Brauche dringend Hilfe :: Hundeerziehung + Soziales

Brauche dringend Hilfe

von Wilma u. Arno(YCH) am 07. Juni 2001 21:45

Hallo Marco,

so wie Du es schilderst, fiel mir auch erstes die sog. Cockerwut bzw. ein Gehirntumor ein.
Und zumindest den Tumor kann man eindeutig feststellen bzw. ausschließen lassen. Euer nächster Gang sollte also zu einem erfahrenen Tierarzt oder -klinik sein, um ihn röntgen zu lassen.
Wenn kein tumor vorliegt, würde ich mich an eine gute Hundeschule wenden und drum bitten, daß man erstmal so ein Art Gutachten erstellt, ob Dein Hund wirklich einfach nur versucht Chef zu werden. Es ist gut möglich, daß Du einfach nur Anzeichen übersiehst und darum die Situation eskaliert. Ich wünsche es Dir und Deinem Hund.
Das Ihr die Kinder weghaltet, halte ich übrigens auf jeden Fall erstmal für eine gute Sache. Bevor nicht geklärt ist wo die Ursachen liegen sollte man kein Risiko eingehen.
Lass uns doch wissen, was sich ergeben hat.
Viele Grüße
Wilma u. Arno
Ach ja was mir noch einfällt: Wenn kein Tumor festgestellt wird, vielleicht hast Du die Möglichkeit was drüber zu erfahren was aus den Geschwistern Deines Hundes wurde ? Möglicherweise gibt es ja da Auffälligkeiten.

von Gabriele(YCH) am 07. Juni 2001 22:39

Hallo Ewald,

:
: Du brauchst Dir keine Sorgen machen, dein Hund zeigt ein normales Verhalten. Du hast ihm nur noch nicht Deine Dominanz gezeigt.

Wie man´s nimmt.... ICH würde mir Sorgen machen wenn ich seit einem halben Jahr einen Hund hätte der "plötzlich" (??) nach mir schnappt.


: In Deiner Stelle würde ich dominanter auftreten, also Du, und nur Du
: bist der Alpharüde. Der wird nicht angeknurrt, packe ihn mit beiden Händen links und rechts am Hals, schaue ihm tief in die Augen, und mit
: strenger Stimme weise ihn zurecht. Bleib geduldig und mach keine Rückzieher gegenüber ihm.


hm.... gewagte Aussage findest du nicht? Vielleicht ein bisschen ZU gewagt. Ähnlich würde ich es auch bei meinem Hund machen (wobei ich es bis zum heutigen Tage noch nicht nötig hatte... *toi-toi-toi*).

Aber du kannst doch nicht einem dir wildfremden Menschen (du weißt nicht ob der Hund evtl vermenschlicht wird in der Familie, ob die Rangordnung stimmt usw usw) "empfehlen" einen DIR wildfremden Hund (bei dem du nicht weißt ob er krank ist, ob er ein anderes "verhaltensproblem" hat oder was auch immer) zu BEDROHEN. Hey was ist wenn der Hund aus welchen Gründen auch immer weiter in die Offensive geht? Was wenn Marco ein wichtiges "Detail" vergessen hat (weil es ihm nicht aufgefallen ist, weil er "vorangegangene Drohgebährden falsch/gar nicht interpretiert hat). Was ist dann?

Dann kann Marco mit einem "zerfetzten" Gesicht die weitere Story posten....

Also mein Tip: Keine "Versuche" starten das Verhalten per Ferndiagnose zu lösen sondern BITTE einen GUTEN trainer SCHNELLSTENS aufsuchen.


Wo wohnst du Marco?

Grüsse

Gabriele

von ute(YCH) am 07. Juni 2001 22:34

: Hallo,
: gehe auf jeden Fall nochmal zu einem anderen Tierarzt!
:
: Grüße,
: Andrea
:
JA
Gruß
Ute

von Susanna(YCH) am 07. Juni 2001 22:58

Hallo Dogman

ist ja schön, wenn Du etwas zu bemängeln hast, aber warum in diesem gehässigen Ton, ich habe schon einmal bemerkt, daß dies Forum dazu dient, unter Umständen etwas dazu zu lernen.

