Unsicherheit fremden Männern gegenüber :: Hundeerziehung + Soziales

Unsicherheit fremden Männern gegenüber

von Antonia(YCH) am 30. Juli 1999 10:41

: Hallo Antonia,
:
: dieses Verhalten kenne ich gut, war meine Hündin zu Beginn doch auch so ein Angsthase einzlen auftauchenden Personen und Besuchern gegenüber. Ich will jetzt nicht so weit zu grundsätzlichem Ausschweifen, daher nur folgende kleine Tips, die sich bei mir als nützlich erwiesen haben.
:
: Zunächst muß sich Dein Hund nicht von anderen anfassen lassen, erst recht nicht von Leuten die auf ihn zukommen, sich womöglich über ihn beugen und von oben herab streicheln wollen. Auch wenn die Betreffenden es nett meinen, Deinem Hund tust Du keinen Gefallen damit.
: Laß` die Besucher doch erst mal reinkommen und bitte sie sich ohnelange Begrüßung zu setzen, das wird die Situation schon etwas entspannen, weil ihr nicht mehr alle wie der Riese Goliath um den Hund herumsteht und viel Aufmerksamkeit und Aufregung um ihn produziert. Kümmert Euch nicht zu viel um den Hund, damit er Zeit hat sich an die Anwesenheit der Besucher zu gewöhnen. Nach einiger Zeit wird er bestimmt etwas neugieriger werden und mal gucken und schnüffeln wer da so ist. Je weniger Theater Du um die Sitaution machst, desto weniger wird Dein Hund das Gefühl haben, daß eine Aufregung erfordernde Situation besteht.
: Versuche das zunächst mal mit Leuten, die selbst nicht so ängstlich sind, damit Du etwas mehr entspannst und Du Deinem Hund vermitteln kannst, daß da gar nichts ist, was größere Aufregung wert ist. Hilfreich ist auch, mal eine kurze Zeit lang so oft Leute einzuladen wie es geht, damit ein reges Kommen und Gehen. Dein Theo wird nach dem 3. oder 4. Besucher sich bestimmt schon zu weniger Stress bemüßigt fühlen.
:
: Viele Grüße,
:
: andreas
Hallo Andreas!
Danke für Deine Meldung. Ich werde es mal so probieren, wie Du gesagt hast, d.h. den Hund gar nicht groß beachten. Meinst Du es ist ratsam den Hund nach ein paar Minuten Theater (falls er nicht aufhört) Platz machen zu lassen (in einem ruhigen Tonfall)?
Was kann man machen, wenn es auf der Strasse passiert? Ich möchte ja gerne, daß er Vertrauen zu Männern faßt und dazu muß ich solche Situationen ja suchen. Ich habe es auch mit Leckerchen probiert, jedoch denke ich daß so eine Situation für den Hund einfach selbstverständlich sein sollte. Was meinst Du dazu?
Bis dann, Antonia.

von Antonia(YCH) am 30. Juli 1999 10:52

: Hallo Antonia,
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: dieses Verhalten kenne ich gut, war meine Hündin zu Beginn doch auch so ein Angsthase einzlen auftauchenden Personen und Besuchern gegenüber. Ich will jetzt nicht so weit zu grundsätzlichem Ausschweifen, daher nur folgende kleine Tips, die sich bei mir als nützlich erwiesen haben.
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: Zunächst muß sich Dein Hund nicht von anderen anfassen lassen, erst recht nicht von Leuten die auf ihn zukommen, sich womöglich über ihn beugen und von oben herab streicheln wollen. Auch wenn die Betreffenden es nett meinen, Deinem Hund tust Du keinen Gefallen damit.
: Laß` die Besucher doch erst mal reinkommen und bitte sie sich ohnelange Begrüßung zu setzen, das wird die Situation schon etwas entspannen, weil ihr nicht mehr alle wie der Riese Goliath um den Hund herumsteht und viel Aufmerksamkeit und Aufregung um ihn produziert. Kümmert Euch nicht zu viel um den Hund, damit er Zeit hat sich an die Anwesenheit der Besucher zu gewöhnen. Nach einiger Zeit wird er bestimmt etwas neugieriger werden und mal gucken und schnüffeln wer da so ist. Je weniger Theater Du um die Sitaution machst, desto weniger wird Dein Hund das Gefühl haben, daß eine Aufregung erfordernde Situation besteht.
: Versuche das zunächst mal mit Leuten, die selbst nicht so ängstlich sind, damit Du etwas mehr entspannst und Du Deinem Hund vermitteln kannst, daß da gar nichts ist, was größere Aufregung wert ist. Hilfreich ist auch, mal eine kurze Zeit lang so oft Leute einzuladen wie es geht, damit ein reges Kommen und Gehen. Dein Theo wird nach dem 3. oder 4. Besucher sich bestimmt schon zu weniger Stress bemüßigt fühlen.
:
: Viele Grüße,
:
: andreas
Hallo Andreas!
Mir ist nochwas eingefallen: Was meinst Du zu Abbruchreizen wie Abrufen üben? Könnte der Hund sich dadurch verstärkt fühlen? Ich habe gemerkt, daß er sich stärker fühlt wenn ich ihn in so einer Situation anspreche. Das Spritzen eines Wasserstrahls aus einer Wasserpistole ist doch nicht ratsam, da es einen Strafreiz darstellt und der Hund sonst nie Vertrauen faßt, oder? Wenn er sich jedoch aufregt, ist er schwer dort herauszubekommen. Was hälst Du von Kastration? Macht sie den Hund umgänglicher?
Viele Grüße und bis bald, Antonia.

