Problem - Über Nacht Alleinsein :: Hundeerziehung + Soziales

Problem - Über Nacht Alleinsein

von Martin und Shira(YCH) am 21. Februar 2001 10:10

Hallo Lutz.. es gibt da noch ein problemchen...
im wolfsrudel ist es normalerweise so, dass mitglieder, die sich nicht korrekt verhalten ausgeschlossen werden. das heisst, sie muessen alleine klarkommen und auch schlafen.. woher soll dein hundi denn wissen, was er falsch gemacht hat???? ploetzlich wird er ueber nacht aus dem rudel ausgegrenzt... ich denke, dass hier übrigens ein grossteil der probleme bei zwingerhunden herkommen. meine dicke muss vormittags auch in den zwinger, (schlimm genug finde ich, laesst sich aber leider arbeitstechnisch nicht aendern, sonst ist sie die ganze zeit um mich herum, und wer meinen hund nicht aushält, darf auch gerne auf mich verzichten). ist deine sache was du mit dem hund machst, und es ist sicherlich nicht jedermanns sache, die wohnung mit einem tier zu teilen, allerdings sollte man sich da dann die frage gefallen lassen, ob man eine tier- (und rudel-)gerechte haltung ermoeglichen kann und will, oder ob da wieder der menschliche egoismus einen kleinen streich spielt.
ich denke dass du es dem tier schuldig bist, dich soweit aufzuopfern (???) dass du das ertraegst....
und nordisch halten? hm.. ich weiss nicht was fuer den hund schlimmer ist, evenutell ein grad zu viel, oder die psychische belastung des ausgegrenzt seins? (vielleicht nachts das fenster offen lassen? soll recht gesund sein...auch fuer menschen) eines wird dir mit einem zweiten hund immer passieren, naemlich dass du nicht die einzige bezugsperson bist... egal wie lange du ihn vorher alleine hast.. und erziehung geht auch mit zwei hunden... (gibt hier sicherlich genuegend leute, die mit zwei hunden ziemlich gut zurecht kommen).

es handelt sich hier ausschliesslich um meine meinung wollte ich noch sagen.. (dies fuer alle, die sich jetzt wieder aufraffen um mir irgendwas in die schuhe zu schieben *gg*, oder nur darauf warten wieder mal jemand ne abreibung zu verpassen) denk aber vielleicht mal drueber nach ....
gruss martin

von Gisela(YCH) am 21. Februar 2001 11:05

Hallo Lutz,
versetze Dich doch mal in die Lage des Hundes. Er kommt von seinem
Rudel weg und muß nun alleine im Zwinger sitzen. Da ist es ganz
natürlich, daß er heult und wimmert. Er möchte doch bei seinem
Rudel (Familie) sein und nicht mutterseelenalleine im Zwinger einge-
sperrt sein. Warum nimmst Du ihn nicht mit in die Wohnung? Was
heißt das denn, er muß draußen bleiben, ist kein Hund für die
Wohnung!!!
In der Nachbarschaft ist auch ein Malamut. Allerdings sind diese
zu zweien. Tagsüber sind sie gerne im Garten, nach dem morgentlichen
Spaziergang (!) und abends sind die Hunde in der Wohnung. Die Leute
haben auch probiert, die Hunde nachts draußen zu lassen, aber das
wollten die nicht, sie haben auch nur geheult und gejammert. Nun
sind sie abends im Haus bei der Familie und es sind sehr ausge-
glichene freundliche Hunde mit Familienanschluß.
Warum hast Du Dir denn so einen Hund angeschafft, wenn der nur
draußen bleiben soll und im Zwinger hocken muß. Ich habe den Ein-
druck, der Hund ist kein Familienmitglied, er ist einsam und fühlt
sich verlassen.
Oder schaffe Dir schnellstens einen 2. Hund an, damit der Malamut
nicht verkümmert, das sind Rudeltiere, wie andere Hunde auch.
Ich halte sowieso nichts von Zwingerhaltung, daß ist eine unnatür-
liche Hundehaltung. Warum hat man dann einen Hund, wenn er im
Zwinger sitzen muß.
Denke mal darüber nach und sperre Deinen Hund nicht in den Zwinger,
lasse ihn in den Garten und ins Haus zu seiner Familie, ansonsten
hast Du keinen Hund verdient und ich habe kein Verständnis hierfür.
Gruß
Gisela

