Begleithunde"?" :: Hundeerziehung + Soziales

Begleithunde"?"

von Gabie(YCH) am 10. Mai 2001 20:44

: Tach Gabie,
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: : Gegenfrage: Was tust Du in Richtung Motivation, wenn Dein Hund Radfahrer anknurrt u. keift?
:
: Vorausdenken, nicht abwarten bis es passiert.
: In dem Fall den Hund ins Platz legen, bevor er den Radler sieht und für das erfolgte Platz loben. Aufstehen lassen, zwei Schritte gehen,

Hallo, immer langsam. Ich habe nicht von meinem Hund geredet! Der geht wunderbar bei Fuß u. wir üben für die BH! Ohne Druck! Schreien sollte man sowieso nicht bei der Ausbildung, da wir ja wohl nicht ins Gebell unseres Hundes einfallen wollen! Du interpretiert viel zu viel! Sicherlich kann man mit Ablenkung viel erreichen (ich habe meinen Hund nur auf die "sanfte" Tour erzogen und wenn ich von Leinenruck schreibe, meine ich ein kurzes sanftes Anrucken, um die Aufmerksamkeit zu erregen.Ich habe nicht geschrieben, daß ich meinen Hund erdrossele! Übrigens kann ich schon seit Anfang an meine Hündin ohne Leine laufen lassen u. Dank viel Motivation folgt sie super! Wir üben bereits seit einiger Zeit Befehle auf Sichtzeichen aus der Ferne zu befolgen! Ich bin aber der Meinung, daß nicht jeder Hundehalter so geduldig ist u. vor allen Dingen, in jeder Situation das richtige macht! Was machst Du denn genau, wenn Du mal nicht voraussiehst, das um die kommende Ecke ein Radfahrer fährt? Gerade bei einem großen Hund ? Doch wohl nicht auf ihn einreden? Ich denke, ein kurzer Ruck an der LEine u. Befehl "Sitz" kann so verkehrt nicht sein! Sicherlich sollte man vorausschauend arbeiten, aber sieh Dir doch mal die Wirklichkeit der meisten Hundeführer an: Wer macht das schon u. wer kann das? Die meisten auf unserer Wiese heben sogar ihre Welpen u. Junghunde am Fell (!) so hoch, daß sie den Boden nicht mehr berühren!! Das finde ich schlimm! Zum Thema Schnauzengriff habe ich übrigens schon ausgeführt, das man nicht - wie bereits gemailt wurde - die Schnauze lange u. krampfhaft zuhalten sollte! Ich denke eher, es geht Dir so wie mir - ich habe keinen dominanten Hund! Aber im Gegensatz zu vielen anderen übte ich von Anfang an mit meinem Hund (mit Leckerli u. Streicheleinheiten). Ich kenne auch viele Hundeplätze, in denen Hunde getreten u. gekniffen werden. Das sind sicherlich nicht die Plätze, die ich besuche!!! Ich denke, so kontrovers sind unsere Meinungen gar nicht! Viele Grüße Gabie Ach, übrigens ganz stimme ich mit Deiner Meinung überein, daß man einen soo unerzogenen Hund nicht frei laufen lassen kann, deshalb ja Schleppleine, damit er kontrolliert werden kann! Ich frage mich nur, warum nicht früher geübt wurde!

