meinen Hund auswandern lassen? :: Hundeerziehung + Soziales

meinen Hund auswandern lassen?

von Denise mit Zeus(YCH) am 19. Januar 2003 16:11

Hallo

Ich habe ein riesen Problem und wäre froh für viele Denkanstösse und Antworten.

Ich habe mit meinem Ex-Freund zusammen einen bald zweijährigen Hund. Unsere Beziehung geht auseinander. Er wandert nach Thailand aus. Nun, wir haben vereinbart, dass bei einer Trennung der Hund bei ihm bleibt, da er nicht mehr arbeitet und deshalb Zeit für ihn hat. Ich bin aber mit dem Gedanken, den Hund mit ihm nach Thailand gehen zu lassen gar nicht glücklich. Er wird gut zu ihm schauen, das weiss ich, den er liebt ihn genauso wie ich. Ich habe folgende Bedenken: Es ist zweitweise sehr heiss in Thailand, mein Freund geht nicht so viel spazieren mit ihm, also nur das nötigste, ist aber sonst sehr lieb zu ihm. Der Hund könnte verloren gehen oder gestohlen werden, das Leben für einen herrenlosen Hund in Thailand kann die Hölle sein. Ich selbst kann mir nicht vorstellen den Hund alleine zu halten. Ich bin berufstätig und kann den Hund nicht mitnehmen, zur Zeit arbeite ich 50%, später werden es aber sicher bis zu 80% werden, zudem bin ich auch an Wochenenden an Seminaren und abends hie und da. Was soll ich nur tun? Manchmal frage ich mich, ob es nicht besser wäre in ihn eine andere Obhut zu geben. Was wäre besser für ihn? Eine etwas gefahrenvollere Zukunft in Thailand oder ein neues Zuhause hier in der Schweiz? Zudem müsste der arme Kerl 30 Tage in Quarantäne und erst noch 10 Stunden Fliegen. In Thailand bekommt er Haus und Garten und einen oder mehrere Hundefreunde. Bei einer neuen Familie weiss ich ja nicht was auf ihn zukommt. Und wie machen das Singles, die arbeiten und einen Hundefreund zu Hause haben? Mein Hund kann gut alleine sein, ich habe ihn hie und da mal einen halben Tag alleine gelassen, möchte ihm aber nicht mehr zumuten. Es gibt auch eine Hundetagesstätte in meiner Nähe, aber das ist mir auf Dauer zu teuer.

Vielen Dank für viele Zuschriften.
Liebe Grüsse

von Doris m. Nico&Elia(YCH) am 19. Januar 2003 18:40

hallo,

also der Auswanderung nach Thailand würde ich auch mit Bedenken und Sorge entgegen sehen. Das kann ich gut verstehen.
Hast du dir mal überlegt, die einen Hundesitter zu suchen? Oder so eine Art "Dog-Sharing" zu machen (wenns der Hund zulässt, sowohl vom Verhalten als auch von seiner Sensibilität her). Wende dich dochmal an euren örtlichen Tierschutzverein und schildere dein Dilemma. Vielleicht findet sich jemand, der selber nicht komplett die Verantwortung für einen Hund übernehmen möchte oder kann, aber gerne "Hundesitter" wäre?

Grüße Doris


von Micky(YCH) am 19. Januar 2003 18:54

: Hallo
:
: hast Du keine netten Nachbarn oder Freunde, die den Hund mal rauslassen oder mit ihm gehen, wenn Du arbeitest ?
Dann müßte es gehen (wenn Du den rest Deiner Freizeit "opferst"
Micky

von susanne(YCH) am 19. Januar 2003 20:44

: Hallo,
ja da hast Du ja allerdings ein Problem. Würde Dein Freund denn eventuell auf den Hund verzichten? Meinst du nicht, dass Du das alles so schwarz siehst, weil Du vielleicht insgeheim eigentlich den Hund behalten möchtest.
Und wenn es umgekehrt wäre??? Würdest Du ihn dann mit zu Dir nach Thailand nehmen?
Hoffe, ich bin mit meinen dämlichen Fragen nicht daneben und sie helfen Dir ein wenig klarer zu sehen,
Susanne

von Miriam(YCH) am 19. Januar 2003 21:01

Hallo Denise,
allein die Tatsache, dass der Hund 30 Tage in Quarantäne muss, reicht schon aus, um diese Idee völlig unzumutbar erscheinen zu lassen ... wie kann man das einem Tier, das einem am Herzen liegt, zumuten ????
Ist mir unbegreiflich ...

Ich habe selbst zwei Hunde, obwohl ich berufstätig bin, habe zeitweise einen Hundesitter engagiert und nachdem das nicht mehr möglich war, weil mein zweiter Hund etwas "problematisch" ist, meine Arbeitszeiten umgestellt. Wenn man wirklich will, findet sich immer eine Lösung.

Und wenn du es, aus welchem Grund auch immer, nicht einrichten kannst, den Hund bei dir zu behalten, wäre es sicher immer noch besser, ihm in der Schweiz ein neues Zuhause zu suchen, als ihn dem Schock der Quarantäne und der ungewissen Zukunft in Thailand auszusetzen.

Liebe Grüsse
Miriam

von Denise(YCH) am 19. Januar 2003 23:15

Hallo Susanne

Du hast gute Fragen gestellt. Würde ich nach Thailand auswandern, wäre das nicht so ein grosses Problem. Ich würde ihn mitnehmen und würde davon ausgehen, dass ich schon gut auf meinen Hund aufpassen würde. Ausser die Quarantäne(obwohl ich jetzt wieder gelesen habe, es gäbe keine Quarantäne).
Mein Freund würde auf den Hund verzichten, wenn ich darauf bestehen würde. Nur weiss ich nicht, wie ich ihn alleine halten soll. Der Gedanke macht mir einfach viel Stress. Ich möchte den Kerl einfach nicht mit dem Minimum abspeisen, und dann nur noch ganz auf den Hund bezogen leben kann ich auch nicht. Da ich Single bin und sehr lebendig, möchte ich auch abends weg können, sonst fühle ich mich einfach zu einsam, und da kann ich den Hund nicht immer mitnehmen. Ich bringe es aber nicht über das Herz in mehrmals abends alleine zu lassen. Bis jetzt kam das nur ca. zwei Mal im Monat vor. Schlimmer wird es dann für ihn, wenn er seine Bezugspersonen sowieso schon tagsüber nicht mehr hat.

Es ist schon so, dass ich den Gedanken schlecht ertragen kann, ihn aus meiner Obhut zu entlassen. Wahrscheinlich habe ich das Gefühl, dass nur ich gut für ihn sorgen kann.

Auf jeden Fall vielen Dank für Deinen Input.
Liebe Grüsse



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