bürohund - glücklicher hund :: Hundeerziehung + Soziales

bürohund - glücklicher hund

von Maria(YCH) am 06. Dezember 2002 12:07

Hallo Gaby

Es kommt zunächst wahrscheinlich darauf an, wie alt Dein Hund ist, wenn er mit ins Büro soll. Wenn er noch ein Welpe ist, ist es eher schwierig, alles so zu handhaben, dass der Hund wirklich nicht stört, bzw. Arbeit wie sonst auch erledigt werden kann. Wir haben drei Hunde und der Rüde liebt es, mit meinem Mann ins Büro zu gehen. Das macht er ab und zu mal und mit seinen 3 Jahren ist er natürlich auch in einem Alter, wo das problemlos möglich ist und er sich einfach unter das Pult in seine Box legt und schläft. Er ist völlig begeistert, wenn er mitdarf und in der Mittagspause ein Stadtbummel gemacht wird oder auf der Hundewiese die Post abgeht. Ein Welpe kann sich wahrscheinlich eher schwer von Anfang an auf einen 8 Stunden Bürotag einstellen, muss viel öfter gefüttert werden, muss viel öfters raus usw. Mit Welpen haben wir die Erfahrung gemacht, dass es ganz gut ist, wenn man sie nach und nach an alles gewöhnt, auch ans Warten müssen aber nicht zu früh zuviel verlangt. Und siehe da, auf einmal legt man sich auch freiwillig hin nach dem Spazierengehen, man muss nicht überall mehr nach dem Rechten sehen usw. Es kommt auch immer darauf an, wie tolerant Deine Kollegen/Chef sind. Je ruhiger und gelassener der Hund sich im Büro verhält umso einfacher ist es natürlich auch, eher skeptische Menschen zu überzeugen. Einem Kollegen von meinem Mann, der direkt neben ihm sein Büro hat (und die Türen stehen immer offen) ist es erst nach zwei Wochen aufgefallen, dass ein Hund mit dabei ist. Und dadurch ist unser Hund auch gerne im Büro gesehen. Ich habe aber auch schon andere Hunde erlebt, wo ich sagen muss, das läuft alles andere als optimal und prompt hörst Du dann auch vom Chef "das erlaube ich nie mehr, das ein Hund mitdarf" (wenn morgen für morgen z.B. die anderen Kollegen verbellt und angeknurrt werden usw). Es liegt also in erster Linie an Dir und was Du mit Deinem Hund aus dem Büroalltag machst. Wie alt ist Dein Hund denn und wie ist er denn momentan untergebracht?

Viele Grüsse

Maria

von heidrun+C(YCH) am 06. Dezember 2002 12:18

Hallo Gaby!

Meine Schäferhündin geht seit ca. 4,5 Jahren "arbeiten".
Sie war schon erwachsen, als sie das erste Mal mitkam, von
Welpenerfahrungen im Büro kann ich Dir also nichts berichten.

Da ich auch zu Hause nicht ununterbrochen "genervt" werden will,
war das Gewöhnen ans ruhige Herumlungern nicht schwer.

Im Gegenteil: sie "liebt" den Büro-Alltag, da sie den Tagesablauf sehr
genau "überblicken" kann: um dieundie Uhrzeit aus dem Haus, Gassi,
Büro, Mittagspause, Büro, Gassi, Fressen, Pinkelrunde, Schlafen.

Da kommt kaum ausser der Reihe etwas dazu. Und weil sie ein grosses
Gewohnheitstierchen ist, kommt ihr diese "strikte" Einteilung sehr
entgegen.

Was allerdings erwähnt werden sollte: wenn Du in einem Büro arbeitest,
in dem es üblich ist, in der Mittagspause zusammen zum Essen oder
abends nach Büroschluss ein Bierchen trinken zu gehen, wirst Du u.U.
schnell den Anschluss an den Kollegenkreis verlieren.

Denn bei jedem Wetter mit dem Hund die Mittagspause zu "verspazieren"
ist und bleibt den Hundehaltern vorbehalten ;-)

Viele Grüsse
heidrun+C

von Roxi(YCH) am 06. Dezember 2002 13:20

Hi Gabi,

auch meine Hündin kommt mit ins Büro. Sie ist nun etwas älter als ein Jahr, ein Labimischling. Ich habe sie aus dem Tierheim, es war also nicht klar, wie sie sich verhalten würde.

