brauche rat mein hund schnappt zu :: Hundeerziehung + Soziales

brauche rat mein hund schnappt zu

von Franziska(YCH) am 28. März 2002 17:12

Hi Manuela,

stell dir mal vor, du liegst am Strand und sonnst dich und liest dabei. Dann kommt dein Mann, legt sich neben dich und legt seinen Arm um dich. Romantisch, oder? ;o)

Und nun stell dir vor, du liegst am Strand und sonnst dich und liest dabei. Dann kommt ein fremder Mann, legt sich neben und legt seinen Arm um dich. Also ich würde in dem Fall aufspringen und diesen Mann zusammentexten und ihm klarmachen, dass er verschwinden soll.

Nichts anderes tut dein Hund: Bei Familienmitgliedern: Alles in Ordnung. Bei fremden Menschen/Kindern verwarnt er sie indem er "abschnappt". Das "Abschnappen" bei Hunden ist übrigens eine Drohgebärde, bei welcher ein Hund mit Absicht daneben schnappt oder so "trifft", dass keine Verletzungen entstehen und eine Verhaltensweise, die auch Hunde untereinander sehr oft zeigen. Trotzdem wäre ich damit vorsichtig, denn gerade bei Kindern kann ein solches Schnappen auch mal im wahrsten Sinne ins Auge gehen.
Bestrafen würde ich den Hund allerdings nicht, denn ich finde es ist sein gutes Recht, nicht von fremden angefasst zu werden (siehe Beispiel oben). Viele Hunde sind dahingehend sehr geduldig, manche mögen es sogar, andere eben nicht. Von daher würde ich dir raten, solche Situationen von vornherein zu vermeiden.

Bis dann

Franziska

von Robert G.(YCH) am 28. März 2002 17:27

hi

tja - da stell ich mir erstmal die frage: was haben fremde kinder an deinem hund zu suchen ? also mein ziel ist es nicht, dass meine hunde sich von fremden begrapschen lassen müssen.
ich denke mit deinem hund ist alles OK. das ist die ganz normale hundeart zu zeigen: DAS MAG ICH NICHT !
es gibt ja hunde die ganz verrückt nach kindern sind (davon hab ich ein paar), aber andere wollen eben ihre ruhe vor kindern (sowas hab ich auch). fremde (nicht nur kinder) haben erstmal ohne meine erlaubnis an meinen hunden nix zu suchen - gar nix. und schon gar kein anfassen des hundes von oben. das muss er von mir und meiner frau dulden und sonst von leuten die ich dazu aussuche. damit hat sich das aber.
in den hundekorb oder in die box zu langen hat niemand.
z.b. lasse ich auf ausstellungen manchmal wertsachen (nicht zuuuu wertvoll) in der hundebox. soll mal einer versuchen die das rauszuholen. da werden wohl anschliessend ein paar finger fehlen. aber das ist doch völlig normal und OK.
jedenfalls schimpfen darfst du deinen hund für sein verhalten nicht.

auch kinder die der hund kennt erwerben damit noch lange nicht das recht in sein körbchen zu fassen. auch das ist ok so.

wenn kinder oder erwachsene deinen hund streicheln wollen, dann müssen sie dich vorher fragen und du zeigst ihnen dann ggfls. wie sie den hund anfassen dürfen und sagst ihnen was sie nicht dürfen.
ohne deine erlaubnis darf niemand an deinen hund.


wer dir empfohlen hat den hund einzuschläfern ist ein schwachkopf der selber eingeschläfert werden sollte.

