An Rüdenbesitzer :: Hundeerziehung + Soziales

An Rüdenbesitzer

von Cordula(YCH) am 05. April 2001 18:31

Hallo Sinje,
: ich mag Rüden, keine Frage, doch bin ich froh, keinen zu haben. Widerspruch??

ÖH. Ja. Nein. Ich mag Rüden total. Wollte immer einen haben. In zwei Monaten bekommen wir den zweiten.

grinning smileyiese Bekannte wollte es auch nie (das Aufreiten), doch hat sie dem
: Labbi immer "nur" so halbgar am Ohr gezogen, sie hat gar nicht die
: Kraft, ihn wirklich am Schlaffitchen zu packen. Er macht es immer
: wieder, ohne Unterlaß.

Das wird es wohl sein. Man braucht nicht unbedingt die körperliche Kraft, sondern das Köpfchen dazu. Wenn Courtney, als Beagle ja nicht sonderlich groß oder kräftig, mal so richtig loslegen würde, hätte ich auch schon Probleme mit ihm. Aber wie man immer so schön sagt, es ist nicht der Hund, sondern der HF - da liegt meistens das Problem.

: Natürlich werde ich den Kontakt jetzt erst mal auf Eis legen, zumal ich so wütend bin, dann besitzt sie noch die Frechheit, zu behaupten, "Lotta wird bestimmt heiß, sonst wär er nicht so".

Ich würde an Deiner Stelle auch den Kontakt in nächster Zeit etwas spärlicher ausfallen lassen. Und zu diesem Kommentar gibt es ja wohl nicht zu sagen außer Schwachsinn. Das weißt Du doch wohl besser als Sie.

: Vielen Dank, auch im Namen von Lotta, die heute am zweiten Tag der
: Schmerzmittelgabe einen nicht mehr ganz so abgeknickten Schwanz hat!!!

Sorry für Dich und den Hund, sowas finde ich immer total schlimm.
Viele Grüße
Cordula & Courtney

von Moni(YCH) am 05. April 2001 18:39

Hallo,

das kann man dem Rüden abgewöhenen, eben mit NEIN!

Nein wird mit vielem trainiert, keine Wurst vom Boden nehmen z.B. oder hochspringen, oder Bellen.....sonst gibts bei uns Wasserspritze (anfangs) aber mitlerweile wissen Beide Hunde was gemeint ist.

Ich habe einen Rüden und eine Hündin und hab die Rammelei (Hündin ist mittlerweile kastriert) sofort unterbunden. Ab und wann (wenn ich die Hündin gebadet habe) versucht ers noch - ist aber verbal abzuhalten, bei anderen Hündinnen (auch läufigen) in der Regel auch.

Wenn meine Hündin einer besteigt und nicht locker lässt hau ich dem eine drüber damit er abhaut, ist ein reines Erziehungsdefizit, im Hunderudel wird darf auch nicht gerammelt werden weil Man (n) grad lustig ist.

Besonders kurz nach der Kastration meiner Hündin hab ich extrem darauf geachtet dass Rüden sie in Ruhe lassen (Verletztungsrisiko)

Also pass ruhig auf auf Deine Hündin und scheuch die Rüden weg....

