Uns Hund stoppt jeden Besuch an der Tür :: Hundeerziehung + Soziales

Uns Hund stoppt jeden Besuch an der Tür

von Achim(YCH) am 17. Februar 1999 16:36

Hallo Silke,

vielen Dank für die liebe Unterstützung. Krankheitsbedingt konnte ich leider nicht eher antworten.

Wie lange hat die Pubertät denn bei Deinem Aussie-Rüden angehalten.
Wie beschäftigt Ihr euren Hund, Agility oder anders ??

Habt Ihr auch schon einmal ausprobiert, euere Hunde hüten zu lassen.

Viele Grüße
Achim

von Achim(YCH) am 17. Februar 1999 16:47

Hallo Anneke,

vielen Dank für die guten Wünsche. Wir werden alles mögliche tun, um unseren Rusty gut zu beschäftigen. Agility macht er war bereits, allerdings müssen wir ja die Sprungelemente noch auslassen. Auch die Jahreszeit ist für Außenplätze nicht gerade ideal. Aber es wird schon.

Vielen Dank
Achim

von Silke(YCH) am 17. Februar 1999 17:12

Hallo Achim

Ich glaube aus der Pubertät kommt mein Rüde nie raus, lach.
Nein ernsthaft, er ist unheimlich temperamentvoll und selbstbewußt, schwer zur Ruhe zu kriegen. Wir machen auch Begleithundeausbildung und Agility, da dreht er dann so richtig auf, er heißt übrigens auch Rusty, muß wohl am Namen liegen. Ganz anders unsere Hündin, 9 Monate, ein Traumhund, auch temperamentvoll, aber wesentlich einfacher zu führen.
Ich versuche meinen Aussies soviel Abwechslung wie möglich zu bieten, nehme sie fast überall mit hin, auch wenns nur zum Einkaufen im Auto ist. Das mit dem Hüten ist so eine Sache, da muß so ein Hund schon richtig ausgebildet werden, sonst wirds gefährlich. Meine Pferde finden die Hüteversuche der Hund auf jedenfall nicht so witzig. Neben dem Hundeplatz übe ich auch zu Hause im Wohnzimmer oder beim Spaziergang, z.B. gelernte Kommandos auch auf Sichtzeichen aus der Entfernung zu befolgen. Man muß immer wieder neue Ideen haben, nur keine Langeweile. Ich weiß, das ist anstrengend, aber ein glücklicher Aussie ist ein toller Hund.
Woher hast Du Deinen Rusty?
Wie kamst Du auf den Aussie?

Grüße von Silke mit
Rusty und Joy

von Achim(YCH) am 18. Februar 1999 15:38

Liebe Jutta,

im Prinzip sind die bei Dir aufgefürhrten Beispiele genau die Sachen, die wir bereits mit Rusty praktizieren; und zwar von Anfang an. Vielleicht nur nicht lange genug ? Auch beide Bücher, die Du empfohlen hast, haben wir bereits. Auch darin werden wir uns weiter nach geeigneten Spielchen umsehen.

Gerade eben hatten wir Besuch und sind genau nach dem Schema vorgegagen.
Schon durch die Haussprechanlage habe ich den Besuch gebeten, 5 Meter von der Haustür zurückzutreten. Mit dem Hund an der Leine bin ich dann vor die Tür gegangen und habe ihn dort sitzen lassen. Dies war schon ein schwieriger Akt. Rusty wollte gleich auf den Besuch losstürmen und war meist nur mit 2 Beinen auf dem Boden. Mit großem Einsatz habe ich ihn dann doch zum Sitzen bewegen können; er war allerdings immer sprungbereit.

Nachdem der Besuch im Haus verschwunden war, bin ich auch mit dem Hund in Haus gefolgt. Sofort war er wieder kräftig am ziehen (angespannt war er war die ganze Zeit über). Bei Sichtkontakt mit dem Besuch stürzte er wieder kräftig darauf los; so daß er wieder nur mit 2 Beinen auf dem Boden stand. Ich bin dann am Besuch vorbei gegangen und habe den Hund auf seine Matte geführt. Dort habe ich ihn erst Sitz und dann Platz machen lassen. Ein äußerst schwieriges Unterfangen. Er flätsche noch kräftig die Zähne und reagierte nur sehr schwerfällig auf Kommandos.
Sobald er dann wieder die Fremde Stimme hörte wollte er wieder aufstehen und hinrennen. Ich hatte Mühe, ihn dann wieder zu beruhigen.
Besonders beim Platz hat er dann große Schwierigkeiten. Sobald ich mit der Hand etwas nachhelfen möchte, sprich die Vorbeine wegziehen, damit er vom Sitz in den Platz übergeht, wenn er dies nicht freiwillig macht, schnappt er auch schon mal nach meiner Hand um seinem Unwillen Nachdruck zu verleihen. Nach ca. 3-4 Minuten wurde er dann schon ruhiger. Kurz darauf verließ der Besuch dann wieder das Haus.
Als ich Rusty dann erlaubte aufzustehen, lief er erst zur Tür und dann um den Eßzimmertisch, wo der Besuch gesessen hatte.
Danach spielte er die beleidigte Leberwurst und legte sich im Flur ab.

