Problemchen Hund und Katze wer kann mir helfen??? :: Hundeerziehung + Soziales

Problemchen Hund und Katze wer kann mir helfen???

von A. Lengacher(YCH) am 30. Oktober 1997 02:53

Ich habe seite ca. einer Woche einen 14-wochen alten Rhodesian Ridgeback-Welpen.
Nun zu meinem Problemchen, ich habe bereits zwei 3-jährige Katzen, die Hunden zwar nichts tun, aber selbst eine gewaltige Scheu vor Hunden haben. Der Kater kommt schon mal gucken, sobald sich der Hund aber etwas in seine Richtung bewegt, macht er Buckel oder nimmt Reissauss. Meine schwarze Katze (sie ist besonders scheu, auch zu anderen Menschen) hat sich seitdem im Keller verkrochen.
Umgekehrt sind die Katzen dem Hündchen aber auch nicht so geheuer. Anfangs hat er sie angeknurrt (hat sich mittlerweile gelegt), jetzt ist er zwar immer sehr neugierig, was die Katzen anbelangt, aber sobald er näher kommt, hat die Katze wieder Angst.

Jetzt zu meiner eigentlichen FrageSoll ich einfach abwarten, und das Problem betr. Verträglichkeit der Zeit überlassen, oder hat jemand das schon mal durchgemacht und kennt einen guten Tip.

Bin für jegliche Hilfe sehr dankbar.

Einen lieben Gruss Anett

von Andrea(YCH) am 30. Oktober 1997 07:47


Hallo Anett,

wir haben eine Jack-Russel-Terrier Hündin, die mittlererweile 6 Monate alt ist. Als wir sie bekamen, war sie gerade 11 Wochen alt.
Unsere beiden Katzen (ein Halbperserkater und eine eingebürgerte
Wildkatze) empfingen unsere Hündin auch nicht mit offenen Armen.
Sie fauchten, schlugen mit den Tatzen nach ihr und nahmen auch
schon mal Reiß aus. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis sie sich
arrangiert hatten. Solange die Hündin nicht auf die Katzen losgeht, um mit ihnen zu spielen, vertragen sie sich auch. Unser Kater
und die Hündin begrüßen sich mittlererweile richtig nett. Der Kater
schleicht sich um die Hündin und sie beschnuppern sich gegenseitig.

Ich kann Dir daher nur den Rat geben, laß den Tieren Zeit sich zu arrangieren. Achte aber darauf, daß der Hund nicht auf die Katzen losgeht um mit ihnen zu spielen, das verstehen sie nämlich nicht und es führt nur zu Mißverständnissen (schlägt die Katze mit dem Schwanz ist sie sauer, schlägt der Hund mit dem Schwanz, so will er
spielen). Sie müssen Zeit haben sich vorsichtig zu nähern. So verstehen sie sich gegenseitig auch besser.


Gruß


Andrea

von mecki(YCH) am 30. Oktober 1997 07:56

Hallo Anett,

zu unserem ersten Hund (Russelmischlingsrüden) hatte ich vor 2 Jahren eine kleine Siamkatze aus dem Tierheim dazugenommen, die wegen chronischem Katzenschnupfen eingeschläfert werden sollte. Cassiopeia und Gizmo verstanden sich auf Anhieb. Sie schliefen sogar auf der selben Decke.

Dann wurde Gizmo überfahren und Laika (Husky-Hündin) kam im Alter von 12 Wochen zu Cassiopeia, die inzwischen 1 Jahr alt war. Obwohl Cassiopeia sehr stark wegen Gizmo´s Tod trauerte (sie frass über eine Woche nichts...) verliebte sich auch in Laika und auch die beiden schliefen auf der selben Decke.

Da Laika den ganzen Tag über mit meinem Ehemann "arbeiten" geht, war Cassiopeia in der Wohnung alleine und so haben wir beschlossen, ihr einen Partner "zu besorgen".

So kam noch Merlin, ein schielender Siamkater, ebenfalls aus dem Tierheim im Alter von 9 Monaten dazu.

Es dauerte ca. 3 Wochen, bis sich "alle drei" zusammenrauften. Schließlich lagen "unsere drei Musketiere" auch zusammen auf einer Decke.