von Gabie(YCH) am 10. Mai 2001 20:56

: Tach Gabie,
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: : Gegenfrage: Was tust Du in Richtung Motivation, wenn Dein Hund Radfahrer anknurrt u. keift?
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: Vorausdenken, nicht abwarten bis es passiert.
: In dem Fall den Hund ins Platz legen, bevor er den Radler sieht und für das erfolgte Platz loben. Aufstehen lassen, zwei Schritte gehen, Platz, Lob. Das Programm packst du so mit Motivation und Erfolg, aber ohne Druck zusammen, dass der Hund dieses "Platz-Lob"-Spiel jeder Aggression gegen Radler vorzieht. Alternativ gleich ablenken, also Hund zum Spiel auffordern, begleitet von viel Lob.
: Hallo nochmal. Habe eben zwei Mails ausversehen durcheinander gebracht! Noch mal also: Mein Hund hört super, von dem habe ich nicht gesprochen! Ich habe aber keinen dominenten Hund! Ins Gebell meines Hundes falle ich grundsätzlich nicht mit Geschrei ein, daß interpretierst Du leider falsch. Ich schreie sowieso nicht. Mein Hund ist - im Gegensatz zu manchen anderen - nicht taub! Nur was machst Du , wenn Du einen dominanten Hund hast u. hast den Radfahrer mal nicht gesehen. Die Wirklichkeit ist nämlich so, daß meistens die Hundeführer gar nicht genügend aufpassen! Was ist wenn der Radfahrer hinter einer Ecke vorkommt! Gibst Du dann Deinem Hund einen Befehl? Was ist wenn er trotzdem hinter dem Radfahrer herwill! Es gibt genügend Hunde, die bei ausgeprägtem Jagdtrieb absolut nicht mehr der Motivation zugänglich sind! Aber wie gesagt - ich übe von Welpenzeit an mit meiner Hündin. Sie kann überall ohne Leine laufen (im Straßenverkehr aus Grundsatzfragen nicht). Kommen Radfahrer sitzt sie an meiner Seite u. interessiert sich nicht dafür, auch Jogger läßt sie ohne weiteres passieren! Sie ist überhaupt ein sehr gutmütiger u. sanfter Hund u. genauso gehe ich mit ihr um. Da sie eher ängstlich ist, würde ich mit Druck die Angst nur verstärken ! Einen Hundeplatz, auf dem geschrien wird, verlasse ich übrigens sofort! Um sie früher (in der Welpenzeit) zum Folgen zu erziehen, habe ich ganz einfach , wenn ich merkte, sie folgt nicht mehr, ganz einfach schnell die Richtung gewechselt u. schon kam ein japsender Puschel hinterher! Also wie gesagt: Die Diskussion hier war nur theoretisch! Ich schlage , würge, schreie , kneife nicht! Viele Grüße von Gabie

von Gabie(YCH) am 10. Mai 2001 21:03

: Tach Gabie,
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: : Gegenfrage: Was tust Du in Richtung Motivation, wenn Dein Hund Radfahrer anknurrt u. keift?

Hallöchen , habe noch was vergessen!!! Habe übrigens ein Tellington-Touch-Seminar besucht! Waren heute beim Tierarzt u. da meine Hündin sehr ängstlich war wegen Schmerzen (Ohrenentzündung) habe ich sie im Wartezimmer getoucht! Ich glaube, das sagt alles. Sie hat sich super entspannt dabei! Viele Grüße nochmal von Gabie

von GAbie(YCH) am 10. Mai 2001 21:22

: : : Hallo Gabie,
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: Gegenfrage: Was soll der Hund denn mit einem Ruck am Hals verknüpfen??? Das der Radfahrer, den er noch angeknurrt hat, ihm