Die "Probezeit" hat sie aber sehr gut überstanden. Sie schläft viel (macht sie zuhause ja auch, wenn mal nichts läuft). Wir sind am Mittag draussen, da kann sie sich austoben. Manchmal ist ihr am Nachmittag schon etwas langweilig, aber dann spiele ich halt kurz mit ihr, oder gehe noch mal raus (morgens und nachmittags sind wir sowieso noch ca. je 10 - 15 Minuten draussen).

Sie hat ihren Platz im Büro, wo sie sich auch still hält, wenn jemand rein kommt. Am Anfang hat sie sich aber jeweils so über einen Besuch gefreut, dass vor Freunde fast ausgeflippt ist! Das hat sich allerdings mit der Zeit (und sich entwickelnder Erziehung!) gelegt.

Wenn sie mal gar nicht mehr still sein will, bekommt sie etwas zum Knabbern, was sie dann einen Moment beschäftigt.

Ach ja, Yussi war 9 Monate, als ich sie bekommen habe.
Wenn du mittags nach hause gehst, kannst du deinen Hund (vor allem Welpen) auch einen halben Tag mitnehmen. Ist vielleicht auch nicht schlecht, damit er das allein sein auch kennen lernt (natürlich mit sanftem Aufbau... nicht sofort 4 Stunden allein lassen).

Ja, alles in allem finde ich es eine sehr gute Lösung. So bekommt man eine viel engere Bindung zu Hund! Ich habe momentan noch eine Vergleichsmöglichkeit, denn 2 Tage pro Woche bin ich in der Berufsschule und Yussi bleibt bei meiner Mutter zu hause. Es ist immer schöner, wenn ich sie bei mir habe!

Liebe Grüsse
Roxi + Yussi

von gaby(YCH) am 06. Dezember 2002 15:06


hallo maria

danke an alle für eure antworten!!!

der hund ist noch nicht mein....ich spiele mit dem gedanken, einen hund aus dem tierheim zu holen...also kein welpe mehr sondern einen "erwachsenen" hund.

nun will ich das einfach nicht unüberlegt tun, es soll für den hund nicht ein experiment sein. nur ein neues frauchen reicht nicht, ich will schon dass es für alle beteiligten stimmt. mein chef ist da sehr unkompliziert und ansonsten bin ich eh fast immer alleine im büro.

ich sehe, dass viele von euch das so machen und dass es in den meisten fällen auch kein problem darstellt. dann sollte ich das eigentlich auch schaffen...smile

lieben dank noch einmal

gaby

von Ursel(YCH) am 06. Dezember 2002 20:24

Hallo Gaby,

bestimmt hast du auch daran gedacht, im Büro abzuklären, ob Hundi überhaupt mitkommen darf. Ich hatte vor 3 1/2 Jahren die Möglichkeit, eine Rorrihündin aus nich so toller Haltung zu übernehmen, das konnte ich aber erst, nachdem ich vom Chef das ok bekommen habe. Jetzt ist er ihr liebster Freund, er bringt extra Leckerchen für sie mit, er ist der Einzige, hinter dem sie herläuft wenn er in sein Büro kommt - schließlich teilt er auch sein Frühstück mit ihr. Normalerweise liegt sie bei mir unter dem Schreibtisch und pennt, aber sie freut sich auch über Besucher die bei uns sehr häufig sind,die Angsthasen ignoriert sie einfach. Briefträger oder Paketbote - keine Probleme. Und sie hat gelernt, nicht jedesmal durchzustarten, wenn jemand auf dem Flur pfeift.
Trotzdem sie ein Rottweiler ist, hab ich bis jetzt nur positive Erfahrungen gemacht.

Grüßle Ursel

von josh(YCH) am 07. Dezember 2002 14:40

Hi Gaby,

Bürohunde sind glückliche Hunde - bei uns an der Uni "leben" drei Hunde mit auf dem Gang... es findet sich öfters mal jemand außer den Besitzern, der einen oder mehrere davon mit rausnimmt (auch mal zwischendurch), und für das Arbeitsklima ist es nur gut, wenn noch was Warmes und Lebendiges unterm Tisch lagert - zumindest unseren Erfahrungen nach).

Liebe Grüße
josh

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