...einmal bellt er wen an...dann kommt jemand anderes...der bellt er aber nicht an)

wisst ihr was ich meine?

meine hundetrainerin meinte...ich soll ihn ignorieren...
aber das ist auch doof...
ich mein so kapierts er ja auch nicht...dass sein verhalten falsch ist... =/ oder nicht angebracht...das ich das nicht möchte...
ein bisschen bellen ist ja okay...aber wenn ich fertig sage oder schluss...dann sollte er aufhören...

und die anderen leute die eben angebellt werden meinen dann der hund ginge mir am arsch vorbei und ich guck ned zu ihm...ich hätte ihn nicht erzogen und so weiter -.-

wurde schon mehrmals angemacht das es ein "drecks-köter" ist "das ich ihn nicht erzogen habe" und so weiter...
und das tut mir dann weh...da ich nur das beste will und er eigentlich ja ein total lieber ist, das er sonst immer gut gehorcht und eben erzogen ist...dann haben die leute ein falsches bild von mir..und von meinem shiro....nur eben...keine ahnung... =(

meistens will er ja nur hallo sagen...(das bellen ist nicht aggresiv...er hat genau 1 schäfferhund im quatier denn er gar ned ab haben kann...dort merk ich auch das er denn schäfferhund aggresiv anbellt) aber im vergleich zum anderen bellen ist das nicht so.

bellt aber dann der hund vom anderen besitzer ist es um den kleinen mops geschehen... -.-''''''
dann hört er nicht mehr auf mich, kein sitz kein platz...nichts...
er zieht wie verrückt an der leine, (ich hab ein geschirr an) aber dennoch drückt das ihm so das er dann auch keucht und dann fängt der ganze teufelskreis an...

meine trainerin meinte auch ich solle denen hallo sagen gehen mit meinem shiro (also dem hundebesitzer und hund)
aber zu jedem mensch und hund kann ich auch ned hallo sagen gehen (viele menschen möchten das ja auch ned und einige hunde sind ned geeignet und wollen das ebenfalls ned)

was mich halt am meistens stört...ist das es manchmal super geht...und dann ned! weil er eben ned immer gleich zu jedem mensch/hund reagiert =S

ich habe auch schon versucht mit leckerlies und spielzeuge ihn abzulenken...klappt manchmal...aber leider kaum...(nur wenn er das leckerli bekommt und dann hat er es bekommen...und schon wieder ist die aufmerksamkeit beim hund oder mensch denn er gerade eben schon angebellt hat...

bitte...habt ihr mir da tipps?! was ich machen könnte??
weil ich bin ein mensch der auch oft in die stadt muss und gehe...da sollte er eigentlich schon sich zu benehmen wissen...
da kommen so viele menschen und hunde...
und immer einen anderen weg suchen oder den anderen hunde aus dem weg gehen und extra eine andere gasse einwenden ist echt aufwending^^''''''
und der hund sollte nicht mein leben kontrollieren...sondern ich sollte sagen wo es lang geht usw.

weil eigentlich ist er total lieb...aber ja...^^

ach hoffe ihr habt mir einige gute tipps...
weil den hund zuhause lassen ist auch keine lösung...so lernt ers ja auch ned^^'
uff....

von Anila am 14. Oktober 2011 23:23
Hallo NekoChan,

ich fasse noch mal zusammen:

1. Dein Mops bellt manche Leute an, wobei es keine Rolle spielt, ob er die kennt oder nicht kennt
2. Dein Mops hat einen "Feind" - den Schäferhund, den er auch aggressiv anbellt. Er schmeißt sich bei diesem Schäferhund richtig in die Leine, wenn dieser bellt? Oder tut er das bei allen Hunden, die ihn an der Leine anbellen?

Bellen kann dooferweise was ungemein selbst belohnendes haben, deswegen würde ich es nicht einfach nur ignorieren. Schimpfen aber definitiv auch nicht, denn wenn du laut wirst, könnte dein Mops den Eindruck bekommen: Jetzt "bellen" wir gemeinsam hierum - wunderbar!