Zuguterletzt kam noch Janosch, ein viel zu groß geratener Border-Collie-Mix-Rüde aus dem Tierheim zu uns.

Dann war das Chaos wirklich perfekt. Merlin hasste Janosch. Cassiopeia dultete ihn gerade so. Janosch war ziemlich temperamentvoll und wollte laut bellend mit beiden Katzen spielerisch raufen, die fanden das garnicht lustig und wohnten ab diesem Zeitpunkt nur noch auf dem Küchenschrank, wenn Janosch abends in die Wohnung kam.

Laika gegenüber behielten sie ihre Liebe bei.

Trotz allen Versuchen, die 4 zusammenzubringen, es half nicht´s. Seltsamerweise gibt´s mit unseren Hofkatzen und Janosch nie Probleme.

Das Problem löste sich auf ungewollte Art von selbst. Mein Mann erkrankte schwer und entwickelte eine Katzenhaarallergie und der Arzt bestand darauf, daß die Katzen sofort aus dem Haus kommen.

Ziemlich verzweifelt suchten wir neue Besitzer für Cassiopeia und Merlin. Cassiopeia hatte Glück und kam zu einem tollen Männerpärchen mit Hund, die per Anzeige eine Siamkatze suchten, die sich mit Hunden verträgt.

Merlin hatte zunächst Pech, niemand wollte den schielenden Siamkater haben und so namen ihn zuletzt meine Eltern, die ebenfalls eine Katze haben und deren Siamkater ein Jahr zuvor im Alter von 13 Jahren starb.

Wenn wir bei meinem Eltern zu Besuch sind, können wir lediglich Laika mit ins Haus nehmen. Merlin hasst Janosch noch immer.


Ich wollte mit der langen Geschichte nur aus eingener Erfahrung zeigen, daß es bei den Tieren wohl wie bei den Menschen ist, die einen können sich leiden, andere gewöhnen sich aneinander und andere mögen sich nie.

liebe grüße mecki

von Moni(YCH) am 10. November 1997 12:38

Ich habe seite ca. einer Woche einen 14-wochen alten Rhodesian Ridgeback-Welpen.
Nun zu meinem Problemchen, ich habe bereits zwei 3-jährige Katzen, die Hunden zwar nichts tun, aber selbst eine gewaltige Scheu vor Hunden haben. Der Kater kommt schon mal gucken, sobald sich der Hund aber etwas in seine Richtung bewegt, macht er Buckel oder nimmt Reissauss. Meine schwarze Katze (sie ist besonders scheu, auch zu anderen Menschen) hat sich seitdem im Keller verkrochen.
Umgekehrt sind die Katzen dem Hündchen aber auch nicht so geheuer. Anfangs hat er sie angeknurrt (hat sich mittlerweile gelegt), jetzt ist er zwar immer sehr neugierig, was die Katzen anbelangt, aber sobald er näher kommt, hat die Katze wieder Angst.

Jetzt zu meiner eigentlichen FrageSoll ich einfach abwarten, und das Problem betr. Verträglichkeit der Zeit überlassen, oder hat jemand das schon mal durchgemacht und kennt einen guten Tip.

Bin für jegliche Hilfe sehr dankbar.

Einen lieben Gruss Anett

Hallo Anett

Als wir unsere Danya (Berger Picard Hündin) mit 16 Monaten zu uns nahmen, war unsere 3 jährige Katze Nishiki auch nicht gerade begeistert. Sie hatte furchtbare Angst und machte sich jedesmal aus dem Staub sobald Danya mit wedelndem Schwanz und Gewinsel daherkam. Wir lösten dann unser Problem so, dass wir Danya und Nishiki in der Küche nebeneinander fütterten. Wir haben dabei beiden immer beruhigend zugeredet und nach 2 Wochen war alles in bester Ordnung. Das heisst sie sind heute nicht gerade die dicksten Freunde, aber sie lassen sich gegenseitig mehr oder weniger in Ruhe. Wir hätten auch nie gedacht, das unsere scheue und ängstliche Nishiki sogar der Chef wird. Also Anett, gib nicht auf, die Zeit arbeitet für Euch !
Liebe Grüsse Moni

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