Vorauslaufen/Zurückbleiben/Wegrennen :: Hundeerziehung + Soziales

Vorauslaufen/Zurückbleiben/Wegrennen

von Husky(YCH) am 17. Juli 2002 07:40

Hiho

:Hallo - hallo - wenn Du nichts nettes sagen kannst, dann sag lieber gar nichts!
Willst Du was nettes hören, oder die Wahrheit?

: Ich glaube, Du hast da was nicht verstanden: DER HUND HAT ANGST UND ICH WEISS NICHT WARUM. Ein Hund, der das Platz-Kommando kennt und befolgt aber Angst hat, würde auch aufsprigen - es sei denn, er hat noch mehr Angst vor der Strafe, die dann droht!

Aha, Dein Hund ernnt vorraus und Du nennst das Angst, Dein Hund hält nichs von UO und Du nennst das Angst. auf diese Dinge hat sich nämlich meine Antwort bezogen.

:
: Ich suche nach Ideen.
: Danke, liebe Uschi Schlauberger und Rudel

Tja, wie gesagt die Idee ist nicht an dem Hun dselber herumdoktorn, sondern sich endlich wirkliche Hilfe zu suchen. Den dazu gehört auch das der Hund einmal eine solide Grundausbildung hat. Und bitte erkläre mir nicht die hat er. Schlauberger würde ich mich nicht bezeichnen, aber zumindet hat jeder meiner Hunde im rudel eine solide Grundausbildung genossen* und auch meine ängstlichen Hunde* einer davon ist extrem ängstlich was mit seienr Vorgeschichte zusammenhängt* gehorchen, bzw. kommt er zu mir und läuft mmicht davon, ad er weiß sein alpha schützt ihn. Denke mal darüber nach.

lg Uschi & Rudel

von Gaby(YCH) am 17. Juli 2002 07:44

"Aber überleg mal, jedesmal wenn du sie ohne Leine laufen läßt und sie ihr Verhalten zeigt, wirft dich das viele Schritte zurück. Deshalb gib ihr gar nicht erst die Möglichkeit.
Es heißt ja nicht, daß du den Hund zukünftig an der Leine lassen sollst, sondern das Ziel ist ja, daß der Hund dann in Zukunft immer und zuverlässig ohne Leine laufen kann."

Klingt logisch. Okay - Wie sieht denn der erste Schritt dazu aus?

lg, Gaby

von Tanja(YCH) am 17. Juli 2002 08:05

Hallo Gaby,
:
: Klingt logisch. Okay - Wie sieht denn der erste Schritt dazu aus?
:
Ich kann dir da leider gar keine brauchbaren Tips geben, da ich zum einen deinen Hund nicht kenne, wie er aufgewachsen ist, wie du ihn aufgebaut hast, wie er reagiert usw. und zum anderen hatte ich solche Probleme selbst eben nie, weil ich das Herkommen und in meiner Nähe bleiben als allererstes mit jedem Welpen einübe.
Aber vielleicht kann dir die Schleppleinentechnik nützlich sein.
Es wird sich doch noch jemand melden, der dir da viel dazu sagen kann.

Es ist immer sehr schwer, wenn man einen Hund nicht kennt, irgendwelche Ratschläge zu geben.
Und manchmal reagiert man auch einfach als Besitzer (unbewußt) total falsch und merkt es selbst aber gar nicht.
Es kommt oft vor, daß man durch sein Verhalten, Ängste des eigenen Hundes nur noch verstärkt.

Ich bilde seit ca. 15 Jahren Hunde aus, habe sehr viele Lehrgänge besucht, sehr viel gelesen und vor allem eben sehr viele Hunde ausgebildet und war auch einige Jahre Ausbilder auf dem Hundeplatz (was mir dann allerdings zu anstrengend wurde).
Es ist heute noch so, daß ich manchmal (unbewußt) unerwünschte Verhaltensweisen bestärke, was ich aber selbst so nicht merke - erst wenn das Problem später richtig sichtbar ist. Keiner ist perfekt und jeder Hund ist anders.
Wenn mich dann meine Freundin oder andere kritisiert haben, dann wollte ich das auch nicht hören, sie hatten aber recht damit.
Ich will sagen, daß man manchmal einfach seine Fehler nicht sieht.

Da ich deinen Hund nicht kenne, vermute ich, daß das ängstliche Verhalten einfach in der Jugend verwurzelt wurde. Und hier solltest du ansetzen. Arbeite erst an ihren Ängsten und dann am Gehorsam. Vielleicht hat sich das dann sogar von selbst erledigt, weil der Gehorsam dann wieder da ist.

Und vor allem du solltest ihr Halt und Sicherheit geben und das Gefühl vermitteln, daß zumindest du immer Herr der Lage bist. Das wird ihr helfen. Und dann führe sie an die Situationen heran, mit denen sie nicht klar kommt.

