Frage an Besitzer mehrerer Hunde :: Hundeerziehung + Soziales

Frage an Besitzer mehrerer Hunde

von Monika(YCH) am 14. Juni 2001 17:50

Seit 3 Jahren besitze ich mehrere Hunde, die sich bisher auch immer sehr gut vertragen haben.
Letzte Woche kam es zum ersten Mal zu einem Zwischenfall.
Mutter und Tochter bekamen sich dermaßen in die Haare, daß ich mit den Bißverletzungen zum Tierarzt mußte.
Seit diesem Zeitpunkt verstehen sich alle 4 überhaupt nicht mehr.
Es grummelt nur so vor sich hin, sobald sie aneinander vorbeigehen.
Ich glaube, daß hier wohl ein Machtkampf begonnen hat, der noch nicht ausgestanden ist.
Wer kann mir eventuell Tipps geben wie hier wieder Ruhe einkehrt?
Für rasche Hilfe wäre ich sehr dankbar.

von Martina(YCH) am 14. Juni 2001 18:18

Hallo Monika, ich verstehe, dass Du Dir Sorgen machst. Da steht man ganz schön ratlos und hofft, dass bitte nicht noch einmal so etwas passiert.
Euer kleines Problem lässt sich nicht so einfach beantworten. Vielleicht ist zB die Territorialgrenze verletzt worden, weil die Hunde zuwenig Platz haben, um sich aus dem Weg zu gehen. Vielleicht ist ein Erziehungsproblem die Ursache, vielleicht ist die Tochter so erwachsen geworden, dass sie probieren will, wie weit sie gehen kann, vielleicht ist eine läufig und daher besonders zickig, usw. usw.

In vielen Fällen der Rudelhaltung ist Stress darauf zurückzuführen, dass die Hunde zuwenig intimen Raum haben, wohin sie sich gerne zurückziehen können. Wichtig ist, dass man als Mensch sehr genau die Rangfolge beim täglichen Umgang mit den Hunden einhällt (Ranghöhere stets zuerst).

Nur Mut! Das kann sich auch wieder beruhigen. Ansonsten würde ich nicht scheuen, den wirklichen Störenfried aus dem Rudel zu entfernen, sprich: verkaufen. So brutal das klingt - im Wolfsrudel würde der Störenfried vom Rudel vertrieben werden.

Viel Glück, gute Nerven und viele Grüße
Martina

von martin(YCH) am 14. Juni 2001 19:10

was sind das für rassen?
martin

von Monika(YCH) am 15. Juni 2001 08:12

: was sind das für rassen?
: martin

Hallo Martin,

es sind 3 Ridgebacks und 1 Labrador.
2 Ridgeback-Hündinnen, 1 kastrierte Hündin,
1 kastrierter Rüde und 1 Labrador-Hündin.

Gruß Monika

von Monika(YCH) am 15. Juni 2001 08:15

: Hallo Monika, ich verstehe, dass Du Dir Sorgen machst. Da steht man ganz schön ratlos und hofft, dass bitte nicht noch einmal so etwas passiert.
: Euer kleines Problem lässt sich nicht so einfach beantworten. Vielleicht ist zB die Territorialgrenze verletzt worden, weil die Hunde zuwenig Platz haben, um sich aus dem Weg zu gehen. Vielleicht ist ein Erziehungsproblem die Ursache, vielleicht ist die Tochter so erwachsen geworden, dass sie probieren will, wie weit sie gehen kann, vielleicht ist eine läufig und daher besonders zickig, usw. usw.
:


Hallo Martina,

Du hast vollkommen recht, die Mutter ist gerade in der Hitze.
Danke für Deinen Ratschlag.

Gruß Monika
: In vielen Fällen der Rudelhaltung ist Stress darauf zurückzuführen, dass die Hunde zuwenig intimen Raum haben, wohin sie sich gerne zurückziehen können. Wichtig ist, dass man als Mensch sehr genau die Rangfolge beim täglichen Umgang mit den Hunden einhällt (Ranghöhere stets zuerst).
:
: Nur Mut! Das kann sich auch wieder beruhigen. Ansonsten würde ich nicht scheuen, den wirklichen Störenfried aus dem Rudel zu entfernen, sprich: verkaufen. So brutal das klingt - im Wolfsrudel würde der Störenfried vom Rudel vertrieben werden.
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: Viel Glück, gute Nerven und viele Grüße
: Martina

von Martina(YCH) am 16. Juni 2001 17:41

Hi Monika, nun hast Du ja ein Rasse (die Ritchbacks) die ja auch ein interresantes Potential haben. Wenn ich auf CACIBs mal am Ritchback-Ring gucken gehe, denke ich meistens schmunzelnd: meine Güte, haben die eine Power. Auf unserem Hundeplatz fallen sie -ähäm- auch durch ein sehr eigensinniges Verhalten gegenüber anderen Hunden auf.
Wenns wirklich an der Läufigkeit liegt habt Ihr es ja bald ausgestanden. Wenn Du mit unkastrierten Hündinnen zusammenleben willst, lege ich Dir für Deine Rasse Bachblüten nahe. Du könntest die Hündinnen mit den Blütenessenzen auf die Läufigkeit vorbereiten. Oft sind sie dann nicht so gereizt. Einfach mal beobachten und Läufigkeitskalender führen - auch in puncto Verhalten.
Viel Glück!
Grüße
Martina

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