von ChristineHd(YCH) am 21. Februar 2001 15:43

Hallo,
es ist ja schon der Hammer, daß Du nur deshalb ein Problem hast, weil dein Hund die Nachbarschaft stört und nicht, weil Du vielleicht nachdenkst, warum Dein malamute sich so verhält.
Wenn Du meinst, daß zum Schlittenhundeleben der Zwinger gehört, dann hast du nicht viel begriffen.
Wenn Du diese Unterbringung auch noch als Nordisch-sicher bezeichnest: Hast du Angst vor Deinem Hund oder vielleicht um Deine Wohnung?

Mach Dir und Deinem Hund einen Gefallen: Vergiß Deine Vorurteile und behandle ihn so, wie jedes soziale Lebewesen behandelt werden möchte.
Liebe grüße
ChristineHd

von Lutz(YCH) am 21. Februar 2001 18:48

Hallo Martin,
natürlich akzeptiere ich Deine Meinung, nur was würdest Du machen, wenn Dein Hund ca. 40 kg wiegt - momentan 72 cm Schulterhöhe - und auf Grund einer Verletzung o.ä. keine Treppe steigen kann. Schaffst Du es dann den Hund die Treppe hoch zu tragen. Daran sollte mann auch mal denken. Übrigens bist Du mir noch eine Antwort schuldig - was für einer Rasse gehört Deine Shira an ???

MfG Lutz

von Lutz(YCH) am 21. Februar 2001 19:00

Hallo Gisela,
ob ich mir einen Hund verdient habe oder nicht sollt meine Entscheidung sein ;-) .
Ansonsten kann ich nur sagen, das mein Balko nicht der erste Nordische ist, sondern ich vorher schon einem Malamuten und einen Sibierian hatte, welche ebenso wie der jetzige in einer Garten/Zwinger - Haltung aufwachsen und leben. Meine beiden Ersten waren sportlich ausreichend geforderd (Morgens vor der Fahrt zur Arbeit !!! joggen und Abend vor dem Fahrrrad laufen). Ich glaube Du mußt mir nicht sagen, wie man Nordische beschäftigt. Desweiteren kenne ich keinen Musher - wenn ich den Begriff, welcher momentan noch nicht auf mich zutrifft, benutzen darf - der seine Hunde über Nacht mit im Haus hat, oder kannst Du Dir vorstellen mit 8 oder mehr Hunden Dein Schlafzimmer o.ä. zu teilen. Wie gesagt Balko soll ja nicht der Einzige bleiben und einem Hund abzugewöhnen, daß er erst über Nacht ins Haus darf und ab einen bestimmten Zeitpunkt nicht, mehr dürfte schwerer sein - oder ???

Ansonsten akzeptiere ich Deine Meinung und habe etwas gegen die generelle Zwingerhaltung bzw. sage nicht gege4n Leute die einen oder zwei Hund im Erdgeschoß eines Hauses halten, wenn die Hunde entsprechend ihrer Rasse gefordert werden.


MfG Lutz

von Gabi + Sheila(YCH) am 21. Februar 2001 19:16

Hi,
ein Hund gehört nicht - wie ein Zwerg - in den Garten sondern zu seinem Rudel. Und 1.Etage ist ja wohl kein Problem.
Übrigens : "Nordisch-sicher" ist er in der Wohnung bestimmt ;-))).

Hunde können im allgemeinen alleine gelassen mit dem tollen freien Auslauf im Garten herzlich wenig anfangen. Garten wird erst interessant wenn Herrchen/Frauchen ihn auch "belebt".

Überleg nochmal gut. Was willst Du ? Einen lebendigen Gartenzwerg oder einen Kumpel ?

Sheila ist ein Schäfer-Mix.

Gruß
Gabi + auf der Couch pennende Sheila

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