Leinenaggression :: Hundeerziehung + Soziales

Leinenaggression

von Gaby+ Sina(YCH) am 06. Januar 2003 11:04

Hallo,
ich habe auch eine Frage zur Leinenführigkeit - bzw. Aggression an der Leine. Meine 1 1/2 Jahre alte Hündin hat plötzlich eine echte Kriese an der Leine. Sie gebärdet sich wie verrückt, wenn sie einen anderen Hund/Hunde sieht - bellt und fletscht auch - je nach dem, wie nahe der Hund kommt. Gebissen hat sie noch nicht, aber darauf möchte ich ehrlich gesagt auch nicht warten. Ausserdem ist sie ein Rotti-Mix, sieht aber aus wie ein Rotti, das ist ja "sowieso schon verkehrt" in der Gesellschaft.

Ist sie frei, haben wir das Problem nicht und sie ist auch sehr verträglich anderen Hunden, egal ob Rüde oder Hündin gegenüber.
Was soll das plötzlich? Angst? Stärke demonstrieren? Ich habe keine Idee.
Es wirkt auf mich, als habe sie plötzlich einen Blackout an der Leine, denn sie erkennt auch ihre Hundefreunde dann nicht mehr, die wir täglich beim Spazierengehen treffen!
Kann sein, dass sie bald läufig wird, aber ich möchte nicht, dass sie sich daran gewöhnt ...

Es ist auf jeden Fall megapeinlich und ich weiß auch nicht, wie ich sie zur Vernunft bringen kann.

Bisher habe ich versucht, einfach stehen zu bleiben und nichts zu machen, aber sie motzt dann weiter. Es wird schlimmer, wenn der Hund näher kommt.
Nun drehe ich um, wenn sie schon anfängt die Bürste zu stellen und hatte vor, uns dann wieder hinzuwenden, wenn sie sich beruhigt. Aber es nützt nichts, sie dreht sich um und fängt an zu schimpfen und ich muss sie hinter mir herziehen.

Das ist doch alles nichts.

Ach so: Auf dem Hundeplatz, bzw. davor macht sie das nicht. Da ist alles normal, denn sie freut sich ja drauf.

Ich könnte mit meinen Spaziergeh-Leuten und deren Hunden üben, aber ich weiß nicht wie und was genau.

Bevor ich jetzt noch mehr verkehrt mache, ist sie lieber ohne Leine aber das geht nur hier im Dorf - ich kann zur Zeit echt nirgendwo mit ihr hingehen.

Habt Ihr irgendwelche Ideen für mich?

Danke und Grüße
Gaby und Sina

Schlafzimmerhunde

von Nadja(YCH) am 26. März 2002 21:53

Wie wäre es, wenn du fürs erste die Tür zum Schlafzimmer auflässt - dann fühlen sie sich nicht komplett ausgestoßen - sie aber einfach mit einem Babygitter versperrst (gibt´s günstig bei ikea). Ich weiß nicht, ob es bei deinen funktioniert - aber besser als "einfach Tür zu machen und Pech gehabt" finde ich es schon. Sag uns doch mal, wie du es geschafft hast.

von elke+sammy(YCH) am 27. März 2002 04:07

Hallo Sissi,
schlafen deine Hunde auf dem Boden oder haben sie ein Kissen o.ä. ?
Unser Sammy war die erste Zeit auch bei uns im Schlafzimmer - er hatte dort sein Kissen liegen - nachdem er durchgeschlafen hat und nachts nicht mehr raus musste, haben wir sein Kissen nach draussen gepackt - in den Flur, nahe des Schlafzimmers - ließen die Türe aber offen und Sammy konnte selbst entscheiden - er entschied sich für sein Hundekissen (ist ja auch viel bequemer) - die Türe blieb noch eine gute Woche einen Spalt offen, aber er hat es nicht genutzt, er schläft seither im Flur bei den Katzen...
viel Erfolg und viele Grüße
elke

Vorauslaufen/Zurückbleiben/Wegrennen

von Husky(YCH) am 17. Juli 2002 06:05

Hi

Also nicht böse sein, aber welchen Grundgehorsam den? Wenn der Hun dim Platz liegt hat er da zu bleiben. solange Du Deinen Hund nicht im Griff hast muss er an der Leine bleiben. Uo ist nicht ihr Ding, wi eglaubst Du eigentlich das Du den Gehorsam erreichst? Durchs Ballispielen? Suche Dir eine gute hUndeschule und beginne endlich eine korrekte Ausbidung mitDeinem Hund.

lg Uschi & Rudel

von Gaby(YCH) am 17. Juli 2002 06:58

Hallo - hallo - wenn Du nichts nettes sagen kannst, dann sag lieber gar nichts!
Ich glaube, Du hast da was nicht verstanden: DER HUND HAT ANGST UND ICH WEISS NICHT WARUM. Ein Hund, der das Platz-Kommando kennt und befolgt aber Angst hat, würde auch aufsprigen - es sei denn, er hat noch mehr Angst vor der Strafe, die dann droht!

Ich suche nach Ideen.
Danke, liebe Uschi Schlauberger und Rudel

von Tanja(YCH) am 17. Juli 2002 07:13

Hallo Gaby,

ich denke nicht, daß das von Uschi böse gemeint war und muß ihr da teilweise schon recht geben.

Überleg mal, ohne dich gleich persönlich angegriffen zu fühlen, es sagt jeder, mein Hund gehorcht eigentlich gut und hat eigentlich einen guten Grundgehorsam. AUSSER ... Rehe, Hasen, Angst, andere Hunde und und und.
Gehorsam ist Gehorsam.

Alles andere sind Ausreden.

Wenn der Hund beim Herrufen immer kommt, nur eben nicht wenn ein anderer Hund kommt zum Beispiel, dann gehorcht er eben nicht zuverlässig und dann muß ich an diesem Problem arbeiten.
Und dann muß der Hund wirklich an der Leine bleiben.

Ich selbst halte jetzt von Schleppleinentraining überhaupt nichts, aber hier im Forum gibt es jede Menge Fans davon, die sich mit der Methode auch sehr gut auskennen. Die können dir sicher ein paar Tips geben.
Aber ein Hund, der nicht herkommt (warum auch immer!!), muß an die Leine und das Problem muß erarbeitet werden, nur so kannst du dich, deinen Hund und die Umwelt schützen.

Viele Grüße
Tanja



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