ängstlich und schreckhaft :: Hundeerziehung + Soziales

ängstlich und schreckhaft

von Carola(YCH) am 25. November 2001 17:14

Danke für Eure guten Ratschläge .
Ich habe noch keine großen Erfahrungen mit Hunde und habe bestimmt auch Fehler gemacht.Ich habe sie immer zu doll beachtet wenn sie eine ihrer Angstanfälle hatte.
Ich denke das die Welpenvermittlung das schlimmste ist was einem Hund passieren kann.Also Leute - Finger weg. Ich habe diesen Fehler schon 5 Jahre bereut.
Beispiele ihrer Angst:-man darf sich nicht zu schnell in der Wohnung bewegen.Sie zuckt zusammen,läuft rückwärts und zwinkert mit den Augen.Wenn wir spazieren gehen, hat sie wen es ganz schlimm ist, vor ihren eigenen Schatten Angst.Vor fliegene Blätter u.s.w u.s.w.
Allerdings ist sie anderen Hunden gegenüber aggressiv (auch bei Welpen)

von Regine(YCH) am 26. November 2001 19:56

Hallo Conny,
ich bin´s nochmal. Versuch doch ersteinmal Deiner Hündin möglichst
viele Kommando´s beizubringen. z.B. Sitz, Fuß, Steh. Mit diesen Komman-
do´s kannst Du sie etwas lenken. Es gibt auch einiges an Büchern, die
Ängstlichkeit behandeln. Auf alle Fälle mußt Du Schritt für Schritt
versuchen, sie an alles zu gewöhnen und nicht die Situation vermeiden.
Wichtig ist auch, daß Du selber ruhiger wirst. Versuch es mal mit
Tellington-Touch. Mein Rüde war als junger Hund auch sehr ängstlich und
schreckhaft. Mit viel Liebe, Erziehung und Geduld habe ich jetzt einen
sehr zuverlässigen Hund, den ich notfalls mit Kommando´s aus schwierigen Situationen herausholen kann (was glücklicherweise kaum noch nötig ist).

von Conny Jule Taiba(YCH) am 26. November 2001 21:07

Hallo Carola,

kann Deine Hündin spielen? Wundere Dich nicht über diese Frage, ich kenne viele Hunde, gerade ängstliche, die nicht spielen können. Versuch mal vorsichtig, sie immer wieder zum Spielen zu motivieren. Nimm dazu ein paar Gegenstände (Bällchen, kleines Zerrseil usw.), die Du immer wieder dafür verwendest, damit diese Sachen irgendwann eine Siganlfunktion für sie haben, dass es jetzt ausgelassen zugeht.
Spielen hat immer mit Bewegung zu tun und spielerische Bewegung ist sehr strassabbauend. In Situationen, die sie ängstigen kann man es mit eingeübtem Spiel schaffen, die Spannung rauszunehmen.
Gerade bei der Angst mit Blättern (die meine beiden super gerne fangen, wenn sie vom Wind rumgepustet werden) fällt mir dabei ein, dass Du doch mal ein paar Blätter mit nach Hause nehmen könntest und ihr spielerisch zeigst, dass diese wirbelnden Dinger ganz interessant sind.
Auch die Angst vor schnellen Bewegungen im Haus könnte sich bessern, wenn ihr lernt, zusammen zu spielen, denn dort sind rasche Bewegungen ja normal und positiv besetzt.
Aber geh auch hier ganz vorsichtig und langsam ran, damit Du sie nicht verschreckst.
Übrigens, den zahlreichen Hinweisen auf TTouch kann ich mich nur anschließen. Hysterische Hunde, die immer unter Strom stehen, werden dadurch oft viel ruhiger und entspannter.
Auch Bachblüten können helfen. Allerdings solltest Du Dir dazu ein Buch kaufen und genau nachlesen. Ich kann Dir leider kein gutes nennen, weil ich mich bei Bachblüten kaum auskenne. Aber vielleicht gibt es hier jemanden, der ein gutes Bachblütenbuch empfehlen könnte (würde auch mich interessieren).
Liebe Grüße
Conny

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