Hund aus Spanien ? :: Hundeerziehung + Soziales

Hund aus Spanien ?

von P.H(YCH) am 16. Februar 2001 19:22

Tschau zusammen,

Ich komme mit meinen Hunden weit umher, unteranderem war ich auch schon in Spanien.

Was ich dort zum Teil vortraf, war unter jedem Niveau. Ich bin noch nie in einem Land gewesen, wo Tiere so misshandelt werden wie in Spanien.
Die Leute dort haben überhaupt keine Beziehung zum Tier, oder doch sie haben schon eine, aber was für eine. Für sie sind Tiere nur eine Ware und diese Stierkämpe, die Tradition sein sollen, sind reinste Abschlachterei.

Ich sah einmal, wie ein Spanier einen Hund fast zu tode schlug, nur weil dieser anstatt ein Sitz ein Platz machte.

Ich schwor mir, dieses Land nie mehr zu besuchen und fuhr mit dem Auto nach Hause. Als ich dann auf der Autobahn heimfuhr, sah ich wie ein Hund von der Raststette auf die Autobahn sprang. Neben mir fuhr gerade ein Millitärfahrzeug, dass wie ich abbremmste. Danach gab das Fahrzeug auf einmal gas und überfuhr mit voller Absicht den Hund. Ich hielt an kümmerte mich um ihn, aber er starb innerhalb von 10 Minuten. Die Hundebesitzer die auf der Raststätte waren, waren Holländer und sie weinten füchterlich.

Das war meine Erfahrung von Spanien und Hunden. Das war vor 15 Jahren und seit dem habe ich Spanien nur noch auf einer Landkarte gesehen.

Gruss P.H

von Merlino(YCH) am 16. Februar 2001 19:24

hallo, Dagmar!

heute wurde beschlossen, daß du deinen Hund NICHT einführen darfst, es sei denn du schmugglest ihn und riskierst 2 Jahre Knast!

Mir sind die Tiere im Ausland nicht egal, ich habe selbst mal einen Griechen vor dem Tode gerettet und lange Jahre gehabt. und bevor ich meine jetzigen Hunde mit ellenlangem Stammbaum geholt habe, habe ich etliche Tierheime vorher abgeklappert, aber nichts passendes gefunden.

es ist eine sehr zwiespältige Situation zur Zeit. ich kann verstehen, daß man einen Spanier rettet, aber auch den, der es verurteilt...

Gruß
Merlino

von Jumia(YCH) am 16. Februar 2001 19:32

Ließ mal meinen Bericht von heute "Wildhund" vielleicht sollte man das Alter auch bedenken, bevor man einen hund aus dem süden holt. Ich glaube auch, dass manche Hunde dort ohne uns besser zurecht kämen.
Es wird ihnen die Freiheit geraubt.

: meiner meinung sollte man die straßenhunde in den südlichen ländern dort lassen wo sie hingehören. Sie kommen bestimmt ohne uns besser zurecht.
: gruss
: falc

von dagmar(YCH) am 16. Februar 2001 20:00

hallo merlino,

: heute wurde beschlossen, daß du deinen Hund NICHT einführen darfst, es sei denn du schmugglest ihn und riskierst 2 Jahre Knast!

ha! danke fuers mitgefuehl ;-)
da kann ich nur hoffen, dass das nicht das ende der fahnenstange in sachen gesetzgebung ist, denn ich muss wieder nach hause, aber ohne hund geh ich nicht.

: Mir sind die Tiere im Ausland nicht egal, ich habe selbst mal einen Griechen vor dem Tode gerettet und lange Jahre gehabt. und bevor ich meine jetzigen Hunde mit ellenlangem Stammbaum geholt habe, habe ich etliche Tierheime vorher abgeklappert, aber nichts passendes gefunden.
:
: es ist eine sehr zwiespältige Situation zur Zeit. ich kann verstehen, daß man einen Spanier rettet, aber auch den, der es verurteilt...

das klingt in meinen ohren schon etwas menschlicher. eben hat es sich naemlich so angehoert, als ob du eindeutig verurteilst und du keine gedanken an herrenlose hunde im ausland verschwendest.