Außerdem geht es hier um einen Hund, der Verhaltensauffälligkeiten vorweist, es sollte eine Richtig sein, nicht ein grundsätzliches Verhalten, aber Wäääk ist nicht gerade eine Forumsgrundlage.

Tummel Dich doch woanders.

Gruß Susanna


von Gudu(YCH) am 08. Juni 2001 06:04

Hallo Marco,
ich würde Dir auch dringend empfehlen, Deinen Hund beim TA nochmal komplett durchchecken zu lassen. Ich habe selbst gerade die Erfahrung bei meiner Hündin gemacht, wie sehr Schmerzen einen Hund verändern können. Sie hat auch angefangen zu schnappen, nach Kindern (auch bekannten), hat sich auch uns nur noch ganz vorsichtig genähert, weil sie den Schmerz mit uns verknüpft hat. Sie war völlig verunsichert, ihre gesammte vertraute Umgebung war plötzlich voller Gefahren und Schmerz. Jetzt bekommt sie Schmerzmittel, und verwandelt sich wieder in meine Hündin, gewinnt langsam ihr Vertrauen in uns wieder. Bevor Du Schmerzen nicht wirklich ausschließen kannst, wirst Du das Vertrauen Deines Hundes durch Strafe und Härte nur noch mehr verlieren.

Viel Glück bei der Suche nach dem Grund
Gruß Gudu

von Anke + Rico(YCH) am 08. Juni 2001 09:40

Hi dogman,

es gab mal ein Seminar "Der Hund und seine Aggressivität" veranstaltet von der GfH, da hat Herr Bloch die ersten Auswertungen einer entsprechenden "Studie" vorgestellt, das waren noch keine gesicherten Ergebnisse, aber der Trend war mehr als deutlich:

Hunde, die Aggressivitätsprobleme (welcher Art auch immer) bereiten, geniessen meist auch alle/viele Privilegien, wie die genannten.

Dann zeigte Herr Bloch ein Dia von sich und seinem Dackel, Kommentar: dieser Hund genießt offensichtlich alle erdenklichen Privilegien...ABER: er macht keine Aggressivitätsprobleme!

Seltsam? Nein, denn nicht jeder Satz gilt auch im Umkehrschluß! Ein Hund, der in einer geordneten Rangfolge lebt und diese auch nicht anzweifelt, der kann ruhig solche Privilegien haben...sollte er aber auf "dumme Gedanken" kommen, dann werden diese Privilegien ersatzlos gestrichen, denn dann beansprucht der Mensch extra deutlich alle Resourcen (dazu gehören eben auch erhöhte Liegeplätze, Vorrechte beim Futter etc.).

Allerdings bin ich nicht sicher, in wie weit das für den Hund selber so bedeutsam ist.

Denn als nächstes referierte Frau Feddersen Petersen und sie zeigte eine Diaserie, wo ein Alphawolf es schlicht weg ignorierte, dass da ein rangniedriges Mitglied auf seinem bevorzugten, erhöhten Liegeplatz lag und ihn anfletschte. Alpha hat sich überhaupt nicht darum gekümmert und hat sich einfach neben diesen fletschenden Kollgen gelegt.

Je nach Motivationszustand hat Alpha größeres oder geringeres Interesse an einzelnen Ressourcen, auffällig ist nur: wenn Alpha aktuell eine davon alleine beanspruchen will und dies "kundtut", dann trollt sich der Rest der Truppe.

Daher meine obige Vermutung, dass diese Massnahmen, wer geht zuerst durch Tür, isst zuerst, darf aufs Sofa etc. an sich nicht so wichtig sind, sondern diese Regeln mehr dazu dienen, dass sich der Mensch bewußter wird, was es heißt tatswahrhaftig zu führen. Mit diesen Massnahmen gewöhnt er sich daran im Umagng mit dem Hund bestimmte Regeln sauber einzuhalten - und da wirst Du mir bestimmt zustimmen, der Hund braucht klare Regeln, ein Anführer muss berechnbar sein, sonst kann man ihm nicht vertrauen und muss die Führung anzweifeln...aber allein mit diesen Massnahmen wird es bei einem solchen Problem wohl trotzdem nix werden...

jetzt aber Schluß..
Grüße
Anke + Rico


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