Hallöchen! Ich habe nicht gemailt, Ihr sollt dem Hund den Kopf abreißen! Ein Leinenruck muß zwar spürbar sein, aber er soll keine Schmerzen zufügen! Mail doch mal, wie Du in der Situation reagiert. Ich habe schon vorher mal gemailt, meine Hündin braucht eh keinen Leinenruck, sie ist nicht dominant u. ich übe über Sichtzeichen, Leckerli , positive Bestätigung usw. Bin sehr zufrieden u. stolz mit ihr u. auf sie!!! Ich kann sie in der Nähe von Radfahrern freilaufen lassen , gebe ihr dann den Befehl zum sitzen. Sie interessiert sich auch nicht für Radfahrer u. Jogger! Meine Schwester aber z.B. hat einen Labrador, dem sie alles durchgehen läßt.Der Hund ist mittlerweile so dickfellig, daß er sie nur noch hinterherzieht. Sie ist der Meinung, er habe vor Radfahrern Angst u. tröstet ihn daher. Von mal zu mal wird es schlimmer! Ablenken läßt er sich von ihr nicht u. man kann im Straßenverkehr nicht immer ausweichen. Ich gebe zu, wenn ich den Hund an der Leine habe, zupfe ich auch (leicht) am Halsband, befehle sitz! Nach zweimal geht er super! Selbstverständlich darf man nicht ständig am Halsband reißen! Natürlich bin ich der Meinung, daß der Hals sehr empfindlich ist! Und einen Hundeplatz auf dem getreten , gerupft u. geschlagen wird verlasse ich sofort! Leider ist es aber absolut noch üblich! Wir sind jetzt auf dem 4. Hundeplatz u. bisher hat alles über positive Bestätigung geklappt. Aber so weit, daß hier z.B. Obedience angeboten wird o.ä. ist man hier nicht! Auch Flyball u. Mobility sucht man vergeblich. Ich denke eigentlich, wenn die Hunde mehr ausgelastet werden, versuchen sie nicht, Radfahrer zu jagen! Aber wie gesagt, meine Hündin ist mehr als lieb! Wende z.B. auch die Tellingten-Touch-Methode an u. versuche, z.T. Seminare zu belegen, in denen über Calming-Signals o.so berichtet wird. Nur leider hier in Hannover vergeblich.Viele Grüße Gabie

von Gabie(YCH) am 10. Mai 2001 21:27

: Hi Gabie,
:
: sei froh, dass Dein Hund den Ruck für Dich zufriedenstellend verknüpft hat - es hätte genauso gut sein können, dass der Ruck ihn noch mehr

HÄ? Was? wie kommst Du drauf, mein Hund wäre aggressiv? Ich habe auch nur von einem leicht spürbaren Ruck gesprochen! Übrigens wäre es sowieso mal an der Zeit , daß die Hundeschulen umdenken! Denn der Leinenruck wird noch überall gelehrt, aber nicht , wie ich ihn anwende, sondern mit voller Kraft, so daß der Hund sich manchmal in der Luft überschlägt! DAS ist krank!!! Ich denke , es ist ein Unterschied ob ich vorsichtig rucke oder so reiße, daß dem Hund der Kopf zurückreißt!!! Ich bin aber auch der Meinung, daß nicht jeder Hund so leicht führbar ist wie meiner! Was macht ihr denn mit einem , der richtig aggressiv ist=? (wohl nicht einschläfern, oder) Gabie

von Gabie(YCH) am 10. Mai 2001 21:51

: Hi Gabie,
:
: wofür steht der "Ruck"???? Hättest Du es ohne versucht mit anschliessendem Sitz und den Hund vorher aufmerksam gemacht, hättest Du es genauso gut erreichen können!

Hallo, nochmal, auch wenn langweilt! Mein Ruck ist nicht schmerzhaft, sondern ein leichtes Zupfen , um Aufmerksamkeit zu erregen. Ich erziehe meine Hündin ansonsten schon lange gewaltfrei! Ich gehe auf sie ein, übe mit positiver Bestätigung! Ich touche sie nach der Tellington-Methode, sie ist ein supertoller, prima gehorchender Hund! Ich verlasse jeden Hundeplatz, auf dem alte Brachialmethoden praktiziert werden! Aber was ist mit Hundehaltern, die dazu nicht in der Lage sind. Ist es nicht besser, den Hund durch einen Ruck an der Leine zur Aufmerksamkeit zu bringen u. dann den Befehl zum Sitzen zu geben. Außerdem wenn ein großer Hund Dich an der Leine nach vorn reißt, weil er Radler jagen will , mußt Du ihn erstmal kräftig zurückziehen, damit Du ihn wieder halbwegs halten kannst! Aber, wie gesagt, mein Hund ist nicht groß! Ich schreie, reiße, schlage sie nicht!!!!Ich bin aber der Meinung, daß nicht alles bei jedem Hund klappt! Gabie

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