Hündin scheucht ängstliche Nachbarshündi :: Hundeerziehung + Soziales

Hündin scheucht ängstliche Nachbarshündi

von dagmar(YCH) am 29. März 2001 16:38

hallo tani und numa,


vielen dank für deine antwort, du sprichst mir aus der seele, übrigens ist meine bahati schon vor ihrer ersten läufigkeit kastiert worden, und
natürlich habe ich davon gehört, daß domiante hündinnen durch eine kastration, durch die weitere testosteronausschüttung "agessiver" oder domianter werden können. aber ich glaube das trifft weder bei deiner numa, noch bei meiner bahati zu. jedoch muß ich sagen das sie mit kleinen hunden oder gar welpen keine probleme hat. sie hat hat mit diesen sogenannten "feindbilder" deutschdrahthaar und riesenschnauer
probleme wenn sie angeleint bleiben muß, aus welchen gründen auch immer. übrigens diese sache mit der klapper büchse muß ich echt nur für solche "problemfälle" lassen, denn nach dem ersten male habe ich es noch mal probiert und als ich mit der klaaperbüchse rappelte zitterte meine maus, also wie aus den vielen lehrbüchern "fingerspitzengefühl"
die rr-s sind doch sensibelchen, leider wissen es nur die besitzer, für andere sind es oft schlimmer aus. meine bahati hat noch niemals eine andere hündin unterworfen, sie grummelt halt oft im vorfeld und wird
dann von mir zu ordnung gerufen.Außerdem fühlt sie sich sehr stark da wir oft im rudel (kleiner terrriermixrüde 6.5 jahre 11,5 kg; und schäferhundhuskyhündin 3,5 jahre, 20 kg auftreten, obwohl keiner meiner hunde jemals einen anderen gebissen hat, fühlen wir uns als rudel doch sehr stark. viel heiße luft verraucht. ich würde dich gerne direkt anmailen, aber ich weiß nicht ob ich hier einfach meine mailanschrift schreiben sollte. ein weiterer erfahrungsaustausch würde mich interessieren.
viele grüße
dagmar und der sofaridge

von Tania(YCH) am 31. März 2001 16:28

Hallo Dagmar!

Erst einmal gebe ich Dir Mailadresse, da ich auch sehr an weiterem Austausch interessiert bin:
canis@ploehn.com
Numa hatte genau wir Bahati den Riesenschnauzer als "Feindbild", da uns vor einigen Monaten eine Riesenschnauzerhündin vom Rad geholt hat, als wir an dem Grundstück vorbeifuhren. Numa hatte die Hündin gar nicht gesehen, wir fuhren auf der Straße, und die Hündin schoß plötzlich über die Garageneinfahrt, über den Bürgersteig auf die Straße und griff Numa so an, daß ich vom Rad fiel. Numa hat sich natürlich sofort verteidigt, die beiden haben sich zum Glück unblutig "gerauft". Ich konnte dazwischengehen und Numa abrufen. Als ich sie am Halsband festhielt und mich zwischen die Hündinnen stellte, kam die Besitzerin der Riesenschnauzerhündin. Der Hammer war, die Gute "traute" sich nicht, ihre Hündin fest zu halten, obwohl diese frei stand und beide Hündinnen sich anknurrten (und ich dazwischen)... Irgendwie hat sie es dann doch geschafft, ihre Hündin wieder in die Einfahrt zu locken.
Numas Angst vor Riesenschnauzern saß so tief, daß sie unseren neuen Nachbarshund (RS, Rüde, 6 Jahre und lammfromm) gleich nach unserem Einzug angegriffen hat. Wohlgemerkt: in Angsthaltung. "Billy" hat es durch seine Souveränität allerdings geschafft, daß die beiden jetzt ein Herz und eine Seele sind und zusammen spielen.
Wobei ich gedacht hätte, daß dieses "Feindbild" zu fest sitzen würde. Zum Glück habe ich mich getäuscht.
Es ist wirklich interessant, wie viele Besitzer von Hündinnen unser Problem haben, ich bekomme viele Mails. Die Meisten sind erleichtert, daß sie mit dem Problem nicht alleine dastehen (ich gehöre dazu :-).
Ich kann mir vorstellen, daß Euer Rudel Bahatis Verhalten noch verstärkt. Mit Numa sind selbst Spaziergänge mit befreundeten Hunden anstrengend genug, weil Numa wie gesagt ständig ein Rudel aufmacht und jeden fremden Hund mit Bürste und Grummeln und evtl. deutlicherenm Dominanzgehabe "begrüßt". Sie ständig im Rudel zu halten stelle ich mit für die Gassigänge ungeheuer anstrengend vor! Nur wenn ich mit ihr alleine bin, achtet sie wirklich auf mich und ich habe das Gefühl, sie unter Kontrolle zu haben. Trotzdem ist dieses Gehabe nervig.
Aber ich muß wirklich sagen, daß es weniger geworden ist. Das ist ja interessant, daß Bahati auch nicht agressiver wurde durch die Kastration. Mich haben schon so viele Leute für verrückt gehalten, daß ich "diese agressive" Hündin noch kastrieren lasse.
Ich denke wirklich, daß dieses Verhalten, was unsere beiden Hündinnen zeigen, wirklich pubertäres Getue ist. Numa ikann nämlich genauso gut schrecklich unterwürfig gegenüber älteren bzw. dominanteren Hunden sein. Ich galube, daß bei Numa auch viel Unsicherheit dabei ist, die sie im richtigen Moment (jüngerer, bzw. unterlegener Hund) in Dominanzgetue umwandelt. Daß sie schon im Vorfeld knurrt und eine Bürste macht, hat sie übrigens mit der Zeit ganz abgelegt. Jetzt beschnuppert sie sich erst einmal mit dem anderen Hund und "entscheidet" dann, wie sie sich verhält. Durch Anleinen habe ich das Geknurre damals noch schlimmer gemacht. Ich habe sie eine Zeitlang kurz vor ihrem Knurren und der Bürste (man bekomt ja ein Gefühl dafür) absitzen lassen und sie dafür gelobt, daß sie andere Hund einfach hat passieren lassen. In der Sitz-Position ohne Leine hat sie sich nie so aufgeführt, hat den anderen Hund nur angesehen und ist mit dem Hintern hin und her gerutscht. War der Hund außer Sicht, habe ich sie tüchtig gelobt und sie mit einem Spiel belohnt. Eine Zeitlang hat sie daraufhin tatsächlich jedesmal Sitz gemacht, wenn ein anderer Hund kam, ohne daß ich etwas sagen mußte. Danach hat sie dieses Verhalten abgelegt.
Ich würde mich freuen, wenn Du mir mailen würdest!
Schöne Grüße von

Tania und Numa

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