Hund mit zuwenig Selbstbewustsein! :: Hundeerziehung + Soziales

Hund mit zuwenig Selbstbewustsein!

von Eva(YCH) am 12. März 2001 20:30

Du kannst ja noch sehr ruhigen Artgenossen fragen und dir dann einen aussuchen.Oder du guckst dir die privaten Inserate an z.B. auf dieser Homepage.Dann hast du die Möglichkeit den Besitzer über seinen Hund auszufragen.So hättest du schon mal einen ersten Eindruck von dem Tier gewonnen und wüßtest über seine Charaktereigenschaften bescheit.

Hallo Kai!
Das ist ein guter Gedanke. Wenn man einen älteren, erfahrenen Hund dazunehmen würde, ist sicher besser als einen Welpen. Wobei es sicher passieren könnte, daß sich die zwei Hunde nicht vertragen, oder? Kann es bei Hunden vorkommen, daß zwei sich gar nicht grün sind und sich niemals vertragen werden? Oder gewöhnen sie sich nach einer gewissen Eingewöhnungsphase automatisch aneinander?
Ich werde diese Sache mit dem Zweithund auf jeden Fall im Hinterkopf bewahren, jedoch noch einmal zurückstellen. Ich würde lieber noch ein-zwei-drei Monate warten, Urlaub nehmen, und mit ihr üben. Es gab ja schon Zeiten, wo es ihr wirklich nichts ausgemacht hat. Deshalb verstehe ich es auch nicht, warum sie nun wieder solche Angst hat. Wenn ich sie frage, schaut sie mich mit angelegten Ohren und Dackelaugen von unten nach oben an - und mir bricht fast das Herz.
Mann sollte sich wohl keinen Hund anschaffen, wenn man den ganzen Tag berufstätig ist. Ich habe mein ganzes Leben wegen diesen Hund umgestellt. Egal was man macht, bzw. wegen dem Hund alles nicht macht, immer wird auf den Hund Rücksicht genommen. Überall geht er mit, damit er nicht noch mehr allein ist. Wo mein Hund nicht hingehen darf, gehe ich auch nicht hin. Ich habe keine Ahnung was ich noch besser machen kann. Ich würde ja gerne aufhören zu arbeiten, aber das geht leider nicht. Ich hoffe, daß ich mit meinen Übungen erfolgreich bín und "Lucy" sich wieder etwas fängt. Sollte das alles keinen Erfolg bringen, wäre vielleicht doch ein zweiter Hund ein Versuch. Jedoch habe ich wirklich etwas Angst - was ist, wenn´s nicht klappt. Das ist dem neuen Hund gegenüber auch nicht fair - oder?
Vielen Dank für Deinen Rat, und viele Grüße - Eva!

von Eva(YCH) am 12. März 2001 20:41

: Wobei ich der Meinung bin bei diesem Dackelchen sollte mann mal überlegen, evtl mit Medikamenten und einer "Hundepsychologin" zu arbeiten, wenn alle anderen Methoden versagt haben. Denn ich denke daß es nicht unbedingt mit mangelndem Selbstbewustsein sondern mit Trennungsängsten zu tun hat und die können auch sonst sehr selbstbewuste Hunde haben.
:
Hallo Kerstin!
Danke für Deinen Rat. Finde ich echt klasse, daß man sich mal auslassen kann, und Gleichgesinnte zuhören. Noch schöner, wenn sie Ihre Meinungen dazu beitragen.
Das mit den Bach-Blüten habe ich schon oft gelesen. Ich befasse mich überhaupt viel mit Naturheilkunde, nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Pferden und Menschen. Ich habe mir eine Blütenmischung in der Apotheke geholt und gebe diese seit ca. 3 Wochen. Ich kann aber noch keine Veränderung erkennen. Aber 3 Wochen sind auch noch keine Zeit. Das ist eine sehr langwierige Anwendung. Aber bei Tieren und Kindern sollen schon sehr gute Erfolge erzielt worden sein, mit diesen Bach-Blüten. Irgendwie werde ich mal versuchen Urlaub zubekommen und dann dieses Alleinesein üben. Mal sehen, ob ich aus meinem sensiblen Angsthasen einen resoluten Wachhund machen kann. Spaß beiseite, diese Sache ist mir sehr ernst. Und ich hoffe, daß ich das in den Griff kriege. Danke - und viele liebe Grüße von Eva!

von izel(YCH) am 13. März 2001 08:20

Hi Eva
natürlich weiß sie, daß du nach den ganzen Ritualen (Kaffee machen usw) daß du länger weg bleibst.
Ein anderer Hund z.B. würde da auch nicht unbedingt helfen. Ich kenne auch Hunde, die stark auf einen Menschen fixiert sind, denen es überhaupt nicht hilft, wenn der Hundefreund dabei ist. Sie machen trotzdem Alarm, und womöglich macht der andere noch mit.
Ich würde sie auch nicht einfach weggeben.
Sicher kann sie mit 4 Jahren noch das Alleinbleiben lernen.
Ich habe in einer Antwort von Dir gelesen, daß die HÜndin schon Bachblüten bekommt. Welche denn? Ich habe Bachblüten in solchen Fällen schon oft erfolgreich eingesetzt.
Mit dem Urlaub ist es eine gute Idee.
Beim gewöhnen an das Alleinsein ist es vor allem wichtig, daß du nicht zurück gehst,wenn sie Alarm macht, sondern die Zeit so bemißt, daß sie eben nicht kläfft. Du kannst damit anfangen, wenn du am WE kurz weggehst. Da macht sie ja keinen Radau. Dann belohnst du sie mit etwas besonders Leckerem, wenn sie ruhig geblieben ist. Aber nicht überschwenglich begrüßen, sondern nur Loben und Leckerlie. Ebenso kein Trara ums Weggehen machen.
Sie ist sicher zu stark auf Dich fixiert. Ich habe es schon oft erlebt, daß sich Leute einen Welpen holen, sich 4 Wochen Urlaub nehmen und sich in dieser Zeit sehr um den Hund kümmern. Immer wenn er spielen, schmusen , Aufmerksamkeit wollen, sind sie parat. Wenn dann der Urlaub vorbei ist, sind sie plötzlich Stunden weg, und meinen der Hund würde das schon machen. Ich habe auch erlebt, daß Züchter den Rat geben, den Hund von Anfang an so lange allein zu lassen, damit er sich daran gewöhnt. Bei einigen klappt das sogar. Bei vielen aber leider nicht. Ich will Dir das jetzt nicht unterstellen. Aber könnte es sein, daß der Hund am Anfang sehr viel Aufmerksamkeit bekommen hat?
VG
Izel

