pötzliche unsauberkeit :: Hundeerziehung + Soziales

pötzliche unsauberkeit

von sabine(YCH) am 03. Mai 2001 12:04


Hallo,

Bekannte von mir haben eine einjährige (sehr sensible) golden retriever Hündin, sie hat letzte Woche plötzlich und ohne ersichtlichen Grund in der Nacht ins Haus gemacht (2 mal). Daraufhin haben sie sie in den garten zur Übernachtung "verurteilt".
meine erste Bemerkung dazu waren a)ev. gesundheitliche b)psychische c)ernährungsbedigte Faktoren,alles wurde abgestritten bzw. verneint, es wäre nichts andres gewesen als sonst.
1. Hat jemand eine Idee ?
2. Sie wird nur einmal am tage (morgens) gefüttert(Trofu) , weil "sie sonst ins haus macht" . Halte ich nicht für gut, 2x Füttern ist besser, denke ich, brauch aber Argumente.

Tschau
Sabine

von Wilma u. Arno(YCH) am 03. Mai 2001 14:01

Hallo Sabine,

was meinen Deine Bekannten denn warum die Hündin das gemacht hat ? Und wenn es ein einziges Mal vorgekommen ist, warum reagiert man gleich so übertrieben ?
Klingt für mich nach recht sturen Leuten. Wenn mein Hund nachts ins Haus pinkeln würde, würde ich mich zwar auch ärgern, aber dies nicht an ihm auslassen.
Vielleicht hat sie ausgiebig gebadet und sich die Blase verkühlt ??
Was die Fütterung betrifft, die hat nun wirklich nix damit zu tun, ob ein erwachsener Hund ins Haus macht. Dann würde man einen Welpen, der zuerst 4, dann 3mal was kriegt ja nie stubenrein kriegen.
Das beste Argument für die 2x Fütterung ist meiner Meinung nach die Gefahr einer Magendrehung. Und Retriever zählen im allgemeinen ja zu den Hunden, die recht gierig fressen. Das legt sich eigentlich normalerweise etwas, wenn es zwei kleinere Portionen gibt.
Wichtiger wäre aber natürlich, daß das arme Tier wieder im Haus schlafen darf (oder hab ich das falsch verstanden).
Viele Grüße
Wilma u. Arno (der auch nicht nur einmal täglich was zu futtern kriegt)

von sabine+spike(YCH) am 03. Mai 2001 15:43

Hey,

sorry, aber Deine Bekannten haben einen an der Waffel, wenn sie den Hund deshalb nachts aussperren. Vorallem wird dadurch bei einer eh schon sensiblen Hündin bestimmt nix besser, sondern im Gegenteil, daß Vertrauen zu den Besitzern wird wirklich drastisch gestört, niemals würde ein Rudel eine halbwüchsiges Mitglied ausgrenzen.

Ich würde vorallem mal den gesundheitlichen Aspekt abschecken lassen (evtl. Blasenentzündung). Es kann natürlich auch sein, daß die Hündin läufig wird und es dadurch auch mal zu einer Verhaltensänderung/Unsauberkeit kommt.

Allerdings tippe ich ehrlich gesagt, auf eine psychische Ursache, wenn die Besitzer so streng sind, hat die Hündin vielleicht aus Angst gepieselt?

Erinnere doch deine Bekannten nochmals daran, daß ein Hund mit einem 1 erst ein Halbwüchsiger ist und eher Anspruche braucht, also ausgesperrt werden.

Armer Hund
viele Grüße
sabine+spike

von tanja(YCH) am 03. Mai 2001 17:01

:
: Hallo,
:
: Bekannte von mir haben eine einjährige (sehr sensible) golden retriever Hündin, sie hat letzte Woche plötzlich und ohne ersichtlichen Grund in der Nacht ins Haus gemacht (2 mal). Daraufhin haben sie sie in den garten zur Übernachtung "verurteilt".
: meine erste Bemerkung dazu waren a)ev. gesundheitliche b)psychische c)ernährungsbedigte Faktoren,alles wurde abgestritten bzw. verneint, es wäre nichts andres gewesen als sonst.

--Wie koennen die Leute denn das beurteilen?? Ist einer v.d. Tierarzt??
Wenn eine Huendin in einer Nacht 2mal ins Haus macht, ist das sicherlich nicht normal. An vordere Stelle steht fuer mich undbeding die GRUENDLICHE Untersuchung durch Tierarzt(oder Klinik).

: 1. Hat jemand eine Idee ?
: 2. Sie wird nur einmal am tage (morgens) gefüttert(Trofu) , weil "sie sonst ins haus macht" .

--Ist es irgendwie moeglich, dass sie auf den Trofu mit uebermaessigem Harndrang reagiert?? Oder ob eine unvertraeglichkeit dessen diese Ursachen hervorrufen koennten??

Also hat sie doch wohl schon oefter ins Haus gemacht!!!!
Statt die Huendin zu bestrafen, sollten sie lieber riesig loben, wenn sie draussen macht.

Falls alles zu keinen Ergebnissen fuehrt, sollte wohl ein priv.Trainer zugezogen werden, der alle Verhaltensmuster der Leute um den Hund (und den Hund selbst) checkt u. darlegt. Dann kann es sich wohl nur noch um ein psych.Problem handeln.

Und die Leute sollen um Gottes willen den Hund nicht nach draussen sperren, was wiederum zu Isolationsangst fuehrt.
Besser waere es sie ueber die Nacht (im Schlafzimmer)in eine grosse Transportbox(wie die fuers Flugzeug) zu sperren. Ein Hund wird (wenn richtig aufgezogen-aus keinem Zoofachgeschaeft, wo die Tiere an Ort u. Stelle pinkeln u. schlafen) niemals in die Box machen in der er auch schlaeft. Also wird sie sich melden, wenn sie nachts rausmuss. Selbstverstaendlich sollten die Leute auch dann mit ihr rausgehen.
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Gruesse, tanja

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