bellfauler Labrador :: Hundeerziehung + Soziales

bellfauler Labrador

von andreas mueller(YCH) am 18. September 1997 14:58

guten tag !

unser ca. 2jähriger hund, aus dem tierheim, ist ein labrador-ruede. er wurde von eine
gefluechteten mann in einer wohnung eingesperrt während wochen ... heute, d.h. rd. 8
monate nachdem wir ihn geholt haben aus dem heim, bleiben uns nur noch zwei
probleme:
1) er bellt kaum ! im zweifelsfalle begruesst er alle besucher sehr freundlich. als waechter
-wir haben zwe kinder- taugt er vorläufig also kaum
2) wenn wir ihn alleine lassen (müssen), so fuer max. 3 -4 Std. markiert er irgendwo im
haus mit seinem urin, manchmal sogar nachts, wenn wir doch zuhause sind !
wir wären für tips mehr als dankbar !
ihre familie müller

von Karin M.(YCH) am 19. September 1997 07:15


guten tag !

unser ca. 2jähriger hund, aus dem tierheim, ist ein labrador-ruede. er wurde von eine
gefluechteten mann in einer wohnung eingesperrt während wochen ... heute, d.h. rd. 8
monate nachdem wir ihn geholt haben aus dem heim, bleiben uns nur noch zwei
probleme:
1) er bellt kaum ! im zweifelsfalle begruesst er alle besucher sehr freundlich. als waechter
-wir haben zwe kinder- taugt er vorläufig also kaum
2) wenn wir ihn alleine lassen (müssen), so fuer max. 3 -4 Std. markiert er irgendwo im
haus mit seinem urin, manchmal sogar nachts, wenn wir doch zuhause sind !
wir wären für tips mehr als dankbar !
ihre familie müller

Liebe Familie Müller!

ad 1. Ich bin selbst Golden Retriever-Besitzerin und habe mir unter anderem gerade diese Rasse ausgesucht, da sie eben nicht so bellfreudig und vor allem, weil sie als Wachhund absolut ungeeignet ist. Das wird beim Labradorretriever wohl nicht anders sein. Ich glaube, gerade wenn Sie Kinder haben, sollten Sie doch froh sein, daß Ihr Hund keine Wachhundambitionen zeigt? Oder wäre es für Sie angenehm, wenn Ihr Hund Ihre Kinder gegen andere Kinder verteidigt und dabei ein Kind zu Schaden kommt!? Mein Hund wackelt nicht einmal mit dem Ohrwaschl, wenn wer ohne Anläuten hereinkommt. Manchmal zeigt sie es an indem sie aufsteht und zur Tür läuft, um den Besucher zu begrüßen aber auch das ohne Bellen. Wie gesagt, mir ist das recht so - ich habe ihr aber da weder was ab- oder angewöhnen müssen. Die Rasse ist einfach so. (Wird vielleicht auch Gigi interessieren)

ad 2. Ich kann nur annehmen, daß durch den Tierheimaufenthalt der Hund sich dieses Markieren angewöhnt hat. Es riecht ja ständig nach anderen Hunden und die Hunde werden ja kaum regelmäßig Gassi geführt - wodurch ihnen ja nichts anderes übrigbleibt, als ihren Zwinger zu beschmutzen. Aber was sonst noch die Ursache sein könnte, da bin ich überfragt. Vielleicht weiß da wer Rat?

Karin & Janis

von Christian Samtleben(YCH) am 23. November 1997 16:40

Hallo Familie Müller,

der Labrador Retriever hat das was man fachmännisch "keinen lockeren Hals" nennt. Dies heißt, daß er sehr wenig bellt und auf Grund seines Wesens ist er absolut KEIN Wachund. Einbrecher wird er allenfalls durch übergroße Freundlichkeit (Abschlecken) vertreiben.

Mfg
Christian Samtleben

von Rita(YCH) am 26. Januar 1998 19:36

guten tag !

unser ca. 2jähriger hund, aus dem tierheim, ist ein labrador-ruede. er wurde von eine
gefluechteten mann in einer wohnung eingesperrt während wochen ... heute, d.h. rd. 8
monate nachdem wir ihn geholt haben aus dem heim, bleiben uns nur noch zwei
probleme:
1) er bellt kaum ! im zweifelsfalle begruesst er alle besucher sehr freundlich. als waechter
-wir haben zwe kinder- taugt er vorläufig also kaum

Hallo,
ich habe auch einen zwei Jahre alten Labrador-Rüden. Er bellt auch so
gut wie nie. Der Retriever ist allerdings dazu gezüchtet worden, dass
er bei der Jagd nach dem Schuss zum Einsatz kommt. Seine Arbeit ist
das Apportieren des Wildes. Ein Bellen vor dem Schuss würde das Wild
nur aufscheuchen u. U. Pech für den Jäger. Ein Bellen beim Apportieren
wäre auch mehr als schlecht, denn bellen und tragen wiederspricht sich
nun einmal. Ihr seht, bellen ist nicht seine Sache. Es gibt bei meinem
Labrador jedoch eine Ausnahme im Hauser schlägt an, wenn er ein un-
gewohntes Geräusch wahrnimmt (aber das passiert auch nicht öfter als
einmal alle zwei Monate).

2) wenn wir ihn alleine lassen (müssen), so fuer max. 3 -4 Std. markiert er irgendwo im
haus mit seinem urin, manchmal sogar nachts, wenn wir doch zuhause sind !
wir wären für tips mehr als dankbar !
Leider geht aus euerem Mail nicht hervor, ob ihr vorher mit ihm
spazieren geht und mit ihm spielt. Denn ist er genügend ausgelastet
und müde, fällt ihm das Alleinesein vielleicht etwas leichter. Ich
persönlich gehe vorher mit ihm spazieren und spiele etwas, dann
schicke ihn mit einem Leckerchen auf seinen Platz (jedoch nicht mit
dem Bleib-Kommando, denn die Einhaltung für eine solange Zeit ist
bestimmt nicht in Euerem Interesse). Nachts solltet ihr vielleicht eine
andere Lösung finden. Ich habe für die Welpenzeit meinem Hund einen
Kennel zur Verfügung gestellt. Das hat nachts prima funktioniert. Die
Transportbox habe ich mit Vetbeds ausgelegt und neben meinem Bett
aufgestellt, wenn er fiepte, bin ich direkt raus mit ihm. In der
Erziehung zur Stubenreinheit war ich schnell ein Stück weit. Versucht
es doch auch mit dieser Transportbox. Stellt sie neben Eurem Bett auf
macht es ihm ermal bequem, lockt ihn mit Leckerchen hinein und gebt
ihm dort ein gutes Gefühl. Ein Urinieren in der Nacht wird ihm dann
nicht mehr möglich sein. Vielleicht läßt er es irgendwann. (Falls Ihr
Probleme mit der Transportbox haben solltet, da er im Tierheim war und
vielleicht das verknüpft, müßt ihr ganz behutsam mit ihm sein und
ihm viel Zeit lassen). Vielleicht klappt es ja.

Ich wünsche Euch auf alle Fälle viel Spaß mit Eurem Labbi.

Rita

PSDie Transportbox habe ich damals über die Firma Romney's
Milliehausen 1, 31848 Bad Münder, Telefon05042-81139 oder
internethttp:\\www.romneys.de (es sind leider noch nicht alle
Artikel aufgeführt) bestellt.

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