Hund verwüstet die Wohnung :: Hundeerziehung + Soziales

Hund verwüstet die Wohnung

von Conni(YCH) am 26. Februar 2001 15:07

Hallo,

wir haben ein Problem und hoffen, daß uns jemand helfen kann.
Meine Mutter hat einen 15jährigen Chihuahua-Mix. Wir wußten schon von den früheren Besitzern, daß der Hund aus Eifersucht(als die ersten Enkel kamen) anfing in die Wohnung und vorallem in Schuhe(!)zu machen. Am Anfang machte er auch meiner Mutter mal in die Wohnung, wenn man ihn alleine ließ, aber dann auch nicht immer. Weil er aber merkte, daß meine Mutter immer wieder kam und er sein neues Zuhause auch voll akzeptierte, hörte das nach einigen Wochen ganz auf. Die ganzen letzten Jahre gab es keine Probleme mit ihm.
Vor vier Wochen ist meine Mutter von einer Wohnung in ein Haus gezogen. Der Hund fing sofort wieder an auf den Teppich zu pinkeln, so bald sie das Haus verließ. Also sperrt sie ihn beim Weggehen in die (große) Küche. Dort nimmt er alles auseinander was er findet: Mülltüten, Hunde futterpackungen etc., und pinkelt sogar in sein eigenes Körbchen. Meine Mutter ist nie länger als zwei Stunden weg. Was können wir machen, damit der Hund seine Verlustängste überwindet?

Danke für Eure Antworten

Gruß, Conni

von Anke(YCH) am 26. Februar 2001 15:16

: Hallo,
:
grinning smileyie ganzen letzten Jahre gab es keine Probleme mit ihm.

Weil der Hund die Wohnung als Zuhause akzeptiert hatte.

: Vor vier Wochen ist meine Mutter von einer Wohnung in ein Haus gezogen. Der Hund fing sofort wieder an auf den Teppich zu pinkeln, so bald sie das Haus verließ.

Weil das Haus eine neue Umgebung für den Hund ist.

Meine Mutter ist nie länger als zwei Stunden weg. Was können wir machen, damit der Hund seine Verlustängste überwindet?

Wenn der Hund allein bleiben muss, solltet Ihr wieder von vorne anfangen: Mit einigen Minuten allein lassen anfangen und bis zu zwei Stunden steigern.

Gruss Anke

von Conni(YCH) am 26. Februar 2001 15:26

hallo Anke,

daß der Hund das Haus noch nicht als sein neues Zuhause akzeptiert ist klar. Wenn meine Mutter ihn nur kurz alleine läßt passiert gar nichts.
So etwa nach einer halben Stunde fängt er damit an. Was machen wir aber, wenn wir ihn dann dabei ertappen?

Grüße, Conni


: : Hallo,
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: grinning smileyie ganzen letzten Jahre gab es keine Probleme mit ihm.
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: Weil der Hund die Wohnung als Zuhause akzeptiert hatte.
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: : Vor vier Wochen ist meine Mutter von einer Wohnung in ein Haus gezogen. Der Hund fing sofort wieder an auf den Teppich zu pinkeln, so bald sie das Haus verließ.
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: Weil das Haus eine neue Umgebung für den Hund ist.
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: Meine Mutter ist nie länger als zwei Stunden weg. Was können wir machen, damit der Hund seine Verlustängste überwindet?
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: Wenn der Hund allein bleiben muss, solltet Ihr wieder von vorne anfangen: Mit einigen Minuten allein lassen anfangen und bis zu zwei Stunden steigern.
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: Gruss Anke

von Birgit und Werntaler(YCH) am 26. Februar 2001 22:41

Liebe Connie,

auf die Ferne hin ist es schwer einen Hund einzuschätzen. Sicherlich drückt der chihuahua sein Unbehagen aus über die neue Wohnsituation. Ich rate Ihnen seinen Aktionen möglichst keine Beachtung zu schenken (ich weiß wirklich aus eigener Erfahrung wie schwer soetwas fällt, unsere Hunde beobachten uns genau und wissen auch genau, wo sie uns besonders hart treffen können.)

Nehmen Sie alle Dinge die Ihnen heilig sind, während Abwesenheit aus der Küche heraus (Schadensbegrenzung), als Ersatz Knabberspielzeuge anbieten, und /oder zuvor den Hund "müde"machen.

Es sind oft sehr clevere und auch dominante Hunde , die zu solchen Aktionen neigen. Meist auch sehr (bitte entschuldigen Sie, es ist ja durchaus positiv) sehr verwöhnte Hunde oder mit Liebe überschüttete Hunde.

Evtl. nutzt es etwas, wenn man dem Hund klar macht, welchen Stellenwert
(möglichst geringer) er in der Familie hat (auch wenns schwer fällt und es im Herzen ganz anders aussieht). Also Privilegien "im Bett schlafen" aufs "Sofa dürfen" , dem Hund hinterherlaufen für Streicheleinheiten (nur rangniedere Tiere betteln/schleimen bei ranghöheren Tieren um Steicheleinheiten, sog. "Schnauzelecken".,) alles streichen. Platz, Sitz-Übungen machen, immer mal Futter wegnehmen, und auf Ausführung der Befehle bestehen! Rangniedere Tiere wird erst nach Sättigung der Ranöheren Tiere gestattet zu essen. Das alles zeigt dem Hund, wo er seinen Stellenwert im Rudel hat. Bei Kleinhunden fällt das erfahrungsgem. schwerer, als bei Großrassen. Nichtsdestotrotz sind sie allesamt Hunde und haben die selbe Sprache.