Oft ist es Unsicherheit, die dahinter steckt. Ich habe natürlich null Ahnung, ob das auch hier zutrifft oder nicht. Aber das kommt oft vor, und wenn dein Mops dann eine Reaktion von den Menschen erntet, wie dass sie z.B. zurück weichen oder sowas, dann kann er sich bestärkt fühlen und beim nächsten Mal erst Recht bellen.

Ich würde ihn bei Begegnungen mit anderen Menschen immer an die Seite nehmen, wo der andere Mensch nicht geht. Dann gehst du schon mal als Puffer zwischen ihm und den anderen Menschen, was Sicherheit vermittelt.

Du könntest auch "Schau" trainieren: Dass dein Mops dich also auf das Kommando hin anschauen muss. Solche Dinge lassen sich hervorragend mit dem Clicker trainieren, finde ich. Der muss erst einmal eingeführt werden, aber das geht ganz schnell: 10x hintereinander Click + Belohnung - und dann hat jeder Hund kapiert, was auf den Click folgt. Sobald er dich ansieht: Click + Belohnung. Und wenn das sitzt, führst du das Wortkommando "Schau" mit ein.

Erst, wenn das sicher sitzt, kannst du es auch unter Ablenkung fordern, wenn z.B. Menschen kommen. Achte auf die Körperhaltung von deinem Mops. Ich gehe davon aus, dass die anders ist bei solchen Menschen, die er nicht anbellen wird und bei solchen, die er anbellen wird. Du musst rechtzeitig das "Schau" einfordern.

Bei meinem Hund muss ich manchmal auch eingreifen, weil er unsicher ist. Menschen, die irgendwie "komisch" sind - z.B., weil sie ruhig einfach nur da stehen, oder irgendwie wacklig oder schwankend oder steif gehen - da würde meiner auch bellen und auch knurren. Meist genügt von mir schon ein "Alles klar" - und er enspannt sich. Wenn nicht, rufe ich ihn an meine Seite.

Bei dem Schäferhund - wenn es da nur diesen einen Feind gibt - dann würde ich um den einen Bogen machen, aber auch wieder das "Schau" einfordern. Zu einem Zeitpunkt aber, wo dein Mops noch gut ansprechbar ist.

Ich hatte jetzt erstmal das Gefühl, er rastet nur bei diesem Schäferhund aus. Oder generell - wenn andere Hunde ihn an der Leine anbellen?

Für dich noch: Hilfreich kann ein Tagebuch sein, in das du aufschreibst, wie die Leute aussahen, die angebellt wurden. Wie die sich verhalten hatten und wie die Situation war. Es gibt sicherlich einen Unterschied, nur erkennst du den noch nicht. Mir hat bei sowas ein Tagebuch sehr geholfen.

Viele Grüße
Anila

von Liesel am 19. Oktober 2011 12:11
Klassischer Fall von pubertierendem Rotzlöffel, würde ich sagen. Er testet seine Grenzen aus.

Ich weiß ja dass der Mops eine der Rassen ist, die als erstes als reine Gesellschaftshunde gezüchtet wurden und daher mit Deutschen Schäferhunden nicht wirklich vergleichbar sind, aber es kann ihnen trotzdem nicht alles schaden was ich bei Schäfis so empfehle.

1. würde ich ein Ersatzverhalten für das Bellen antrainieren, vielleicht vorsitzen und Blickkontakt, für das er eine Immerbestätigung erhält.

2. würde ich mir ein Spielchen ausdenken, mit dem Motzi-Mopsi neben der Bewegung auch geistige Auslastung erfährt. Wegen der kurzen Nase wohl eher Kunststücke trainieren und wenn er welche kann, jeden Tag eine andere "Kür" abrufen. Suchspiele könnten da eher schon überfordern...

3. würde ich mir an deiner Stelle nicht alles zu sehr zu Herzen nehmen, denn dein Bub entspricht zur Zeit einem 15-jährigen zweibeinigen Bengel, der herumprollt um seine Grenzen auszutesten, also Pubertät. Wenn du einfach nur die Nerven behältst und konsequent bleibst, legt sich das wieder. Eines Tages kommt er in eine weitere Phase, in der er die Rangordnung zuhause infrage stellt. Wie heftig das wird wird mitgeprägt dadurch, wie souverän du jetzt diese Phase meisterst.

Kopf hoch, das wird schon!

LG, Liesel

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