Panik ! Wer kann mir helfen ? :: Hundeerziehung + Soziales

Panik ! Wer kann mir helfen ?

von Thomas(YCH) am 16. Oktober 2001 10:45

deine probleme sind sicher nicht unlösbar....allerdings...

: Ich freue mich über jeden der mir weiterhelfen kann.

...dazu muss man wissen, aus welcher ecke du kommst

: Was haltet Ihr von dem Hundeflüsterer aus der Schweiz ?

ich schliesse mich franziska's rat an, diese beiden genannten
herren nicht zu konsultieren....

T.

von Andreas(YCH) am 16. Oktober 2001 11:15

Hallo,

:
: Man sagte mir auch ich solle mich zu Viva hocken, ihre Brust streicheln und mit Ihr reden, wenn sie panisch ist. Keinesfalls sollte ich an der Gefahr dann vorrüber gehen.

das halte ich für komplett falsch. Damit bestätigst du ihre Panik.
Ignoriere ihre Panik.
Setze dich in einer für sie noch vertretbaren Entfernung von dem Grund ihrer Panikattacke hin und irgendwann wird sie ein winziges Schrittchen auf den Grund zumache und dann kommt das überschwengliche Lob etc.
Aber im Internet wird dir keiner helfen können, sondern nur real ein versierter Fachmann.
Ich würde an deiner Stelle deinen nächsten Urlaub bei einem Fachmann verbringen und mit ihm konzentriert an dem Problem arbeiten, z.B. bei diesem hier, von dem ich weiß, daß er bei panischen Hunden sehr gute Erfolge hatte.
Gruß
Andreas

von Brigitte(YCH) am 16. Oktober 2001 15:00

:Wir wohnen zwischen Leverkusen und Düsseldorf


Brigitte

von Petra(YCH) am 16. Oktober 2001 19:57


Hallo Brigitte

Meine ´Huendin habe ich mit 6 Monaten als eine total verangstigte, panische Hysterikerin bekommen. Sie hatte vor allem Panik, sei es ein Yorkshire-Terrier (sie ist eine BernerSennen-Schaeferhund-Mix), Maenner, Autos...

Ich bin am Anfang mehr als einmal verzweifelt, aber wir haben beide durchgehalten.
Als erstes habe ich ihr ein Brustgeschirr angezogen. Denn in ihrer Panik ist sie mir zweimal aus einem Halsband rausgeschlueft und mit einem Brustgeschirr hatte ich ihre hektischen Bewegungen besser im Griff.
Dann gab es Spaziergaenge in Nebenstrassen, wo nicht so viel Verkehr herrschte. Nach ein paar Wochen ging es an der Haupstrasse entlang, zu Uhrzeiten, wo nicht zu viel los war, und dann zu Hauptverkehrszeit. Glaube mir, ich kann mir auch schoenere Spaziergaenge vorstellen, als an "stinkenden" Autos entlang, aber es war die einzige Moeglichkeit,ihr die Panik vor Autos zu nehmen.
Ist sie dann schoen gelaufen, bekam sie ein Leckerli.

Gleichzeitig ging ich mit ihr in die Welpengruppe. Auch das fand sie anfangs furchtbar, und wurde von den anderen niedergemacht. Wenn es mal zu heftig wurdebin ich dazwischen. (ausgerechnet ihre Schwester war die Schlimmste von allen). Aber auch hier hat nach ein paar Wochen eine Veraenderung eingestellt. Sie spielte mit den anderen, und war nicht immer die Unterlegene.

Autofahren war ganz schlimm. Es brauchte keine drei Minuten und mein Auto sah zum Putzen aus. Auch hier immer nach der Devise jetzt erst recht: Ich bin jeden Tag mit ihr im Auto gefahren. Meistens an schoene Plaetze, wo wir beide dann schoene Spaziergaenge miteinander machten. (Sie ruhte sich dann nach der Rueckkehr aus, und Frauchen durfte Auto putzen...)

Eins ist bei der ganzen Sache auch noch wichtig: Du musst in jeder Situation Ruhe ausstrahlen. Wenn Du nervoes wirst, dann uebertraegt sich das auf den Hund.

Und lass' Deinem Hund Zeit. Bei uns hat es ueber ein Jahr gedauert, bis sie zufaehrlaessig keine Panikattacken mehr bekommt. Sie hatte dann das Vertrauen in mich, dass alles , was ich von ihr verlange, ihr nicht schadet.

Es kostet viel Zeit , Nerven und Geduld, aber wenn Ihr erfolgreich seid, dann hast Du einen paniklosen Hund

Viel Erfolg und gib nicht auf

Ciao Petra

von sandra(YCH) am 16. Oktober 2001 21:45

Hallo Petra,
flüchtig kenne ich aus einem Chat einen Hundetherapeuten. Vielleicht m,öchtest Du ja mal mit ihm kontakt treten, oder ihm Deine Situation schildern. Vielleicht hat er ein paar Tipps oder Du findest welche auf seiner HP.

Viel glück
sandra &Cookie

von Franziska(YCH) am 17. Oktober 2001 17:50

Hi Brigitte,

ich hab den Bericht im Fernsehen auch gesehen. Einige Zeit vorher habe ich schon öfters "Gerüchte" über seine Methoden gehört, die dieser Bericht mir aber irgendwie bestätigt hat.

Für mich spielt es keine Rolle, ob da aggressive Hunde waren oder andere. Es waren in dem Bericht einige Faktoren, die mich an seiner Kompetenz zweifeln lasssen. Zum Beispiel: Der Hund, dem er auf die Schnauze geschlagen hat, war in dem Moment in der Defensive. Er hatte Angst vor Herrn Schlegel (angelegte Ohren, eingekniffene Rute), konnte aber nicht ausweichen, ging also dazu über, ihn "anzugiften". Er hatte keinesfalls vor, Herrn Schlegel anzugreifen. Herr Schlegel hat dieses Verhalten noch bewusst provoziert. Am Ende sah der Hund in meinen Augen nicht "therapiert", sondern eher "kleingemacht" aus.
Weiterhin hat er sich nicht um die charakterlichen Eigenschaften der Besitzer gekümmert, die das Ganze ja offensichtlich ziemlich grausam fanden. Diese Leute werden niemals in der Lage sein, ihren Hund auf dieselbe aggressive Art und Weise zu behandeln, wie Herr Schlegel und somit war die Therapiestunde eh für die Katz.
Ein guter Therapeut für Hunde zeichnet sich meiner Meinung nach dadurch aus, dass er die für den Besitzer am besten durchführbare "Methode" wählt und diese sie dann bei ihrem Hund mit entsprechender Hilfestellung selbst ausführen lässt. Das sehr entscheidend für den letztendlichen Erfolg der Therapie.

Bis dann

Franziska

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