Frühlingsgrüße
Moni

von Sinje(YCH) am 05. April 2001 18:43

Liebe Petra,
glaub mir, in meiner Wut habe ich bereits darüber nachgedacht, ihr den sicherlich nicht geringen Ta-Betrag in Rechnung zu stellen, doch irgendwie scheue ich mich davor, da ich die Besitzerin schon länger kenne. Bin schon des öfteren mit ihr aneinander geraten, wenn's um Erziehungsfragen ging, die meiner Meinung keine waren, sondern eher selbstverständlich. Aber sagen werde ich es ihr bestimmt, wenn ich sie das nächste mal treffe oder sie mich zwecks Spaziergang anruft.
Ich bin ja nun wirklich kein Freund von Brutalität oder Gewalt, doch habe ich mir den Jungen, wenn sie gerade nicht hingeguckt hat, auch schon mal etwas fester von meiner eh HD-geschädigten Hündin "entfernt".
Doch dies sollte nicht meine Aufgabe sein, stell Dir vor, im Sommer hat mich dieser Hund im Nachhinein angepinkelt, als ich ihn mal etwas heftig von meiner "runtergeholt" habe!!!!!!!
Ich war zu perplex, um mal kräftig nach hinten zu treten.
Besagte Person hat sich amüsiert, und behauptet, er hätte sich vertan.
Ist das nicht die Höhe?
irgendwie ist man ja doch etwas zurückhaltender, wenn's nicht um den eigenen Hund geht, doch weiß ich, daß ich derartige Frechheiten nicht durchgehen lassen würde, ganz egal, wie "dickköpfig" mein Schnuzel ist - beliebte Ausrede besagter Person. Es handelt sich um einen zweijährigen Labbi, leider lediglich auf dem Hundeplatz u.a. mit dem Stachler gehorsam. Was soll man dazu noch sagen, außer ihm aus dem Weg zu gehen?
Schönen Abend noch,Sinje



: Liebe Sinje,
: ich habe einen Rüden (2 Jahre) und eine Hündin (noch nicht geschlechtsreif) und finde es ziemlich empörend, was Dir passiert ist. Warum lässt Du Dir/Deiner Hündin das gefallen? Aufreiten hat ja auch etwas mit Dominanz zu tun. Aus eigener Anschauung habe ich fast 2 Jahre lang beobachtet, wie mein rangniedriger Rüde von triebgesteuerten Wuff-anovas bestiegen wurde. Meistens schaute ich mir das eine Zeitlang an, da es ja um die Klärung der Rangordnung ging. Mein Trainer am Hundeplatz hat aber so einem notgeilen Vierbeiner einmal ziemlich heftig die Meinung darüber gesagt und mein geduldiges Schaf ,gerettet'. Inzwischen wehrt er sich, er ist jetzt "erwachsen". Bei meiner Hündin erlaube ich so etwas nicht! Was passiert, wenn wir den Zeitpunkt der ersten Läufigkeit verpassen? Warum soll jeder Rüde seine Dominanz bei ihr ablassen (oder seinen Trieb)?
:
: Ich finde, Du hast absolut das Recht, so etwas zu unterbinden, oder die Rüdenbesitzer aufzufordern, das zu unterbinden. Auch unser Rüde darf unsere Hündin nicht einfach besteigen, das hat er recht schnell kapiert. Wenn er damit Probleme hätte oder auch sonst ein Perma-Rammler wäre, wäre es keine Frage, ihn kastrieren zu lassen. Wir leben in einer Welt, die eben nicht mehr den totalen Naturgesetzen unterliegt, sondern in die sich die Hunde als Haustiere auch einfügen müssen. Einen ständig triebgesteuerten Rüden kastrieren zu lassen, finde ich keinen Notfall, sondern eine Selbstverständlichkeit! Wehr Dich und bringe doch der Besitzerin des Rüden die TA-Rechnung vorbei. Dann wird sie das nächste Mal vielleicht nicht so tatenlos danebenstehen!
: Gruß Petra

von Janine F.(YCH) am 05. April 2001 19:21

Hallo Sinje !

DAS Syndrom kenne ich leider. Und erstaunlicherweise sind es nicht nur die männlichen Rüdenbesitzer. Viele weiblichen Rüdenbesitzer kichern super albern, wenn ihr "Bub" sowas macht.
Allerdings kriegen die männlichen Rüdenbesitzer einen ziemlich dämlichen Gesichtsausdruck, wenn dann aufeinmal ihr Potenti der Berammelte ist, haha.
Ich bin aber trotzdem ein absoluter Rüden-Fan und wenn ich gewußt hätte, daß sich mein Großer so prima mit Rüden versteht, hätte ich mir sicher einen zweiten Rüden statt einer Hündin geholt.
Aber so lerne ich auch mal die andere Seite kennen :-) .
Viele Grüße
Janine + Vierbeiner