von Eva(YCH) am 13. März 2001 10:54

: Ein anderer Hund z.B. würde da auch nicht unbedingt helfen. Ich kenne auch Hunde, die stark auf einen Menschen fixiert sind, denen es überhaupt nicht hilft, wenn der Hundefreund dabei ist. Sie machen trotzdem Alarm, und womöglich macht der andere noch mit.

Das ist auch meine Befürchtung. Es stimmt, sie ist viel zu sehr auf mich fixiert. Die ersten zwei Jahre wollte sie mit keinem anderen spazieren gehen. Die konnten an der Leine zerren, sie ist nicht mitgegangen. Das haben wir aber zum Glück hingekriegt. Sie geht zwar nicht gerne mit, aber geht.

: Ich habe in einer Antwort von Dir gelesen, daß die HÜndin schon Bachblüten bekommt. Welche denn?

Sie bekommt Rescue-Tropfen. Morgens 3 Tropfen auf die Zunge und 4 Tropfen in den Wassernapf. So wurde es mir empfohlen. Ist das OK?

Aber nicht überschwenglich begrüßen, sondern nur Loben und Leckerlie. Ebenso kein Trara ums Weggehen machen.

Das habe ich mir auch schon abgewöhnt. Keine großes Verabschiedungszeremoniell und keine großen Begrüßungspartys. Das letztere ist nicht so einfach, denn wenn ich heimkomme springt sie, kläfft und hächelt, freut sich und winselt - alles gleichzeitig. Ich versuche, so gut es geht sie zu beruhigen, ohne dabei großen Wirbel zu machen. Ich lasse sie Sitz machen und gebe ihr ein Leckerli in mehreren kleinen Stücken, so daß sie eine Zeit lang sitzen bleibt, sich aufs Leckerli konzentriert und sich dabei beruhigt.

: Sie ist sicher zu stark auf Dich fixiert. Ich habe es schon oft erlebt, daß sich Leute einen Welpen holen, sich 4 Wochen Urlaub nehmen und sich in dieser Zeit sehr um den Hund kümmern. Immer wenn er spielen, schmusen , Aufmerksamkeit wollen, sind sie parat. Wenn dann der Urlaub vorbei ist, sind sie plötzlich Stunden weg, und meinen der Hund würde das schon machen.

Genau so ist es passiert. Aus Unwissenheit und Gedankenlosigkeit. Aus Fehlern lernt man. Nur sehr schade, das es auf Kosten des Tieres geht.
Ich würde es gerne ungeschehen machen. Das geht aber leider nicht.
Deshalb hoffe ich, daß wir (Lucy und ich) das bald hinkriegen, uns es uns beiden besser geht.
Viele Grüße von Eva!

von P.H(YCH) am 13. März 2001 14:37

Tschau Eva

Izel hat recht. Ich würde deine Videokamera mal so einrichten, dass Du von draussen siehst, was dein Hund macht. Wenn er ruhig, gehst Du zu ihm und lobst ihn. Er muss einfach merken, kratzen, jaulen, bellen, alles bringt nicht. Aber wenn ich ruhig bin, dann kommt Eva wieder. Das wäre das erstemal, wenn er ein Welpen ist am wichtigsten. Vielleicht bringst Du es ihm trotzdem noch bei. Das Problem ist, wenn ein Welpen anfängt zu jaulen, dann hat man ein weiches Herz und man bringt ihm dann bei, jaulen Frauchen kommt wieder.
Das musst Du ihm jetzt abgewöhnen. Bei meinem Rüden, mit dem ich arbeite, brauchte ich genau zwei mal dazu und danach war er ruhig.

Gruss P.H

von Kai Bracklow(YCH) am 13. März 2001 19:29

Hallo Eva!
Ich dneke nicht,dass es falsch ist sich einen Hund anzuschaffen, wenn man den ganzen Tag Berufstätig ist.Sonst könnten sich ja nur Rentner,Familien mit Kindern und Arbeitslose einen Hund holen.Man sollte das Tier gerne haben und sich über die Pflichten,die durch das Anschaffen eines Tieres entstehen.So wie ich das sehe,liebst du deinen HUnd und würdest alles dafür tun,damit er sich wohl fühlt.Du bietest ihm also ein gemütliches und schönes zu Hause.Auf deine Fragen,ob es sein kann,dass sich Hunde überhaupt nicht verstehen: Es kann natürlich sein,dass sich die Tiere nicht miteinander verstehen.Doch das kannst du doch ganz schnell herausfinden.Solltest du sir ein Tier aus dem Tierheim holen,kannst du deinen Hund mitnehmen und im Auto warten lassen.Dann suchst du dir ein Tier aus und machst einen Spaziergang,wobei ihr deinen Hund beim Auto abholt.Dann siehst du gleich,ob sie sich vertragen und kannst dich entscheiden.

Hoffe auf Antwort,Kai



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