Manche raten auch zur Anschaffung eines Zweithundes, das aber nur, wenn der Hund wirklich Probleme mit Alleinsein hat. Es sieht bei Ihrem Hund aber mehr nach "Protestaktion" aus.

Viel Erfolg wünsche ich Ihnen, zu welchen Maßnahmen Sie sich auch immer entscheiden werden.

Liebe Grüße
Birgit und Werntaler


von Diana J & J(YCH) am 27. Februar 2001 08:04

Hallo Conni !

Ich würde dann gar nichts tun.Ist ja auch sehr unwahrscheinlich, daß ihr den Kleinen während des Pinkelns erwischt. Er ist doch dann sicher gleich auf dem Weg zu Euch, wenn ihr durch die Tür kommt, oder?
Da wäre Strafe dann schon viel zu spät. Außerdem klingt es bei Eurem wirklich nach Trennungsangst (Protest würde ich das nicht nennen). Wenn ihr ihn dann straft, dann kommt zu dem Streß des Alleins seins auch noch der Streß der Angst vor Strafe nach eurer Wiederkunft. Das bringt sicher nicht viel. Du schreibst ja selbst, daß er eine halbe Stunde durchhält, dann solltet ihr da aufbauen. Ich kann Anke da nur zustimmen, daß ihr in kleinen Schritten wieder von vorne anfangen solltet. Er muß wieder neu lernen, daß ihr bzw. Deine Mutter auch in dieser neuen Umgebung wiederkommt.

Gruß, Diana, Jackie und Justin

von Conni(YCH) am 27. Februar 2001 12:28

Hallo Birgit,

es stimmt, er ist wirklich ein sehr cleverer Hund. Und ich meine auch, daß es eine Art Protest ist. Leider werden die meisten Schoßhündchen wirklich verhätschelt, das ist bei ihm auch so. Er ist meiner Mutter ihr ein und alles. Dominant und dickköpfig ist er auch, er zeigt dann schon mal die Zähne....., ich kenne das von meinen großen Hunden überhaupt nicht. Ein Zweithund würde bei ihm auch nicht ihn Frage kommen, er würde sein Frauchen nicht teilen wollen und ist froh, wenn ich mit meinen Hunden wieder das Haus verlasse.
Ich hoffe meine Mutter ist bereit ihm zu zeigen, wer der Herr im Haus ist.

Liebe Grüße, Conni







: Liebe Connie,
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: auf die Ferne hin ist es schwer einen Hund einzuschätzen. Sicherlich drückt der chihuahua sein Unbehagen aus über die neue Wohnsituation. Ich rate Ihnen seinen Aktionen möglichst keine Beachtung zu schenken (ich weiß wirklich aus eigener Erfahrung wie schwer soetwas fällt, unsere Hunde beobachten uns genau und wissen auch genau, wo sie uns besonders hart treffen können.)
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: Nehmen Sie alle Dinge die Ihnen heilig sind, während Abwesenheit aus der Küche heraus (Schadensbegrenzung), als Ersatz Knabberspielzeuge anbieten, und /oder zuvor den Hund "müde"machen.
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: Es sind oft sehr clevere und auch dominante Hunde , die zu solchen Aktionen neigen. Meist auch sehr (bitte entschuldigen Sie, es ist ja durchaus positiv) sehr verwöhnte Hunde oder mit Liebe überschüttete Hunde.
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: Evtl. nutzt es etwas, wenn man dem Hund klar macht, welchen Stellenwert
: (möglichst geringer) er in der Familie hat (auch wenns schwer fällt und es im Herzen ganz anders aussieht). Also Privilegien "im Bett schlafen" aufs "Sofa dürfen" , dem Hund hinterherlaufen für Streicheleinheiten (nur rangniedere Tiere betteln/schleimen bei ranghöheren Tieren um Steicheleinheiten, sog. "Schnauzelecken".,) alles streichen. Platz, Sitz-Übungen machen, immer mal Futter wegnehmen, und auf Ausführung der Befehle bestehen! Rangniedere Tiere wird erst nach Sättigung der Ranöheren Tiere gestattet zu essen. Das alles zeigt dem Hund, wo er seinen Stellenwert im Rudel hat. Bei Kleinhunden fällt das erfahrungsgem. schwerer, als bei Großrassen. Nichtsdestotrotz sind sie allesamt Hunde und haben die selbe Sprache.
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: Manche raten auch zur Anschaffung eines Zweithundes, das aber nur, wenn der Hund wirklich Probleme mit Alleinsein hat. Es sieht bei Ihrem Hund aber mehr nach "Protestaktion" aus.
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: Viel Erfolg wünsche ich Ihnen, zu welchen Maßnahmen Sie sich auch immer entscheiden werden.
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: Liebe Grüße
: Birgit und Werntaler
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