Wie Du siehst Jutta, werden wir noch eine Menge arbeit mit Rusty haben.

Vielen Dank auch für den Aufsatz über Dominanz.

Bis bald,
liebe Grüße
Achim

von Achim(YCH) am 18. Februar 1999 18:13

Hallo Silke,

es ist so, daß wir schon vorher einen Hund, den Dackel Jerry, hatten, der vor ca. 3.5 Jahren verstorben ist. Danach wollten wir uns schon immer wieder einen Hund anschaffen. Da wir zu diesem Zeitpunkt in einer Eigentumswohnung wohnten, mußten wir warten, bis wir mein Elternhaus umgebaut hatten. Wir hatten uns frühzeitig Literatur besorgt, um die verschiedenen Rassen zu "studieren". Dabei ist uns anhand der Beschreibung im Buch die Rasse aufgefallen. Kinderlieb, schlau, arbeitssam ,... einfach tolle Atribute.

Im letzten Sommer haben wir uns dann verschiedene Hundezeitschrfiten gekauft und nach verschieden Rassen umgeschaut. Dabei wurden auch Aussies angeboten. Ein Wurf sogar in unserer Nähe. (Wir wohnen in Löhne, nächst größere Städte Herford und Bielefeld). Gleich zum Telefon gegriffen und hingefahren. Schon hatten wir weitere Infos über die Rasse. Der Wurf war allerdings nicht besonders artgerecht.
Danach stand allerdings auch fest, diese Rasse müßte es sein.
Weiter haben wir uns auch im Internet informiert, auf den Seiten des ASCD wurde eine Welpenvermittlung feilgeboten. Ruck zuck hatten wir insgesamt ca. 30 Adressen von Aussiezüchertern, die wir dann alle angerufen haben, um Einzelheiten über die Rasse und anstehende Würfe zu erfahren. Durch Zufall erfuhren wir dabei von einem Wurf im Harz (Seesen), der noch nicht publick war und so noch alle Welpen zur Verfügung standen. Wir wollten uns die Welpen eigentlich nur anschauen, da uns dort allerdings ein besonders bunter blue merle ins Auge stach, haben wir den Kauf gleich perfeckt gemacht. Es hätte keinen Zweck gehabt, nochmals andere Welpen anzuschauen, man hätte diese nur mit dem bunten Kerl verglichen. So, somit hatten wir unseren Aussie.

Beim Rusty handelt es sich um einen Green Creek, d.h. die Züchterin ist Manuela Zintel aus Seesen. Die Eltern sind Pillips Black Jack und Circle L Little Tippi. Jack ist ein sehr ruhiger Kerl, der uns zusätzlich zum Kauf von Rusty inspirierte.
Tippi dagegen ist sehr wachsam. Sie kommt aus einer Arbeitslinie, genauer aus einer Rinderlinie. Auch Frau Zintel hatte anfangs Probleme mit Ihr in ähnlicher Art. Das zu Rusty.

Da Ihr auch Agility macht, welche Einsatzmöglichkeiten haben wir den zum jetzigen Zeitpunkt mit Rusty beim Agility, Sprunge sind ja sicherlich noch nicht möglich.

Schöne Grüße
Bis bald
Achim

von Silke(YCH) am 18. Februar 1999 21:49

Hallo Achim

Da habt ihr wohl ein Arbeitstier erwischt, soweit ich weiß ist auch Phillips eine Arbeitslinie. Aber ich denke, daß nicht die Auslastung das Problem ist. Ich habe Deine Antwort an Jutta gelesen und war echt erschrocken. So ein aggressives Verhalten hab ich beim Aussie noch nicht erlebt, wachsam ja, distanziert auch, aber Rusty scheint ja regelrecht auszuflippen. Ich weiß ja nicht wie er sonst so ist, gegenüber euch oder anderen Menschen, aber er macht wohl in der Erziehung keine Probleme, oder? Irgendwie muß das mit seinem Territorium zusammenhängen! Ist Rusty denn wirklich dominant oder vielleicht doch auch ein bißchen unsicher? Er ist noch so jung, Pubertät ja, da wird ausgetestet, aber so aggressiv? Frag doch auch mal die Züchterin nach Tips!

Liebe Grüße
Silke

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