gruss

dagmar

von Attila(YCH) am 16. Februar 2001 20:14

: Ich will nicht leugnen, dass es so etwas gibt. Aber das ist kein deutsches Problem, das ist ein menschliches!!! Und genauso wie es Kinder- und Menschenhandel gibt, gibt es auch Hundehandel.
: Aber es gibt auch die echten Tierschützer wie es die echten Menschenrechtler gibt. Glaubst du im ernst, die Spanierin würde sich noch ehrlich über eine Nachricht von mir freuen, wenn es ihr nur ums Geld ginge? Wohl kaum, ich hätte nie wieder etwas von ihr gehört.
: Übrigens: Diese Frau hat eine gute Ausbildung und einen guten Job. Und trotzdem gibt sie sich mit einem solchen Problem ab, bei dem sie ziemlich viel draufzahlt?
: Du hast die Vermittlung nicht erlebt, ich schon. Und ich glaube nur das, was ich sehe. Solltest du vielleicht auch.
: Tschüß
: Dany
:

Hallo Dany,

ich unterstelle der guten Frau ja gar nichts - mag ja sein, daß sie sich in ehrlicher Absicht mit dem Hundeproblem beschäftigt und hilft, wo sie nur kann (übrigens: was hat das mit ihrer "guten Ausbildung" zu tun?). Überhaupt tun natürlich die Tierschützer vor Ort (und viele Deutsche wirken dort mit) ein Werk, vor dem man Hochachtung haben muß. Ich habe auch gegen die netten Hunde nichts, die aus dem Süden kommen, bestimmt ein Dutzend habe ich selbst schon kennengelernt, und sie waren allesamt sehr menschenfreundlich und gut sozialisiert (wie auch nicht, wenn sie auf der Straße gelebt haben?). Was mich ein wenig stört, ist die dahinterstehende Ideologie: "Wir kümmern uns um arme, gequälte Hunde IN SPANIEN." Warum nicht hier, vor Ort, wo das Unrecht ebenfalls zum Himmel schreit? Etwa deswegen nicht, weil dem lokalen Tierschutz jener extravagante Zug fehlt, der so einen Spanienhund auszeichnet?

Gruß, Attila

von Constanze+Jule+Taiba(YCH) am 16. Februar 2001 21:16

Lieber Paul,

das ist genau der Unterschied zwischen vernünftigen und unseriösen Organisationen. Ein vernünftiger Verein macht genaue Vorkontrollen, spricht mit den Interessenten persönlich und hat ein gutes Gefühl, ob etwas passt oder nicht. Und ein guter Verein muss die Möglichkeit haben, eine solchen Hund auch wieder in Deutschland aufzunehmen bzw. in einer Pflegestelle unterzubringen, wenn er aus irgendwelchen Gründen wieder abgegeben werden muss (und das passiert deutschen Tierheimen auch).
Außerdem ist es auch nicht so, dass man sich einen Hund per Telefon oder Internet bestellen kann und dieser dann auf dem Postweg geliefert wird. Hier laufen viele Gespräche im Vorfeld und schließlich machen sich ja auch deutsche Tierheime das Internet zu nutze, um mit Fotos die Leute auf ihre Tiere aufmerksam zu machen.
Natürlich ist es immer ein Wagnis, einen Hund zu adoptieren, den man vorher nicht persönlich kennenlernen kann. Aber auch ein Hund, den man vorher ein paar mal spaziern geführt hat, kann sich im neuen Zuhause ganz anders zeigen.
Für Menschen, deren Ansprüche an ein individuelles Lebewesen nicht zu eng gesteckt sind und die bereit sind, sich auf das Wesen eines Hundes einzustellen, sehe ich kein Problem. Das weiß man ja vorher.
Außerdem sind gerade Südhunde meist sehr anpassungsfähig, weil es für sie eine Überlebensvoraussetzung ist. Bei den Vermittlungen, die ich bisher erlebt oder begleitet habe, gab es nie ein "die Chemie stimmt nicht"-Problem.
Ich kann verstehen, wenn Dir Leute aufstoßen, die aus falscher Sentimentalität teilweise kranke Hunde nach Deutschland karren und diese dann noch falsch vermitteln, ohne die Möglichkeit einer Rücknahme bieten zu können. Aber ich wehre mich gegen solche grundsätzlichen Pauschalaussagen. Es gibt auch Tierheime in Deutschland, deren Vermittlungspraxis äußerst verbesserungswürdig ist. Wie gesagt, ich kenne auch viele deutsche Tierheime von innen und manch einer würde sich wundern, was in dem einen oder anderen so abgeht.
Gruß
Conny

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