Akita-Mix mit panischer Angst :: Hundeerziehung + Soziales

Akita-Mix mit panischer Angst

von Porcha & Dino(YCH) am 20. August 1999 20:06


Hi Marion,

ich glaube, die Besitzer sind mit dem Hund schlicht überfordert. Es macht mich maßlos wütend wie der Hund behandelt wird. Es ist Tierquälerei, einen Hund 5-6 Stunden am Tag in der Wohnung anzubinden, weil er etwas anstellen könnte. Es ist kein Wunder, daß der Hund verhaltensauffällig geworden ist.

Das Anbinden in der Wohnung zeigt, daß die Besitzer nicht bereit sind, sich mit dem Hund auseinanderzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Wieso sollten sie also bereit sein, sich ernsthafte Gedanken zu machen, wie man dem Hund seine Angst nehmen kann?

Was nützt es eigentlich, wenn sie versuchen dem Hund seine Angst zu nehmen und den Hund aber weiterhin anbinden? Soll das ein Dauerzustand werden?

Der Hund ist doch vom Rudelleben absolut isoliert.

Frustrierte Grüsse

Porcha & Dino

von Marion(YCH) am 20. August 1999 22:55

Hallo an alle, die sich zu dem Thema geäußert haben.

Ich selbst wusste bis vor ein paar Tagen gar nicht was los ist.
Als ich erfahren habe, wie der Hund gehalten wird, war ich erst einmal
etwas fassungslos, denn ich kenne die Leute schon lange und das hätte ich
denen nicht zugetraut. Ich denke auch, daß sie überfordert sind.
Ich habe zu Beginn, als sie den Hund bekommen haben, meine Hilfe angeboten;
die haben sie abgelehnt, weil sie da alles besser wussten und nun ist
es schon soweit gekommen. Der Welpe darf nicht mit unseren beiden
spielen, weil er hin und wieder von unserem Großen übers Maul gebissen
bekommen und dann natürlich furchtbar schreit. Der Hund darf also nicht
lernen, wie es ist,wenn man mit anderen Hunden zusammen ist. Infolgedessen
hat er seinen Bruder beinah blutig gebissen. Die können nicht mehr zusammen sein.
Seit heute weiss ich, daß sie mit dem Hund nun in die Hundeschule gehen.
Der Welpe ist nun ca. 7 Monate alt und wiegt 45 Kilo.Wenn der nicht
richtig erzogen wird, wirds mir ganz anders wenn ich dran denke, was da
so alles werden kann.
Ich bin auch etwas geschockt und verstehe nichts. Ich habe zwei Bekannte,
die ihre Hunde von anderen Hunden wegholen, damit sie nicht gebissen
werden; dementsprechend sind die Hunde auch. Unsere sind dagegen gut
sozialisiert, weil wir sie nie zurückgezogen haben, ausser, der andere
Hund hat schon die Zähne gefletscht. Ich habe auch nie die Krise bekommen,
wenn einer unserer Hunde auch mal geknappt wurde. Deswegen kann ich diese
Leute auch nicht verstehen.

Gruß

Marion

von Marion(YCH) am 20. August 1999 23:02

Hallo Kathi.

Mir hättest Du auf jeden Fall geholfen.Aber wie hilft man Menschen, die
glauben im Recht zu sein? Die glauben Ahnung zu haben.
Wir haben zwei gut sozialisierte Hunde und die dürfen nicht mit dem
"Kleinen" spielen, weil unser Großer ihm einmal ziemlich deutlich gemacht
hat, daß er sich im Rudel unterzuordnen hat. Seine Besitzerin ist eingeschnappt
und es hat Riesenärger gegeben. Seitdem lasse ich meinen Hund nicht mehr
zu dem Welpen. Es gibt dann jedesmal nur Drama.
Der Akita schreckt zurück, weil er kaum Kontakt zu Menschen hat.
Das war mir neu, denn normalerweise sind immer viele Menschen im Haus bei
diesen Leuten. Ich habe sie informiert über die Rasse so gut ich konnte.
Ich habe Tips gegeben und gesagt, versucht mal dieses und jenes. Ohne
jeden Erfolg; der Besitzer ist stur in der Hinsicht; mittlerweile wohl
auch etwas frustriert, weil er Anfangs getönt hatte, daß SEIN Hund ja
besser wäre als unsere (besser hören würde, stärker wäre..etc.)dieser Kinderkram
halt. Und als unser Rüde den "Kleinen" einmal auf den Rücken gedreht hat
war der Besitzer nur noch schockiert und seitdem ist unser Rüde die Bestie.
Dagegen kann man einfach nichts tun. Die haben ihre Meinung und sind damit
gescheitert. Eigenes Scheitern können manche Menschen nur ganz schlecht
wegstecken..scheint es mir.

Danke aber für die Tips, vielleicht bringe ich das ja noch irgendwie an
die Frau/den Mann.

Viele Grüße
Marion

von Marion(YCH) am 20. August 1999 23:04

Es ist mehr so eine "Vorsichtsmaßnahme", nach dem Motto, was er denn alles
tun KÖNNTE. Angestellt hat er meines Wissens nach noch nichts.

Marion


PS: ich persönlich halte die Maßnahme, den Hund anzubinden für ein Armutszeugnis
der Besitzer.Leider kann ich aus privaten Gründen nicht viel tun.

von Marion(YCH) am 20. August 1999 23:09

Liebe Pat.

Diese Gedanken mache ich mir auch. Ich bin wie gesagt von der ganzen
Situation ziemlich geschockt. Ich wusste zu Beginn gar nicht was ich
sagen sollte. Zuerst haben sie mir gesagt, daß er so Angst hätte.
Dann kam nach und nach heraus was da noch so alles ist.
Nein, geschlagen wurde er nicht. Aber die Leute nehmen den Hund nirgends mit.
Wenn ich dran denke, wo unser Rüde überall schon dabei war....
Das erste halbe Lebensjahr war der auf jedem Fest, jedem Restaurant und
bei jeder Einladung dabei mit der Folge, daß er vor nichts und niemand
Angst hat (naja, ausser vor grossen grünen Plastiktüten; die verbellt er..
als Husky). Ich verstehe es nicht und es macht mich sehr sehr sauer.
Ich habe wirklich jede Hilfe angeboten und hatte mehr als einmal das
Gefühl, daß sie das genervt hat, daß ich immer Ratschläge gegeben habe.
Sie wollten es besser wissen und nun haben sie den Salat.
Ich kann da aber nicht Schadenfroh sein, nach dem Motto "Das hab ich doch
gleich gewusst"...ich habs gewusst..aber ich sage nichts.
Ich habe auch den Eindruck, daß sie nun gemerkt haben, daß so ein Hund
Arbeit macht...nach 5 Monaten..

Marion

von Pat(YCH) am 21. August 1999 13:40

hei marion
ich will jetzt nicht so indiskret sein, nach den privaten gründen
zu fragen, aber siehst du denn gar keine möglichkeit-
vielleicht jemand zwischenschalten?
so daß du gar nicht direkt in erscheinung trittst
grüßle pat

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