Vorauslaufen/Zurückbleiben/Wegrennen :: Hundeerziehung + Soziales

Vorauslaufen/Zurückbleiben/Wegrennen

von Yna(YCH) am 17. Juli 2002 12:34

Hallo Anke!

Hast du doch erklärt, von wegen keine Ahung und so... ;-)
Es ist genau der Punkt, dass Hunde dann Dinge tun, die entspannen. Gähnen ist da sehr häufig! Das muss sich eben nicht immer auf andere beziehen. Tio ist da ein Paradebeispiel für. :-)
Ich glaube auch an die Wirkung von Ersatzhandlungen auf das hundliche Gemüt.;-) Wo unsereins an irgendwas fummelt während einer Prüfung oder eines unschönen Gesprächs,da geht Hundi nochmal kurz pinkeln und dann nochmal und dann geht´s los. Oder um nochmal Tio anzuführen, der sich in Stressituationen oft Stöcker sucht zum Zerkauen, nicht weil es die anderen beruhigt, sondern ihn.

Grüße,
Yna


von Alex & Aris(YCH) am 17. Juli 2002 12:32

Hallo Angi,

: ich vermute ihr habt den Sinn der Calmings nicht so ganz verstanden?!?!?!

Seh ich auch so smiling smiley))

: -sie signalisieren dem Gegenüber: Ich bin nicht gefährlich
: -ich habe Angst und bin unsicher
: -das Gegenüber hat Angst: Du brauchst keine Angst haben
: -Selbstbeschwichtigung

Genau smiling smiley))

Gerade die Beschwichtigung eines vermeintlich "schwächeren" Hundes, der eventuell noch Unsicherheit zeigt ist mit die beeindruckenste Anwendung der CS!
Gut sozialisierte Hunde führen diese ganz toll aus - und es kratz überhaupt nícht an ihrer Position.

LG Alex

von Silke + 2 Toller(YCH) am 17. Juli 2002 12:48

Hallo Gaby,
hab mir gerade die vielen Postings durchgelesen und geb auch mal meine Senf dazu ab. Du hast geschrieben, sie sei ein Border-Mix und zeigt auch viel Hüteverhalten, beim Agility blüht sie richtig auf und das Problem gibt es nicht, wenn es spannend ist.
Kann es sein, dass Deine Hündin nur ausgeglichen ist, wenn sie körperlich und geistig sehr gefordert ist?
Weißt Du, ich hab schon einige 'durchgeknallte' BC kennengelernt, die auf eine für sie unangemessene Haltung mit Verhaltensauffälligkeiten und Psychosen reagieren. Und beim BC ist das so eine Sache mit der artgerechten Haltung. Bei dem einen sind es eine ungeklärte Rudelstruktur, auf die er mit Panik vor allen Objekten am Himmel reagiert. Beim anderen taucht plötzlich Panik vor lauten Geräuschen auf, weil er körperlich nicht ausreichend belastet wird. Der nächste wird aggressiv, weil er nicht weiß, wohin mit seinem Hütetrieb, und, und, und ... Und bei Deiner Hündin weißt Du ja nicht mal genau, welche Verhaltensanteile sie in welchem Ausmaß geerbt hat und wie gut die miteinander harmonieren.
Vielleicht 'spinnt' sie ganz einfach aufgrund irgendwelcher Antriebe, die in ihr durcheinander geraten. Dazu fiel mir auch auf, dass dieses Verhalten das erste Mal auftrat, als sie läufig war. Und da kommt es bei so mancher Hündin zu seltsamen Verhalten aufgrund hormoneller Veränderungen, die natürlich auch eine Auswirkung auf's Gehirn haben.
Sind nur so Gedanken, weil die anderen, eher üblichen Ansätze, scheinen mir irgendwie nicht so recht zu passen.

Liebe Grüße von
Silke + 2 Toller

von Alex & Aris(YCH) am 17. Juli 2002 12:40

Hallo Gaby,

: wann beschwichtigt sich denn ein Hund selber? Das habe ich ja noch nie gehört.

In Situationen in denen er unsicher ist, aber nicht genau weiss, wen oder was er beschwichitgen könnte.
Eventuell gemischt mit Übersprunghandlungen, das läßt sich oft gar nicht auseinender halten.

Menschen "beschwichtigen" sich im Übrigen auch selber. In Unsicherheitsmomenten greifen sie gerne mit der Hand in Mundnähe und imitieren sozusagen ein "sich-selbst-durch-streicheln-beruhigen"

LG Alex

PS.: Hast du schon geschreiben, wo die Walachei liegt *ggg*. Du könntest es mir aber auch gerne mailen.

von Gaby(YCH) am 17. Juli 2002 12:43

Ah jetzt ja ;-) Habe ich auch gerade gelesen.

Die Walachei ist am Rande des Westerwalds, bei Diez/Nassau. Öh.

von Tom & Gero(YCH) am 17. Juli 2002 12:45

Hi Yna,

: Es ist genau der Punkt, dass Hunde dann Dinge tun, die entspannen. Gähnen ist da sehr häufig! Das muss sich eben nicht immer auf andere beziehen. Tio ist da ein Paradebeispiel für. :-)

Aber Du bemerkst doch die Signale auch und kannst daraus eine Unsicherheit erkennen !?

: Ich glaube auch an die Wirkung von Ersatzhandlungen auf das hundliche Gemüt.;-) Wo unsereins an irgendwas fummelt während einer Prüfung oder eines unschönen Gesprächs,da geht Hundi nochmal kurz pinkeln und dann nochmal und dann geht´s los. Oder um nochmal Tio anzuführen, der sich in Stressituationen oft Stöcker sucht zum Zerkauen, nicht weil es die anderen beruhigt, sondern ihn.

Das ist schon klar, wird aber von anderen bestimmt nicht ignoriert.
Wenn Du beim Zahnarzt sitzt (vorrausgesetzt Du hast Angst) und Dir gegenüber macht jemand "Selbstbeschwichtigung", bist Du dann entspannter und hast weniger Angst ? Doch wohl eher das gegenteil !

Viele Grüße,

Tom

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