Fallbeispiel mit Daniel :: Hundeerziehung + Soziales

Fallbeispiel mit Daniel

von Juliane(YCH) am 19. April 1999 09:25

Hallo, Heiko!
Eine kurze Motivation fuer Dich (obwohl Du die ja auch durch das Ergebnis Deiner Arbeit bekommst)
ich finde es toll, dass Du hier uber Deine "Arbeit am Hund" berichtest.
Ich wuensche Euch weiterhin viel Erfolg. Ich warte auch dringend auf Daniel und moechte, wenn er
zurueck ist, ebenfalls mit meiner Huendin den Abbruch lernen.
Gruss, Juliane

von Heiko(YCH) am 20. April 1999 21:08

Hallo yorkie-Leser,

am 14. Tag die Erkenntnis: Wie recht oft in der Hundeerziehung und -ausbildung – wir waren wieder einmal zu voreilig. Das Abbruchkommando hat zwar beim Staubsauger ein paar mal funktioniert, hin und wieder hat Zorro dann aber auch zum Gegen(schein)angriff geblasen. Wir haben schlicht und einfach zu viel von ihm erwartet und zu viel von ihm verlangt. Aber Hunde sind eben auch nur Menschen. Ab heute heisst es also runter auf ein niedrigeres Level. Da wird es wohl ein paar Tage bei den runterfallenden Futterbrocken oder ähnlichem bleiben.
Ach so, fast hätte ich’s vergessen: heute war fröhliches Katzenjagen angesagt, quer durch den Stadtpark. Allerdings nur ein paar Minuten, dann zogs Klein-Zorro wieder an Herrchens Seite, von der bis zum Ende des Spaziergangs kaum mehr abwich. Und einen Blickkontakt hatte er dann drauf, da würde manch einer bei einer Begleithundprüfung neidisch sein!!!

Bis demnächst

Heiko

von Heiko(YCH) am 22. April 1999 20:41

Hallo Forum-Leser,

heute ist nun schon der 16. Tag und ein ganz ruhiger dazu. Dafür ging es gestern ziemlich heiss her. Zorro hatte mal wieder einen „Blackout“, hat mich – aus meiner Sicht ohne Grund – recht heftig attakiert, ist aber nichts weiter passiert (ausser dass ich stinksauer auf ihn war). Zur "Strafe" wurde er erst einmal vom Rudel ausgeschlossen, ich sperrte ihn kommentarlos für eine Stunde ins Arbeitszimmer. Als ich ihn – ebenfalls kommentarlos – dann wieder herausliess, war er sichtlich verunsichert ob der für ihn neuen Situation. Wir hatten ihn nicht nur ignoriert, sondern ausgesperrt. So etwas hatte es ja noch nie gegeben! Dafür war er aber den ganzen nachmittag und abend lammfromm. Und erst heute… drei Rüden (von klein bis gross) innerhalb einer Stunde. Und jedesmal ging alles ohne Zank und Streit vorüber. Im Gegenteil, nach anfänglicher Unsicherheit ergriff Zorro sogar die Initiative und forderte zum Spielen auf. Herrchen von Arthus, einem zweijährigen Berner Sennenhund, fragte mich, was ich mit meinem Hund gemacht hätte. Der sei so ruhig und verträglich, so kenne er ihn gar nicht. Das ging runter wie Öl, könnt ihr glauben. In Sachen Abbruch haben wir aber erst einmal einen Gang zurückgeschalten - hatte ich ja in der letzten Meldung schon angedeutet. Statt Staubsauger heisst’s jetzt erst einmal Leckerli, neues Spielzeug und unverfängliche Alltagssituationen, in denen geübt wird. Vorerst natürlich nur in der Wohnung. Ich denke auch, so langsam hat er’s „gefressen“, wenn der gesetzte Reiz noch nicht so hoch ist, dass er sein Gehirn ausschaltet.

Bis bald

Heiko

von andreas(YCH) am 24. April 1999 09:44

Hallo Heiko,

es ist sicherlich sinnvoll, beim Üben des Abbruchkommandos "klein" anzufangen und den Hund nicht sofort einem übermächtigen Reiz auszusetzen mit der Folge, daß er das Abbruichkommando ignioriert. Ich habe weiter unter unter "Vorschlag Fallbeispiel" meine eigenen Erfahrungen bereits geschildert. Wesentlich erscheint mir, daß man mit einer einfachen Übung zu Hause in vertrauter Umgebung anfängt und erst dann zur nächsten Stufe übergeht, wenn der Abbruch unter den bisherigen Bedingungen zuverlässig erfolgt. Vor den geschilderten Übungen mit dem Ball und weiterem Spielzeug hatte ich ganz zu Beginn meiner Hündin nur ein Leckerli auf offener Hand hingehalten und immer wenn sie es nehmen wollte das "nein" mit dem Schließen meiner Hand verbunden. Sie hat zunächst von Platz über Pfötchengeben alles mögliche versucht um nmicht dazu zu bewegen, es ihr doch zu überlassen. Dasselbe habe ich mit ihrem Freßnapf gemacht, auf ein "nein" hin mußte sie warten bis es was gab bzw. mit dem Fressen aufhören.
Mittlerweile hat der Abbruch bei Hase, Reh und Radfahrer funktioniert. Jogger bleiben ein Fall für sich, weshalb ich mich jetzt auf den hiesigen Trimm-Pfad begebe und dort eine Runde mit meiner Hündin drehen werde.

Viele Grüße,

andreas

von Corinne(YCH) am 24. April 1999 17:31

Hallo Heiko

Ich habe leider erst jetzt das Thema "Fallbeispiel mit Daniel" gelesen und möchte gerne mehr über die Methode, die du anwendest erfahren. Wo finde ich genauere Ausführungen?

Gruss

Corinne

von Heiko(YCH) am 26. April 1999 05:11

Hallo Andreas,

Ziel erkannt, leider macht mir Zorro hin und wieder einen Strich durch die Rechnung. Beispiel: Für Futter, Spielzeug, Leckerli usw. brauche ich schon gar kein Abbruchkommando mehr. Wenn ich irgendwo etwas hinlege, liegen lasse oder es mir "zufällig" aus der Hand fällt, setzt er sich ganz brav hin (oder legt sich in Platz), um auf "Nimm" zu warten. Wird der Reiz jedoch etwas größer, ist er sofort auf "180" und stürzt sich auf alles, was sich bewegt...

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