Rangordnung mal anders rum gefragt :: Hundeerziehung + Soziales

Rangordnung mal anders rum gefragt

von Silke + 2 Toller(YCH) am 23. Oktober 2002 15:53

Hallo Yorkies,
nun haben ja beim Thema Rangordnung nur Leute was geschrieben, bei denen es wohl keine groesseren Probleme mit der Rangordnung gibt. Nur leider ist es ja so, dass das nicht ueberall der Fall ist. Und wie sich wohl alle einig waren, ist es recht muehsam, das wieder in Ordnung zu bringen und individuell unterschiedlich sind dann bestimmte Regeln unbedingt einzuhalten.
Was sind denn Eurer Meinung nach die Punkte, wo der Hund ins Zweifeln kommt, ob sein Mensch wirklich ein brauchbarer Boss ist? Die Sache mit den Liegeplaetzen oder wer zuerst wo durch geht oder wer wann isst, kann es ja letztendlich nicht allein sein. Bin gespannt auf Eure Meinungen.

Viele Gruesse von
Silke + 2 Toller

von Margot(YCH) am 23. Oktober 2002 16:03

Hallo Silke,

: Was sind denn Eurer Meinung nach die Punkte, wo der Hund ins Zweifeln kommt, ob sein Mensch wirklich ein brauchbarer Boss ist? Die Sache mit den Liegeplaetzen oder wer zuerst wo durch geht oder wer wann isst, kann es ja letztendlich nicht allein sein. Bin gespannt auf Eure Meinungen.

Der Hauptpunkt für mich ist immer noch der, wie viel Sicherheit kann der HF dem Hund vermitteln. Meiner Meinung nach wird - von wenigen Ausnahmen abgesehen - der Mensch durch den Faktor Sicherheitsgefühl zum "brauchbaren Boß".

Unter "Sicherheitsgefühl" meine ich, dass ich als Mensch versuche das zu sein was Turid Rugaas als "Elterntiere" bezeichnet, nicht unbedingt leibliche Eltern, sondern Eltern die ihre Verantwortung ernst nehmen. Für Ruhe, Ordnung, Futter und alle Bedürfnisse des täglichen Lebens sorgen.

Die Sache mit den Liegeplätzen etc. ist meiner Meinung nach höchstens sekundär - und wenn's allein daran liegt ist ohnehin schon alles zu spät.

Grüße
Margot+Foxies+Dalmis

von Sonja(YCH) am 23. Oktober 2002 16:55

Hi,

ich möchte mich Margots Ausführung anschliessen.
Berechenbar und zuverlässig für den Hund zu sein hilft ihm, Vertrauen in seinen Boss zu fassen. Überhaupt denke ich das eine Vertrauensbasis sowieso das A und O ist.

Cool bleiben, dem Hund vermitteln das Mann Herr der Lage ist, nie mit dem Hund arbeiten wenn man wegen irgendwas eine Wut im Bauch hat etc. trägt viel dazubei das der Hund das Gefühl hat "Jo, der/die hat's im Griff. Dem/der trau ich zu das er/sie weiss wo's langgeht".

Die Spielregeln (wer zuerst durch die Tür etc.) hält hund dann schon von ganz alleine ein.
Hat man einen Hund allerdings nicht aus erster Hand oder ist der Hund "aufmüpfig" (zB in der Pupertät) tut man gut dran, auf die Einhaltung dieser Regeln zu bestehen.

Liebe Grüsse
Sonja


von Lore_1940(YCH) am 23. Oktober 2002 16:58

Hallo Silke,

bei mir stimmen alle Punkte bezüglich eines Chefs und ich habe wirklich das Gefühl, dass mich meine Hunde als Boss anerkennen daheim), aber ich selbst bin mir nicht so sicher, ob ich es wirklich richtig bin, da ja mein Pedia immer versucht mich vor anderen Hunden zu beschützen in dem er furchtbar kläfft, wenn er an der Leine ist und wenn er frei ist, lässt er einfach keinen Hund an micht heran, egal welche Größe dieser Hund hat. Also bin ich der Meinung, er ist sich nicht sicher, dass ich die Situation im Griff habe und ich weiß gar nicht, wie ich ihm das beweisen kann, dass es doch so wäre.

Liebe Grüße, Lore

von Alex & Aris(YCH) am 23. Oktober 2002 18:13

Hallo Margot,

: Unter "Sicherheitsgefühl" meine ich, dass ich als Mensch versuche das zu sein was Turid Rugaas als "Elterntiere" bezeichnet, nicht unbedingt leibliche Eltern, sondern Eltern die ihre Verantwortung ernst nehmen. Für Ruhe, Ordnung, Futter und alle Bedürfnisse des täglichen Lebens sorgen.

Was sich wiederum sehr mit der Quintessenz des Artikels von Mech (siehe mein posting an Heike zum vorigen Thema) deckt!

Außerdem läuft das alles unter dem Oberbegriff "Ressourcenkontrolle"! Wir, die "Elterntiere" *ggg* sind diejenigen, die den Schlüssel zu der Türe: "ACHTUNG!!! Ressourcen und Bedürfnisbefriedigung" besitzen sollten *ggg*. Die "Regeln" sollten vor allem in der Form erkennbar sein, dass Hund einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen seinem Verhalten und unserer Reaktion/oder Nichtreaktion erkennen kann!
Die Kunst der Ausbildung/Erziehung ist demgemäß ihm beizubringen, WAS richtig ist und ihm weiterhilft und was "nutzlos", bzw. in seltenen Fällen auch unerwünscht" ist. Das Schwierige daran ist zumeist die Kommunikation und das Timing smiling smiley))

LG Alex & Aris

von Heike(YCH) am 23. Oktober 2002 18:18

Hallo,

jetz muss ich mich hier nochmal einklinken: ist der Begriff "Elterntiere" nicht einfach nur das ganze Rangordnungsding nur mit neuem Namen?

LG Heike

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