Bachblüten für den Hund? :: Hundeerziehung + Soziales

Bachblüten für den Hund?

von Karin(YCH) am 03. Februar 2002 18:20


Kennt sich jemand von euch mit Bachblüten für den Hund aus? Ich würde gerne ausprobieren, ob meiner Hündin Bachblüten helfen.

Gruß
Karin

von Kaya(YCH) am 03. Februar 2002 20:38

Hallo!

Gerade habe ich diesen Link bei einem anderen Beitrag gelesen - auf der Seite ist eine Expertin für Bachblüten für Hunde angegeben!

Grüße, Kaya

von Katrin(YCH) am 04. Februar 2002 17:19

:
Hallo Karin,

wenn der Beitrag mit der Hündin Laika auch von Dir ist, kann ich Dir nur zu einem Versuch raten.
Ich habe in den Bereichen Angst (Silvester), Unsicherheit (Leinenaggression), mangelndes Selbstvertrauen, Nervosität/Unruhe/Überreaktionen, Konzentrationsmangel gute und sehr gute Erfahrungen mit Bachblüten gemacht. Sie bewirken sicher keine Wunder und um die begleitende Erziehung oder Verhaltenstherapie oder ggf. Veränderung von Haltungsbedingungen kommt man wohl meist nicht herum. Bachblüten (oder auch Homöopathie) können dem Tier (Menschen auch) helfen sich insgesamt psychisch zu stabilisieren, so daß man eine bessere Ausgangsbasis für die "Arbeit" hat.
Ich habe die Silvesterangst meiner Hündin recht erfolgreich mit BB und Tellington-Touch reduziert.
Mein Rüde war extrem nervös (hyperaktiv?), null Konzentration, völlig unbeherrschtin seinen Reaktionen und extrem leinenaggressiv. Seit er BB bekommt macht die "Arbeit" auf der Straße Fortschritte, im Verein (Obedience und Agility) sogar Riesenfortschritte.
Mit BB kann man auch selbst arbeiten. Falls du Lust dazu hast ein Buchtip:
Heidi Kübler: Bach-Blüten-Therapie in der Tiermedizin (keine Angst, ist auch für uns Laien ohne medizinisches Wörterbuch verständlich), Johannes Sonntag Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1999

Viel Erfog

Katrin und Merlin

von Karin(YCH) am 05. Februar 2002 07:33

Hallo Katrin,
vielen Dank für deine Antwort.Habe gestern mit einer guten Hundeschule Kontakt aufgenommen. Leika bekommt jetzt für 10 Tage das Homöophatische
Mittel "Hyoscyamus D30". Nach Ablauf der 10 Tage sollte man eine Wesensveränderung bemerken.Nach dieser Phase nimmt der Hund an einer Gruppenterapie teil. Hätte trotz allem gerne gewußt, welche Bachblüten du verabreichst.
Gruß
karin

von Katrin(YCH) am 05. Februar 2002 20:57

: Hätte trotz allem gerne gewußt, welche Bachblüten du verabreichst.

Hallo,

Merlin bekam Rescue Remedy(wegen Star of Bethlehem, Cherry Plum und Impatiens), Scleranthus (hektisch, unausgeglichen, unkonzentriert, keine Ausdauer), Vervain (hektisch, unausgeglichen, übereiffrig, kann aggressiv reagieren um Willen durchzusetzen), White chestnut (unruhig, mantal angespannt, schlecht ansprechbar, wirkt leicht abwesend, Konzentrationsschwierigkeiten), Wilde Oat (keine Ausdauer und Konzentration bei ansonsten großem Lerneiferund Interesse für alles), Mimulus (bestimmte Ängste).
Cherry Plum (plötzliche temperamentsausbrüche, unbeherrschtes Verhalten , Überreaktionen, permanente Unruhe, starkes Hecheln) und Impations (hektisch, nervös, schnell gereizt, auch aggressiv, Konzentrationsschwierigk.) treffen auch zu, habe ich "gespart, weil sie in den Notfalltropfen enthalten sind.
(Das war jetzt aber nur die unvollständige Kurzfassung der Blütenbilder und kein Vorschlag zur Anwendung!)
Nach einem viertel Jahr habe ich den ersten Versuch gemacht, sie abzusetzen. Nach einer Woche bellte er wieder bei jeder Hundebegegnung, also hab ich wieder angefangen. Derzeit bin ich wieder am "ausschleichen", bis jetzt klappt es.
Wunder haben sie nicht bewirkt, aber der Hund wurde außerhalb der Wohnung zusehends ansprechbarer (nahm erstmals Leckerchen) und ist insgesamt ausgeglichener. Bei Hundebegegnungen (Leine) kann ich sein Verhalten inzwischen besser kontrollieren und beeinflussen (bei einigen Hunden hält er schon kurz Sichtkontakt zu mir und dem Leckerli) und sein Jagdtrieb beschränkt sich inzwischen auf Wild (anfangs alles was sich nur andeutungsweise bewegte einschließlich Autos und Menschen).
Beim Obedience und Agility arbeitet er dafür ganz toll und richtig konzentriert.
Seine Sozialisierungsdefizite bzgl. anderer Hunde sind aber auch nach einem Jahr noch unübersehbar. Kontakte mit unbekannten Hunden vermeide ich sicherheitshalber, weil er sich zur "Begrüßung" erstmal scheinbar aggressiv auf jeden Hund stürzt, über den Nacken beißt, laut grollt, usw. Im Verein kommt er aber ganz gut mit allen zurecht. Ich gehe auch zu den Welpen und Junghundkursen (und arbeite dort am Rand mit ihm) weil ich hoffe, daß er dadurch lernt, daß andere Hunde keine Bedrohung sind.
Na ja, er kann ja nichts dafür, dass sich mal wieder irgend jemand ohne Sinn und Verstand ein niedliches Wollknäuel angeschafft hat, dass bald lästig wurde und dann nach etwa einem Jahr und offensichtlich vergeblichen Erziehungsversuchen mittels Stachelhalsband auf die Straße gesetzt wurde. Er ist übrigens (wahrscheinlich) ein DSH-Hovi-Mix.

Eine Frage zum Schluß: ist das homöopathische Mittel speziell für deinen Hund ausgesucht worden oder wird es allgemein bei diesen Problemen gegeben? Dann würde ich es vielleicht auch mal versuchen.

Gruß

Katrin und Merlin

von Karin(YCH) am 06. Februar 2002 07:11

:
: Eine Frage zum Schluß: ist das homöopathische Mittel speziell für deinen Hund ausgesucht worden oder wird es allgemein bei diesen Problemen gegeben? Dann würde ich es vielleicht auch mal versuchen.
:
Hallo Katrin,
dieses Mittel ist nicht speziell für meinen Hund ausgesucht.Lt.Hundeschule wird es immer in solchen Problemfällen eingesetzt und zeigt allerbeste Wirkung.Bei Leika zeigt sich wohl die erste Wirkung. Bei Begegnung mit anderen Hunden bleibt sie neben mir sitzen und bekommt vor allem keinen Kamm!Noch lasse ich sie nicht näher an einen fremden Hund, sie macht zwar immer alle Anzeichen das sie spielen möchte aber halt nur nach ihren Regeln.
Ich halte dich über den weiteren Verlauf unserer Therapie auf dem laufenden.
Gruß
Karin und Leika

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