von Petra B.(YCH) am 05. April 2001 19:29

Liebe Sinje,
ich kenne die Situation: Besitzerin sehr nett, ihr Hund benimmt sich fürchterlich und man kann nix sagen. Ich hatte vor ca. 6 Wochen ein blödes Erlebnis: ein 8 Monate alter Schäfersowieso-Mix (Retrievergroß), mobbte meine zarte 5 Monate alte Hündin (13 Kilochen). Die Grenze vom Spiel zum Ernst war fast schon überschritten, und die Besitzerin bekam ihn nicht in den Griff. Irgendwann packte ich den Knaben und drückte ihn runter, ohne Brutaltiät oder so, halt so, wie ich es bei meinem Hund auch gemacht hätte. Frage nicht! Was ich mir alles anhören durfte! Der Hund würde später mich beißen, er hätte die Kleine nur so angegriffen, weil sie ihn am Tag vorher geärgert habe (führt der Tagebuch?) etc. Es tat mir Leid, aber ich würde wieder so handeln. Mein erster Hund ist durch früheres Dauermobbing sehr ängstlich geworden und ich weiß heute, dass ich ihm öfter hätte beistehen müssen.

Das mit dem Anpinkeln ist der Hammer, das ist ganz offensichtlich ein sturer Bock, der Führerlos aus dem Ruder läuft! Solche Leute tragen viel zum guten Ruf der Hunde bei! Auch wenn ich die Besitzerin mag, würde ich ihr die Rechnung freundlich präsentieren, sie möge sie bitte an ihre Haftpflichversicherung weiterleiten. Als mein Kleiner mal geschüttelt wurde, habe ich das gemacht, nicht nur wegen dem Geld, sondern weil das manchmal den Leuten erst die Augen öffnet, dass sie ein Problem mit dem Hund haben. Die Leute grüßen mich immer noch und der Hund war tatsächlich in einer Hundeschule. Ich wünsche auch Dir einen schönen Abend, bleib ruhig hart gegen solche vierbeinigen Tyrannen. Ich erzeihe meine Hunde nicht gut, damit mich dann die anderen Hunde nerven dürfen!
Petra

von Wilma u. Arno(YCH) am 05. April 2001 19:35

Hallo Sinje,

also erstmal finde ich das Verhalten dieser Hundebesitzerin absolut unmöglich. Ich habe selber seit einigen Monaten einen kastrierten Rüden (war sozusagen ein Ausrutscher, ich weiß, daß er die Ausnahme bleiben wird, mir stehen Hündinnen eindeutig näher) und handhabe sein Verhalten bzw. mein Eingreifen je nach Situation.
Ich hab bisher erst einmal erlebt, daß er versucht hat bei einer Hündin aufzureiten, allerdings kennt er die auch recht gut. Die Quittung hat er dann umgehend von ihr gekriegt. Meine Hündin hätte sowas übrigens auch niemals geduldet, schade, daß Deine Lotta sich da nicht durchsetzen kann, aber vielleicht wird das ja noch, wenn sie älter wird.
Auf jeden Fall würde ich aber sicher nicht dulden, daß er dies bei einer Hündin macht, die ihn nicht sofort in seine Schranken weist. Wobei er eh Hündinnen nicht (mehr?) so interessant findet.
Wenn er bei Rüden derartige Versuche startet und der andere wehrt sich nicht, reicht ein scharfes Nein. Gut, manchmal, wenn man länger mit dem Hund zusammensteht versucht er es nochmal (man ist ja stur) aber ich mußte ihn noch nie "runterpflücken". Ich denke auch, die Autorität sollte man über seinen Rüden haben, daß ggfs. ein scharfes Wort reicht.
Und ansonsten muß man halt doch mal handgreiflich werden. Auf jeden Fall kann man den Hund nicht einfach so gewähren lassen wenn eindeutig ist, daß der andere sich nicht wehren kann oder will.
Ich muß aber auch sagen, daß ich in Deinem Fall sehr wohl der Dame die Rechnung geben würde. Es gibt Leute, die kann man nur übers Geld packen. Und schließlich muß Deine Lotta jetzt für die Dummheit dieser Hundebesitzerin büßen.
Gute Besserung für Dein armes Mädchen
Wilma u. Arno

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