viel spaß mit deinem wauzi und frohe ostern

gruss

robert


von Mina(YCH) am 28. März 2002 20:00

Servus Manuela,
nachdem du diese Anfrage in einem speziellen BC-Forum gepostet hast, in dem ich auch vertreten bin, muss ich hier mal einiges klar stellen.
Niemand hat dir geraten, deinen Hund einzuschläfern! Wirklich niemand, das Wort "einschläfern" wurde von dir aufgebracht, weil du sauer auf die Reaktionen warst.
Es wurden dir jede Menge gute Tipps gegeben, dein Leben mit dem Hund erfragt, wodurch sich einige Anhaltspunkte ergaben. Doch weiterhin wurdest du dringlichst darauf aufmerksam gemacht, dass du und deine Kinder sich nicht in einem winzigen Erziehungsproblemchen befinden! Wenn du dir nicht fachliche Hilfe suchst, kann aus dem Schnappen mehr werden. Nur ist es dann zu spät! Und deine Reaktionen auf die Hilfestellungen und Bitten haben gezeigt, dass du dir über diese Möglichkeit nicht ganz bewusst warst und bist. Es sind nun einige Wochen seit deiner Anfrage vergangen, dein Posting hier zeigt, dass sich keine Besserung gezeigt hat, ganz im Gegenteil. Was hast du bisher verändert? Hast du irgendwelche der Tipps realisiert, hast du einen Fachmann zu Rate gezogen?
Es stimmt, jemand trat etwas zu weit und wollte wissen, wie viel dir deine Kinder wert sind. Das war nicht fair, doch aufgrund der geschilderten Geschehnisse und der mangelnden Reaktionen von deiner Seite wurde nur ausgesprochen, was sich vermutlich viele gedacht haben.
Dein Hund ist ein Welpe und schnappt nach Kindern, er wächst sehr schnell zu einem erwachsenen Hund heran. Wenn du das Problem nicht fachgerecht in Angriff nimmst, möchte ich nicht wissen, zu was der Hund als ausgewachsenes Tier fähig sein könnte(!).
Ich selber habe Kinder und Hunde, dauernde Besucherkinder. Ich persönlich würde meinem Kind nicht mehr erlauben, bei dir zu spielen, so lange du den Hund nicht in Griff hast. Und an deiner Stelle würde ich, so lange du dich nicht auf deinen Hund verlassen kannst, keine Besucherkinder erlauben! Das ist zu riskant!
Mina

von manuela(YCH) am 28. März 2002 20:47

:: Niemand hat dir geraten, deinen Hund einzuschläfern! Wirklich niemand, das Wort "einschläfern" wurde von dir aufgebracht, weil du sauer auf die Reaktionen warst.
Es stimmte was ich schrieb den ich habe privat mails diesbezüglich bekommen.
Die einfach nicht fair waren wie du genau rictig sagtest.
Ich habe um rat gefragt und mußte mir einiges anhören.
:Wenn du dir nicht fachliche Hilfe suchst, kann aus dem Schnappen mehr werden.
Ich habe heute Nachmittag nun mit unsere Hundeschule nochmal gesprochen die mir angeboten haben mal hier vorbei zuschauen.

Trotzdem danke ich allen hier und wünsche ein schönes Osterfest.

Nur noch zudem was du sagtest ich würde meine kinder nicht mehr zu Dir lassen.
Auch ich würde meine Kinder nirgends hinlassen wo ein bissiger Hund ist.
Aber ich habe nun auch gesehn auf dieser seite das es einfach Hunde gibt die dieses nicht mögen von jedem angefasst zu werden.
Mag sein das einiges falsch rüber kam von dem was ich schrieb.
ich bin eben im schreiben kein As :-(
Nur eins weiß ich unser Hund ist kein agressiver Hund .

liebe grüße manuela

von Mina(YCH) am 28. März 2002 21:29

Servus Manuela,

: Es stimmte was ich schrieb den ich habe privat mails diesbezüglich bekommen.

Wenn du privat Reaktionen bekommst, offenbar von Leuten, die diese Aussage nicht öffentlich machen wollen, dann kannst du das nicht einem ganzen Forum anlasten. Dir wurden sehr wohl einige ausgesprochen hilfreiche Denkanstöße gegeben. Nochmals meine Frage hierzu, hast du auch nur irgendwas davon umgesetzt, hast du an dem Problem gearbeitet? Ich meine wirklich daran arbeiten, nicht nur um Hilfe fragen, dann das löst keine Probleme!

: Die einfach nicht fair waren wie du genau rictig sagtest.

Aber ehrlich. Das musst du den Schreibern zugestehen. Bist du ehrlich zu dir selber?

: Ich habe um rat gefragt und mußte mir einiges anhören.
: :Wenn du dir nicht fachliche Hilfe suchst, kann aus dem Schnappen mehr werden.
: Ich habe heute Nachmittag nun mit unsere Hundeschule nochmal gesprochen die mir angeboten haben mal hier vorbei zuschauen.

Hoffentlich hilft das! Wie ich auch schon damals sagte, solche Probleme lassen sich schwer über das Internet lösen. Man muss dazu wissen, warum der Hund schnappt. Aus Angst, aus territorialem Verhalten, aus Dominanz? Das Warum bedingt das Wie lösen. Um das Problem wirklich zu erkennen, muss man es gesehen haben bzw. das gesamte Umfeld und den Stellenwert des Hundes im gemischten Rudel.

: Trotzdem danke ich allen hier und wünsche ein schönes Osterfest.
:
: Nur noch zudem was du sagtest ich würde meine kinder nicht mehr zu Dir lassen.

