Auf den Rücken drehen/Alphawurf"" :: Hundeerziehung + Soziales

Auf den Rücken drehen/Alphawurf""

von Horst(YCH) am 06. Juni 2002 08:01

Hallo Tanja,

: Was machst Du, wenn es einem Hund überhaupt nicht imponiert, wenn du in steifer Körperhaltung, knurrend mit starrem Blick auf ihn zugehst?
Dann trifft genau das zu, was Du beschrieben hast, "... es liegt vieles im Argen ...".

: Es wird hier immer wieder geraten, eine Situationen, die sich der Hund nicht gefallen läßt, ja zu umgehen.
: Kann das wirklich der richtige Weg sein?

Ich persönlich würde mich nie auf eine körperliche Auseinandersetzung mit einem Hund einlassen. Stell Dir vor, Du versuchst ihn auf den Rücken zu werfen und er zwickt Dich in die Nase ?! Wer hat dann wohl gewonnen ?

Aber, da komme ich wieder auf Deinen Hinweis zurück, wenn der Hund mich z.B. anknurrt sobald ich in die Nähe des Futternapfes komme,
dann stimmt etwas Grundsätzliches nicht !
Da muss man Ansetzen !
Ignorieren eines sochen Verhaltens würde das nur verstärken.
Wir Menschen sind ja so stolz auf unseren Verstand !
Warum ihn nicht in einer solchen Situation benutzen.
Es gibt viele Möglichkeiten die Rangfolge zu klären und zu festigen
die keinem wehtut :-)
z.B. Füttern aus der Hand; oder das Verbot bestimmte Räume zu betreten oder oder


Viele Grüße
Horst


von Ingo(YCH) am 06. Juni 2002 07:59


: anscheinend ;-)
: Denn Hunde schütteln, um zu töten - nicht, um zu unterwerfen.

Woher weißt Du das? Warum töten sie dann nicht, wenn das ihre Absicht ist?

Gruß Ingo

von Flocke(YCH) am 06. Juni 2002 08:01

Hallo Tanja,

: : Was machst Du, wenn der Hund sich den Alphawurf nicht gefallen lässt ?
: : Dann hast Du erst recht verloren.
:
: Ich würde mal sagen, daß dann doch wohl schon sehr viel im Argen liegt, wenn sich der Hund vom eigenen Besitzer etwas nicht gefallen läßt.

Das stimmt. Jedoch ist es bei einem intakten Mensch-Hunde-Rudel nicht erforderlich, aggressiv gegen den Hund vorzugehen. Alleine die Dominanz des Menschen sollte ausreichen.

: Es wird hier immer wieder geraten, eine Situationen, die sich der Hund nicht gefallen läßt, ja zu umgehen.
: Kann das wirklich der richtige Weg sein?

Ich glaube, hier hast du etwas missverstanden. Auf Dauer gesehen natürlich nicht. Es kommt auf die Situation an. Wenn nicht sofort ersichtlich ist, warum sich der Hund so verhält, sollte man erst einmal die Ursache erforschen, bevor man handelt. Damit man z.B. Unsicherheit des Hundes durch eigenes Fehlverhalten nicht verstärkt.

Viele Grüße von
Flocke & Rasselbande

von Barbara und Cando(YCH) am 06. Juni 2002 08:03

Hallo Flocke,

: aber er sollte anhand der Lautstärke den Unterschied erkennen. Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass man Kommandos ruhig spricht und den Hund dabei nicht anbrüllt. Sonst stumpft er ab und ein lautes Schimpfen interessiert ihn dan später nicht mehr.

Das ist genau das, was meine Mutter in der Begleithundegruppe immer so nervt. Jedes Kommando wird gebrüllt! Meine Mutter wird ausgelacht, weil sie ihre Kommandos in einer normalen Stimmlage sagt ("die wird schon noch lernen, wie sie mit ihrem Hund sprechen muss!"...). Ich meine, meine Mutter spricht schon klar und deutlich (und "bettelt" nicht um Gehorsam), doch sie weigert sich, immer zu brüllen, den:

1. der Hund hat ein gutes Gehör
2. der Hund stumpft ab
3. sie mag im Alltag auch nicht immer brüllen, wenn sie etwas verlangt

Wollte ich nur einmal loswerden ;-)

Liebe Grüsse, Barbara und Cando

von Flocke(YCH) am 06. Juni 2002 08:11


: Woher weißt Du das? Warum töten sie dann nicht, wenn das ihre Absicht ist?

Also, wenn du oder sonst irgendjemand mal eingegriffen habt, wenn die Hunde geschüttelt haben, wissen sie, dass sie es eigentlich nicht sollen. Ich glaube kaum, dass du daneben stehen würdest und nicht eingreifst, oder?
Ich denke schon, dass deine Hunde "wissen", dass sie nicht töten "dürfen".
In einem normalen Rudel werden Beschwichtigungssignale eingesetzt (was man bei normal sozialisieren Hunden sehr gut beobachten kann). Ein ranghöherer Hund muss in den seltesten Fällen aggressiv gegenüber einem rangniedrigeren Hund vorgehen. In solchen Fällen ist ein Schütteln von den Verhaltensforscher nicht erkannt worden.
Das Schütteln signalisiert eine Tötungsabsicht.

Deshalb ist es auch z.B. fatal, wenn ein Hundehalter seinen Hund als Bestrafung schüttelt. Für den Hund bedeutet das nur, eh, der will mich töten, schafft es aber nicht. Klar, wenn ein Hund nur mit Härte erzogen wird, verpackt der das. Es handelt sich dann aber meistens um Hunde, die anschließend mit eingezogenem Schwanz hinter ihrem Besitzern "herkrauchen".

Viele Grüße
Flocke & Rasselbande

von JanaLPN(YCH) am 06. Juni 2002 08:15

Hallo Bri,

ich wende den "Alphawurf" auch nie an. Es genügt, die Hunde zu beobachten, im Spiel Dominanzgesten anzuwenden etc. Bei keinem meiner Hunde war soetwas nötig. Du siehst es genau so wie ich: wenn es so weit gekommen ist, dass man sich nicht mehr anders zu helfen weiß, hat man etwas verpasst...

Gruß JanaLPN

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