von Antonia(YCH) am 02. August 1999 20:23

: Liebe Antonia,
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: ich habe ein ähnliches Problem. Meine Hovi-Hündin zeigt ebenfalls Männern gegenüber Ausweichverhalten bis Aggression, allerdings aus anderem Grunde wie dein Bulli. Dies darf weder bei einem Hovawart, noch bei einem Bulli toleriert werden, denn beide können viel zu gefährlich werden.
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: Entschuldige, wenn ich das sage, aber ich halte den Züchter keineswegs für verantwortungsbewußt, wenn er den Welpen mit 7 Wochen von der Mutter trennt. Das ist meiens Erachtens unverantwortlich!!! Nach frühestens 8 - spätestens 12 Wochen sollte der Welpe in sein neues zuhause kommen, so lernt er noch den grundbenimm von Mama, ist seelisch schon etwas gefestigt. Wenn er dann zu Dir kommt bist Du sein "Gott" - was Du alles kannst und wie Du ihn kuschelt und er bei Dir Schutz findet - Du wirst zum Mittelpunikt seines Lebens und wenn Du als solcher Angst/Unsicherheit zeigst, dann denkt der kleine "Oh Weia - das muß ja echt bedrohlich sein, wenn sogar Chefin Angst davor hat" - und dann wird er selbst ängstlich und geht tapfer in Verteidigungsposition.
:
: Wenn Du so weiter machst, hast Du später serh wahrscheinlich den typischen Bulli, der den Kampfhund-Haß so schürt, weil Dein "Kleiner" schon zu kläffen und knurren anfängt, wenn er nur von weitem einen Mann sieht.
:
: Wenn Du merkst, daß dich etwas verunsichert, lenke Deine Aufmerksamkeit ab. Rede mit deinem Hund, pfeif/summ ein Lied (lenkt nebenbei auch den huönd ab) oder denk an den letzten urlaub. Konzentriere dich auf was auch immer, so das die unsicherheit überdeckt wird! Dein kleiner Bulli orientiert sich an Dir - also mußt Du stark sein was auch kommt, dann wird es dein Hund auch! Denn wo Chefin keine Angst vor hat, da brauch Bulli auch keine vor haben!
:
: Lieben Gruß & viel Glück - melde Dich mal, wenn du magst
:
: Yvonne & Quina
: Hi Yvonne!
Danke für die Meldung. Im Moment beginne ich mit Clickertraining und clicke jeden "Bösewicht" wenn Theo sich ruhig verhält. Das will ich nach einiger Zeit reduzieren, bis es hoffentlich nicht mehr vorkommt. Es klappt eigentlich ganz gut (heute zum ersten mal) und lenkt ihn ziemlich ab.
Manchmal bringen Theo jedoch Geräusche alleine aus der Fassung und er überträgt das minutenlang auf andere Leute, die dann aus Unsicherheit angebellt werden (sie könnten das Geräusch ja verursacht haben....).

von andreas(YCH) am 03. August 1999 16:16

Hallo Antonia,

ein Abbruchkommando würde ich immer einüben, amcht es doch Dich selbst wesentlich sicherer und entspannter, wenn Du weeißt, daß Du Deinen Hund in jeder Situation veranlassen kannst, mit seinem jeweiligen Tun aufzuhören. Deine eigene gelassenere Haltung wird sich auch auf Deinen Hund übertragen.

Der Hund fühlt sich nicht bestärkt durch Deinen Abruf, sondern nur wenn Du selbst in größter Aufregung das Theater noch versschlimmerst, weil Du im Grunde selbst weißt, daß Dein Hund gerade überhaupt nicht auf Dich hört und Du dem Ganzen hilflos ausgesetzt bist.
:Was hälst Du von Kastration?

Gar nichts, weil sie mangelnde Erziehung nicht kompensieren kann.

Viele Grüße,

andreas

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