Hä? ICH würde MEINE Kinder nicht zu dir lassen ... und ich würde an deiner Stelle dafür sorgen, dass der Hund keine Möglichkeit hat, nach Kindern zu schnappen. Fallst du dich erinnerst, ich war auch mal in der Situation, mein Hund war damals acht Monate alt.

: Auch ich würde meine Kinder nirgends hinlassen wo ein bissiger Hund ist.
: Aber ich habe nun auch gesehn auf dieser seite das es einfach Hunde gibt die dieses nicht mögen von jedem angefasst zu werden.

Und da liegt der Wurm im Internet begraben! Wenn du selber keine Kinder hast, keine Besucherkinder zu dir kommen, kannst du die Aussage so stehen lassen und sowohl Hund als auch du können damit sehr gut alt werden. Doch Manuela, willst du wirklich damit leben, dass dein Hund eine potenzielle Gefahr ist für Kinder? Willst du akzeptieren, dass "er das halt nicht mag"? Klar gibt es viele Hunde, die nicht angefasst werden wollen. Doch daran muss man genauso arbeiten, oder es akzeptieren und das Umfeld des Hundes danach gestalten. Das hieße in deinem Fall, Kinder von deinem Hund fernhalten. Wie willst du das machen?

: Mag sein das einiges falsch rüber kam von dem was ich schrieb.
: ich bin eben im schreiben kein As :-(
: Nur eins weiß ich unser Hund ist kein agressiver Hund .

Nun, wie würdest du ihn bezeichnen? Was ist Aggression? Nur, wenn jemand verletzt wird, nur, wenn der Hund angreift? Die Situation in der du steckst, ist zu brisant, um sich etwas vorzumachen. Ein schnappender sechs Monate alter Hund, sein Ziel sind Kinder.

Nimm das nicht zu leicht, Manuela. Ich will dir nicht einreden, dass dein Hund aggressiv ist, doch er könnte es werden. Ich will auch keine erneute Diskussion über Optimismus und Pessimismus in der Hundeerziehung loslösen, wenn es um Hunde geht, die im Kinderhaushalt nach Kindern schnappen. Jeder steckt sich seine eigenen Ziele in der Erziehung von Kind und Hund, mit dem Ergebnis muss man dann aber auch umgehen können.

Viele Grüße
Mina

von Nele(YCH) am 28. März 2002 22:30

Hi Mina,

meinst du nicht das es vielleicht auch angeraten wäre DIE KINDER mal so zu erziehen das sie nicht jeden Hund anzutatschen haben und gewisse Spielregeln im Umgang mit einem Hund einzuhalten haben????
Ich habe den Eindruck das der Trend immer mehr dahin geht das Hunde einfach nur noch nach den Vorstellungen der Menschen zu funktionieren haben und dabei völlig ihr natürliches Verhalten verlieren.
Tut mir leid, aber es ist nicht normal wenn ein Hund sich von jedem x-beliebigen fremden Menschen (egal ob Kind oder Erwachsener) antatschen lässt und dabei auch noch Dominanzgesten wie das Anfassen von oben, Futter wegnehmen, oder Störungen in seinem Rückzugsbereich (Korb oder dergleichen) "kommentarlos" hinnimmt.
Ich vermisse einfach den Respekt der dem Hund als Individuum mit seinen ureigensten Bedürfnissen entgegenzubringen ist.
Mir wurde als Kind beigebracht das ich fremde Hunde nicht anzufassen habe und meine Eltern haben dafür gesorgt das ich dies auch nicht tue. Und zwar ohne mir dabei Angst zu machen, sondern einfach mit der Erklärung das man nicht wissen könne wie ein fremder Hund reagiert.
Wenn ich heute Eltern mit ihren Kindern beobachte, so tendieren sie entweder dazu sich total respektlos zu verhalten, nach dem Motto: "Guck mal wie süss." und versuchen prompt den Hund ungefragt anzutatschen oder aber (und das ist die Mehrheit) sie zerren ihre Kinder beiseite als wenn sich ihnen ein wildes Tier nähert. Den Weg dazwischen scheint es leider für noch wenige zu geben.....
Bei dem von Manuela geschilderten Problem sehe ich wirklich nicht den Hund als das Problem an, wenn sie nicht dafür sorgt das fremde Kinder ihn nicht unbeaufsichtigt anzufassen haben und er noch nicht einmal in seinem Korb Schutz hat, dann sollten wohl erst mal die Kinder lernen wie man sich einem Hund gegenüber verhält.....
Nur so kann auch der Hund Vertrauen zu Manuela aufbauen und er kann so lernen das es nicht nötig ist das er sich selbst zur Wehr setzen muss.

Viele Grüße
Nele

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