Mischling ist aggressiv gegen 3- Jährige :: Hundeerziehung + Soziales

Mischling ist aggressiv gegen 3- Jährige

von Sandra(YCH) am 18. April 1999 10:50

HILFE!!!
Meine Schwester hat einen 4-jährigen Mischlings-Rüden, der gut erzogen ist, aber wie ein Kind behandelt wird.Eigentlich ist es ein sehr friedliches Tier, hat aber mit Kindern nicht allzuviel am Hut.Bisher hat er auch keinem etwas getan.
Meine Schwester,meine Kinder und ich sehen uns ab und zu, wie sich aber in letzter Zeit immer mehr herausstellt, kann er wohl meine 3-jährige Tochter nicht leiden.Er hat sie mehrfach angeknurrt, Zähne gefletscht und gebellt, scheinbar ohne Grund.Obwohl er sofort von meiner Schwester zurechtgewiesen wurde, hat es sich mehrfach wiederholt.
Wer hat schon mal ähnliche Erfahrungen mit einem bekannten Hund gemacht oder kann mir sonst Tips geben? Hat es Sinn die zwei aneinander ranzuführen oder ist es einfach so, daß wenn ein Hund mal einen nicht leiden kann, vergißt er das auch nicht?
Irgendwie habe ich schon gar keine Lust mehr meine Schwester mit ihrem Vierbeiner zu treffen, weil ich echt Angst habe, daß er sie eines Tages doch erwischt(er hat übrigens Schäferhund-Größe).Vielleicht muß man noch sagen, daß meine Tochter ein sehr lebhaftes Kind ist; aber sehr tierlieb, ohne Ängste, doch sehr behutsam Tieren gegenüber.
Für Hilfe wäre ich sehr dankbar, Gruß
Sandra

von Yvonne & Hexe(YCH) am 21. April 1999 11:28

Liebe Sandra,

das hört sich jetzt vielleicht gut an und läßt sich schwer machen, aber ein Versuch ist es vielleicht wert.

Schwer deshalb, da Deine Tochter erst 3 ist. Wenn ihr zu Besuch geht, bringt sie dem Hund ein Leckerli mit. Das müßte natürlich groß genug sein, daß er ihre Finger nicht mit erwischt. Unter Eurer Aufsicht gibt sie es ihm. Mit der Zeit wird der Hund merken, daß von ihr keine Gefahr ausgeht, sondern er freut sich auf sie, weil sie ihm immer was leckeres mitbringt.

Was allerdings ein Grund sein kann: Eifersucht. Sind noch mehr kleinere Kinder mit dabei? Kann es sein, daß Ihr Euch mehr um Eure Tochter kümmert und der Hund nicht seine gewohnte Zuwendung bekommt? Leider kann ich die Antworten auf diese Fragen nicht aus Deiner Meldung herauslesen.

Ich würde Dir gerne noch weiterhelfen!

Liebe Grüße

Yvonne und Hexe

von Sandra(YCH) am 22. April 1999 14:12

Hallo Yvonne,
herzlichen Dank für die angebotene Hilfe.Also das mit dem Leckerli haben wir das letzte halbe Jahr so gemacht. Es fiel dann bis letzte Woche auch nichts mehr vor, dann dafür aber gleich 3mal heftig. Klar hat sich der Hund gefreut wenn wir kamen, hat sich nach Aufforderung meiner Kids schön hingesetzt und sich den Bissen geschnappt.Aber irgendwie scheint das keine Garantie zu sein.
Meine zweite Tochter ist 5, aber Hunden gegenüber zurückhaltend. Ihr hat er auch noch nicht gedroht.
Eifersucht ist eigentlich auch meine "Diagnose", meine Schwester jedoch meint es wäre ein Rangproblem. Er sähe die Jüngste in unserem Familienrudel als rangnieder an. Sie meint wir sollten es noch mal vorsichtig zusammen versuchen, ich bin eher skeptisch, sehe aber ein, daß es keine Lösung ist sich nur noch seltenst zu sehen.
Für weitere Erklärungen oder Ideen wäre ich dankbar.
Liebe Grüße
Sandra

von Daggy(YCH) am 22. April 1999 22:55

hallo Sandra,

ja, ich würde es wirklich auch so versuchen,wie Yvonne das gesagt hat, Deine Tochter soll ihm immer etwas mitbringen, oder sie soll mal sein Lieblingsspielzeug werfen,natürlich alles nur unter Eurer Aufsicht, ich habe selber 2 Hunde und 2 Kinder, meine Tochter ist auch drei Jahre, mein Sohn 8 Monate alt,die Hunde lieben die Kinder abgöttisch und andersrum natürlich genauso. Was auch sehr wichtig ist, der Hund muss immer seinen Platz haben, an den das Kind nicht hingeht bzw. nicht hingehen kann, wo er sich zurückziehen kann. Wollte Deine Tochter vielleicht mal zu dem Hund, als er gerade auf seinem Platz war? Oder hatte der Hund vielleicht gerade was womit er beschäftigt war und fühlte sich durch das Kind gestört? Es gibt sehr viele gründe warum der Hund geknurrt hat, Yvonne hat Recht, es kann auch Eifersucht sein, weil vielleicht Deine Schwester, die ja ihren Hund wie ein Kind behandelt wie Du gesagt hast, sich bei Eurem Besuch zu viel um Deine Tochter kümmert.
Lasst den Hund jedenfalls nie aus den Augen,beobachtet ihn mal ganz genau und versucht sein Verhalten zu verstehen.Dann könnt ihr prima daran arbeiten.

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