Hunde getrennt halten? :: Hundeerziehung + Soziales

Hunde getrennt halten?

von Geli & Willi(YCH) am 30. Dezember 2002 21:01

Hallo,

: in dem von Dir beschriebenen Fall handelt es sich vielleicht doch um "Trägheit" (oder Bequemlichkeit) seitens der Besitzer. Zumindest was das Futter- und Spielzeugproblem angeht.

das sicher nicht. Was haben wir diskutiert und überlegt. Es geht nicht. Alleine schon wegen der Hündin. Wie willst Du in einem Waldgrundstück mit 5000 qm alle Stöckchen wegräumen?? Und das Haus ist eigentlich eh zu eng für drei große Hunde. Also in diesem Fall ist es so die einzige praktikable Lösung gewesen.

: Allerdings finde ich die Trenngitter-Lösung immer noch besser als alles andere. Bei meinen ginge das aber nicht - die würden einfach über so ein Gitter "überwegfallen" ;-)

Dieses Gitter ist selbstgebastelt und zimmerhoch! Also nix mit drüberspringen oder steigen.

Tschöö

Geli & Willi

von Fanny(YCH) am 30. Dezember 2002 22:38

Hallo,
hoffentlich vertragen sich Deine Mädels bald wieder, ich drücke beide Daumen. Mit einer grösseren Familie ist es sicher einfacher so ein Problem zu regeln, so daß kein Hund vernachlässigt wird.
Selbst die Lösung mit einem Gitter wäre für mich nur eine Zeitlösung, höchstens die Hunde nachts zu trennen könnte ich mir vorstellen.
Hoffe nur das ich nicht in die Situation komme, wäre für mich der blanke Horror. Wir möchten nun mal unbedingt eine Hündin dazunehmen, unblutige Reibereien sind denk ich normal und ich hoffe das unsere Althündin das "hinbekommt".
Liebe Grüsse Jana

von Kathi(YCH) am 31. Dezember 2002 10:11

Hi Geli,

: Wie willst Du in einem Waldgrundstück mit 5000 qm alle Stöckchen wegräumen??

geduldig ;-))))
Nee, verstehe schon - ist echt schwierig.

: Dieses Gitter ist selbstgebastelt und zimmerhoch! Also nix mit drüberspringen oder steigen.

habe ich auch schon dran gedacht. In die Waschküchentür wollen wir sowas einbauen lassen - auch für später wenn wir Welpen haben. Entweder was aus Holz oder was filigranes aus Eisen geschmiedet. Mal sehen. Auf jedenfall soll es so sein, daß sich die Hunde nie aus- oder weggesperrt fühlen und trotzdem nicht alle naselang rein und rausbrettern können.

Gruß und guten Rutsch!
Kathi

von katrin(YCH) am 01. Januar 2003 15:20

Hallo,
: Aber ich denke mal, daß im Normalfall solche Kämpfe nicht allzu oft vorkommen. Und auch Positionswechsel meistens unblutig und teilweise sogar unbemerkt vonstatten gehen.
Habe ich früher auch gedacht. Vor allem, wenn man seine Hunde von Welpe an hat, sie immer zusammen waren und ordentlich sozialisiert und auch sonst "klar in der Rübe" sind. Aber meine jüngere Hündin hat mich da eines Besseren belehrt ... Ich habe viel darüber nachgedacht in den letzten Wochen. Ich als Mensch bin der wahre Störfaktor im Hunderudel. Weil ich Phantasie habe, Mitgefühl und - last not least - die TA-Rechnungen bezahlen muß :-( Im Rudel wäre es wahrscheinlich so, daß die unterlegene Hündin entweder verschwindet und irgendwo neu anfängt (oder eingeht) oder einfach umgebracht wird, wenn sie sich nicht einsortieren will. Sie hätte genug Raum, um sich von irgendwelchen Aufregungen soweit fernzuhalten, daß sie nicht als Opfer gerade da ist, wenn die "Chefin" gerade schlechte Laune hat. Und sie würde nicht von jemandem gemaßregelt und zieht sich damit wieder den Unwillen des restlichen Rudels zu. Aber ich als Mensch will sie in der Nähe haben - die Wohnung ist aber zu eng, um den Individualabstand der Ranhöheren immer zu garantieren. Ich greife bei Kämpfen ein, weil ich Mitgefühl habe und verhindere damit eine entgültige Klärung. Und ich habe genug Phantasie, um mir brenzliche Situationen bzw. die Schwere der Verletzungen vorzustellen (Schädelbruch und ausgebissenes Auge, daran habe ich ja gar nicht gedacht; aber offenen Schlagadern, aufgerissene Bäuche etc. ) und damit bin ich unruhig und reagiere evtl. falsch (aus Hundesicht), was natürlich die Hunde wieder aufbringt...

Ups, das war wieder lang! ;-))

Viele Grüße von katrin

von Ico(YCH) am 01. Januar 2003 19:47

Hallo Jana

meine Freundin hatte früher 2 Cockerdamen und bekam eine Rottweiler-Hündin dazu. Das ging 4 Jahre lang gut. Dann fiel die jüngere Cockerdame den Rotti an. Bis zum Schluß kam es zu keiner Versöhnung mehr. Meine Freundin hat dann die Cocker in ihrem Geschäft gehabt und die Rottweilerhündin daheim. Auch zusammen spazieren gehen war nicht mehr. Das ist das extremste was ich erlebt habe.

Meine beiden Rüden, die sich nicht leiden konnten, haben immerhin eine Waffenstillstand und eine Aufgabenverteilung nach 2 Jahren zustande gebracht. Aber wenn ich nicht daheim bzw. dabei war, dann habe ich sie vorsichtshalber immer getrennt.

ich wünsche dir viel Glück.

Ico
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