Viele Grüße
Tanja

:

von Tom & Gero(YCH) am 17. Juli 2002 08:03

Hi Gaby,

ich glaube es liegt an Deinem Verhalten. Dein Hund hat einfach vor
irgendwas Angst (andere Hunde/Tiere vielleicht) und er fühlt sich bei Dir nicht sicher, deswegen rennt er weg.
Glaub mir, ich weiß wovon ich rede. Du hat glaub ich genausoviel Angst wie Dein Hund, deswegen bringt es dem Hund nicht viel bei Dir zu bleiben.
Also, arbeite erstmal an deinem "Status" im Rudel (du bist einfach der den Nicht´s erschüttern kann und der für jede Situation die richtige Lösung hat !) dann klappt das von alleine.

Mein Hund hat z.B. (manchmal noch) Gewitterangst. Da gehe ich bei gewitter extra mit ihm raus und zeig ihm sozusagen daß ihm mit mir Nicht´s passieren kann. je mehr Angst er hat um so weniger geht er von mir weg !

Viele Grüße,

Tom & Gero

von Yna(YCH) am 17. Juli 2002 08:21

Hallo Gaby!

Ich würde an deiner Stelle auch nach einer gescheiten Hundeschule suchen, ist leichter gesagt als getan, aber scheint doch notwendig.
Du beschreibst, dass deine Hündin die Kommandos befolgt, aber nur unwillig und eher ängstlich. Genauso löst sie die Kommandos selbstständig wieder auf. Sollte natürlich alles nicht so sein. Du erzählst weiterhin, die Hündin zeige Calming Signals beim Ausführen von "Sitz" "Platz" etc.. Antworte ihr doch mal. Zeige ihr demonstrativ deine Entspanntheit und halte jede Lautstärke und mögliche Bedrohung, Strenge aus deiner Stimme. Lass ihr Zeit. Eventuell mal eine Weile gar nichts fordern und nach ein paar Tagen das Kommando nochmal neu einüben, diesmal anders. Nicht frontal davor stellen, sondern seitlich, eventuell nicht so dicht ranrücken. Leise sprechen und nicht fixieren. Eventuell hilft dir dabei auch der Clicker. Musst du wissen, ob das was für dich wäre. Gib ihr auch Beschwichtigungssignale. Mach sie erstmal locker bevor du anfängst etwas zu fordern. Das wird mit Sicherheit eine Weile brauchen und am besten ist es in der Tat jemanden dabei zu haben, der einem auf die Finger schaut und sich auch den Hund mal genau ansieht.
Das Vorlaufen musst du dringend unterbinden. 200 Meter sind viel, viel zu weit. Und die Gefahr hast du ja selber schon gesehen. Lass sie and er Kurzen Leine und benutze auf den Freilaufflächen eine Schleppleine, bzw. eine Feldleine (bis 40m). Das ist genug Entfernung. Allerdings musst du dir noch ein Erziehungsprogramm aufstellen. Einen Plan. Mach das am besten mit einem guten Hundetrainer, die sind zwar rar, leider, aber wirksam! :-)))

Ob deine Hündin letztendlich wesensschwach ist oder nicht, das ist m.E. nach ziemlich wurscht. Du musst mit ihr arbeiten so wie sie ist. Ich halte den Begriff der Wesenschwachheit für außerordentlich relativ und dehnbar wie Kaugummi. Wo fängt das an, wo hört das auf? Und vor allem was bedeutet das dann für Hund und Halter? Eigentlich nix.

Du wirst mit Sicherheit Zeit brauchen und einiges umstellen müssen. Aber unmöglich ist es bestimmt nicht. Such dir Hilfe, das ist es wirklich wert.
Mein Rüde zeigt auch oft Beschwichtigung, wenn er ein Kommando ausführt, ist auch eher unsicher. Er macht es, braucht halt manchmal etwas länger, da er erstmal herzhaft gähnen muss, aber soll er doch. Ist schon in Ordnung. Meine Hündin macht somziemlich alles recht zackig, das sind halt Unterschiede, da kann ich mit leben, kein Problem. ;-))

Viel Erfolg!

Yna

von Pat(YCH) am 17. Juli 2002 09:21


: Platz auf Entfernung habe ich ihr so beigebracht: Erst "sitz" - ich habe mich vor sie gestellt. Dann "platz". Ich bin rückwärts immer weiter von ihr weg, bevor ich das Kommando "platz" gab. Sie macht es zwar, aber immer mit Calming Signals. Züngeln und Kopf-wegdrehen.
: Sie ist einfach ein armes Angsthäschen.

hei
arme angsthäschen versuchen meist,dem frauli hinterherzukommen,wenns sein muss,wg platz,auch robbenderweise.
tut sie das?
warum gabst du das platz erst,als sie absaß,nachdem du dich schon ein stück entfernt hast?oder hab ich das falsch verstanden?
kann es sein,daß sich der hund im feld unterfordert fühlt,oder um es anders zu sagen,er findet,daß zuwenig geht,sei es auch nur streckenweise,zb grad dann,wenn sie sich entfernt und dein näherkommen unterbindet,um so ihr ziel zu erreichen bzw dich daran zu hindern,sie einzuschränken?
gruss pat

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