Kastration Hündin oder Rüde :: Hundeerziehung + Soziales

Kastration Hündin oder Rüde

von Sabine(YCH) am 20. März 2002 17:31

Hallo,

also ich finde, daß es einfacher ist den Rüden zu kastrieren, da
die OP wesentlich kleiner ist. Bei der Hündin wird der Bauch
aufgeschnitten, das ist riskanter. Außerdem können viele kastrierte
Hündin (besonders die größeren Rassen) Ihren Urin nicht mehr richtig
halten.
Aber letztlich müßt Ihr Euch entscheiden.

Viele Grüße
Sabine

von Sandra&Lena(YCH) am 20. März 2002 17:44


Moin Simone,

also ob es nun sinnvoller ist Hündin oder Rüden kastrarien zulassen, darüber mag ich nicht urteilen .. aber...

unsere Familiendackel-Hündin wurde mit weit über 10 Jahren kastriert (mußte sein wegen Gebärmutterentzündung) und hat es blended überstanden.

Und erst vor kurzem mußte meine Lena (5 Jahre) unters Messer wegen extrem Scheinschwangerschaft und eitriger Gebärmutterentzündung und auch da gab es keine Probleme.
Sie ist etwas verfressener als vorher (aber das ist zum Clickern ganz praktisch *g*, jetzt reicht Trofu als Treat wo es vorher immer was besonderes sein mußte) und sie kommt mir im Umgang mit anderen Hunden etwas ruhiger vor aber das kann auch Einbildung sein.

Und ob das Alter deiner Hündin gegen eine OP spricht kann wohl nur dein TA beantworten.

Liebe Grüße

Sandra&Lena

von Marianne(YCH) am 20. März 2002 19:42

Hallo Caro

: Also echt, nach einer Stunde soll die Hündin wieder aus der Praxis laufen? Bist du sonst zufrieden mit deinem Tierarzt?

Also heutzutage wird doch meistens ein Gegenmittel gegeben, dass der Hund wieder aufwacht nach einer Narkose und selber aus der Prxis laufen kann

: 12 Uhr: Ich durfte sie wieder abholen. Sie konnte lediglich den Kopf heben und musste ins Auto getragen werden.



Und ich würde NIE wieder einen Hund abholen, der nicht selber aus der Prxis laufen kann. Musste das vor Jahren einmal, eben als man noch kein Gegenmittel spritze. Der Hund hatte im Auo Phasen von Konvulsionen, sah aus wie ein Epilepsie-Anfall. Musste anhalten, nach hinten gehen und den Hund festhalten, damit er sich nicht den Kopf anschlug. Endlich nach ca. 4 Stunden zuhause angekommen, konnte der Hund immer noch nicht gehen. Und tragen konnte ich ihn auch nicht, denn als die Anfälle kamen, konnte ich ihn im Auto einigermassen schützen, aber beim Tragen wäre er mir entglitten. Ich habe mich dann bis nach Mitternacht ins Auto gesetzt, bis sich der Hund soweit erholt hatte und die Treppe hoch torkeln konnte.

LG
Marianne

von Constanze(YCH) am 20. März 2002 20:26

Hallo

: Wir haben seit kurzem zu unserer 6jährigen Mischlingshündin (Dackelmix) einen jungen Rüden (Labradormix) vom Tierschutz genommen.
GRATLATION!

: Zusätzlich erwähnt werden müsste noch, dass auf dem gleichen Grundstück noch zwei Rüden ihr zu Hause haben und die Hündin auch oft Probleme mit anderen Hündinnen macht,
Daran wird sich wohl nichts ändern. Im Gegenteil, manche Hündinnen (meine auch) werden Selbstbewußter.
Vom Alter her gibt es bestimmt keine Probleme, so lange sie gesund ist. Unsere Hündin wurde mit einer schweren Gebärmuttervereiterung operiert, als sie 6,5 Jahre war. Sie ist nur mit Mühe duchgekommen.

Unser Rüde ist auch kastriert (haben wir so vom Tierschutz übernommen). Leider finden andere Rüden ihn ganz "heiß" und berammeln ihn ständig.

Frag Deinen TA.
Viel Spaß mit den Beiden.

Constanze

von Martina&A&A(YCH) am 21. März 2002 07:56

Hallo Caro,

das hängt im Großen und Ganzen von der Art der Narkose ab. Mein TA
operiert grundsätzlich nur mit Inhalationsnarkose. Diese läßt sich
viel feiner dosieren und die Tiere sind sehr schnell wieder fit.
Als meinem Rüden die Milz entfernt wurde (und das ist durchaus eine
große OP) wurde er um 8.30 Uhr in Narkose gelegt. Um 12.30 Uhr hat er
auf eigenen Beinen die Praxis verlassen.
Als meine Hündin vor einem Jahr eine ganze Woche am Tropf hing bin ich
mit ihr tagelang im Aufwachraum gesessen und konnte die frisch
operierten Tiere gut beobachten. Die meisten kamen so nach 1/2 Stunde
leicht zu sich, 2 Stunden nach der OP standen sie bereits im Käfig und
bellten sich die Seele aus dem Leib.

Viele Grüße
Martina mit Anhang (und leidergottes viel OP-Erfahrung)

von Martina&A&A(YCH) am 21. März 2002 08:04

Hallo Simone,

meine Hündin wurde endoskopisch kastriert, d.h. es wurden nur
die Eierstöcke entfernt. Ich wollte ihr keine große OP zumuten.
Sie hatte drei kleine Schnitte am Bauch, das war alles.
Ich war mir bewußt, daß ich damit das Risiko einer Gebärmuttererkrankung
nicht ausschließe. Sie hatte diesbezüglich jedoch nie Probleme bekommen.

Auch das ist eine Alternative.

Viele Grüße
Martina mit Anhang

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