Bellen abgewöhnt ? Teil 2 :: Hundeerziehung + Soziales

Bellen abgewöhnt ? Teil 2

von Gigi(YCH) am 14. Januar 1998 13:42

Hallo an alle,

vielen Dank für Eure Antworten. Ich weiss, dass ein Golden alles
andere als ein Wachhund und ein bellfreudiger Hund ist. Worum es
mir in erster Linie geht, ist das Verhalten von Umbra, falls er
mal einen Ton von sich gegeben hat. Dieser erschrockene und leicht
ängstliche Ausdruck gibt mir zu denken. Falls er tatsächlich mit
Teletaktgeräten in Berührung gekommen ist, so möchte ich ihm
die Angst nehmen zu bellen. Vielleicht wird er dann selbstbe-
wusster, denn wie ich geschrieben habe, ist er nicht einer der
mutigsten. Weiss jemand einen Rat ?

Vielen dank im Voraus, Gigi
etwas selbstbewusster

von Syringa(YCH) am 14. Januar 1998 16:09

Hallo Gigi

Das mit der Angst würde mir auch zu denken geben. Es deutet wie Du schon sagst, stark darauf hin, dass Deinem Hund im Zusammenhang mit Bellen etwas Schlechtes in Erinnerung ist. Es gibt aber viele Möglichkeiten, sein Selbstbewusstsein zu stärken, ohne dass er bellen muss. Versuch ihm spielerische Aufgaben zu stellen, z.B. Suchen von Gegenständen, Überwinden von Hindernissen und andere Dinge, bei denen Du dann kontinuierlich den Schwierigkeitsgrad erhöhst. Bei Erfolg immer genügend loben. Und immer auch die Intelligenz ein bisschen trainieren. Also mit der Zeit auch etwas kompliziertere Aufgaben. Z.B. Ball auf dem Ast, dann muss er zuerst den Ast herunterziehen, um an den Ball zu kommen. Mit etwas Phantasie kann man tolle Dinge machen.

Es gibt einen alten Polizistentrick, um Hunde an der Tür zum Bellen zu bringen. Da ich aber Deinen Hund nicht kenne, weiss ich nicht, ob dieser für ihn geeignet ist.
Du sagst einem stattlichen Bekannten er soll sich mit langem schwaren Mantel, Hut und einem Damenstrumpf über dem Gesicht vor die Türe stellen. Nach dem Läuten, wenn der Hund an der Türe steht, die Türe schnell aufmachen und den Hund kurz erschrecken. Wenn er nun zu bellen anfängt, loben.
Ich weiss nun nicht, ob Dein Hund mit dieser Situation fertig wird, oder ob er dann noch ängstlicher wird. Das musst Du entscheiden.

Grüsse

Syr

von Eva L.(YCH) am 17. Januar 1998 12:59

Hallo Gigi!

Worum es
mir in erster Linie geht, ist das Verhalten von Umbra, falls er
mal einen Ton von sich gegeben hat. Dieser erschrockene und leicht
ängstliche Ausdruck gibt mir zu denken. Falls er tatsächlich mit
Teletaktgeräten in Berührung gekommen ist, so möchte ich ihm
die Angst nehmen zu bellen.

Wie die meisten anderen Hundebesitzer sehe ich es eher positiv, wenn ein Hund wenig bellt. Das erspart jede Menge Ärger mit den Nachbarn.

Die ängstliche Reaktion Deines Hundes aus sein Bellen läßt allerdings wirklich darauf schließen, daß er etwas Unangenehmes damit verbindet. Ich kann mir das mit dem Teletakt nicht so recht vorstellen, halte es aber nicht für völlig ausgeschlossen.
Mir ist da aber etwas anderes eingefallen. Seit ein paar Jahren gibt es doch diese sogenannten "Bell-Ex" Halsbänder, die jedes Mal, wenn der Hund bellt einen unangenehmen Ultraschallton (oder Duft?) ausstoßen. Wenn Dein Hund also sowieso recht sensibel ist, könnte ich mir vorstellen, daß so etwas einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
Da stellt sich dann aber wieder die Frage, ob solche Halsbänder wirklich so hundegerecht und psychologisch unbedenklich sind. Ich wäre vorsichtig mit Geräten, die meinem Hund Signale geben, die ich nicht kontrollieren kann. Woher will ich dann nämlich wissen, ob der Hund die richtige Verbindung geknüpft hat.

Vielleicht wird er dann selbstbe-
wusster, denn wie ich geschrieben habe, ist er nicht einer der
mutigsten.

Ich denke, Du mußt es andersherum anfangen. Wenn Du es schaffst, dem Hund das Bellen anzugewöhnen, wird er deshalb noch lange kein selbstsicherer Hund. Wenn Du aber allgemein sein Selbstbewußtsein stärkst (z.B. durch kleine Aufgaben, die er erfolgreich lösen kann, Agility, evtl. Ausbildung zum Suchhund?), kann es durchaus sein, daß er irgendwann das Bellen anfängt.

Viele Grüße!
Eva

von Heinz(YCH) am 01. Februar 1998 07:38


Hallo Gigi
Da das Problem bei Deinem Hund offensichtlich im psychischen Bereich liegt, möchte ich Dir aus eigener Erfahrung zu einer Bachblütenkur raten.
Wende Dich an einen Homöopaten oder kaufe Dir ein Buch, wie das von Renate Edelmann mit dem Titel, Mit Bach-Blüten unsere Haustiere heilen.
Viel Erfolg wünscht Dir
Heinz

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