Rüde oder Hündin ? :: Hundeerziehung + Soziales

Rüde oder Hündin ?

von Dani(YCH) am 21. Januar 2003 18:55

Ich überlege zur Zeit, was es nun für ein Hundi sein soll ! (Mein erster war ein Schäferhundrüde und wurde 12 Jahre alt) !
Da zur Zeit die Zeitungen voller Welpen sind, habe ich mir überlegt, es mal mit einer Hündin zu probieren.
Zum einen denke ich, dass Hündinnen einfacher sind ! Z.B. hat mein Schäfer alles gehasst was 4 Beine hat und die ERziehung war auch nicht immer fruchtend - was mit meiner Konsequenz zu tun hat - die manchmal etwas nachgelassen hat ( Der Blick in treue Hundeaugen lässt mich einfach weich werden smiling smiley
Ich habe noch keine eigenen praktischen ERfahrunge mit Hündinnen gemacht !
Gelesen habe ich z.B., dass Hündinnen nicht so viel Auslauf brauchen.
Nun ,ich brauche aber viel Auslauf (ich mache viel Sport). Schafft eine Schäferhundhündin das gleiche Pensum wie ein Rüde ?
Stimmt es, dass die Beißsperre bei Hündinnen höher ist ?
(Der Schäfer hat mal gebissen - war ziemlich teuer *räusper* smiling smiley, weil der Gute noch nicht versichert war)

Danke & Grüße
Dani

Ach ja : da wir kleine Kinder im Freundeskreis haben, bin ich auch zum Schluss gekommen, dass event. eine Hündin geeigneter wäre -- ist das richtg ?







von Ursel(YCH) am 21. Januar 2003 19:40

Hallo Dani,

egal, ob du einen Rüden oder eine Hündin nimmst, um eine gute Erziehung kommst du nicht herum. Da hilft nichts außer Konsequenz und den treuen Hundeaugen widerstehen. Ich glaube nicht, das es am Geschlecht liegt, ob ein Hund viel oder wenig Auslauf braucht oder mehr oder weniger leistet und es gibt mit Sicherheit sehr viele Rüden, die Kinder und auch ihresgleichen über alles lieben und auch Hündinnen, die damit ihr liebes Problem haben.
Du kannst einem Hund nicht den kleinen Finger reichen - der frißt dich mit Haut und Haaren wenn du nicht aufpaßt.

Grüßle Ursel, Cora + Kätzchen

von Nina mit TC(YCH) am 21. Januar 2003 20:11

: Da zur Zeit die Zeitungen voller Welpen sind, habe ich mir überlegt, es mal mit einer Hündin zu probieren.
: Zum einen denke ich, dass Hündinnen einfacher sind ! Z.B. hat mein Schäfer alles gehasst was 4 Beine hat und die ERziehung war auch nicht immer fruchtend - was mit meiner Konsequenz zu tun hat - die manchmal etwas nachgelassen hat ( Der Blick in treue Hundeaugen lässt mich einfach weich werden smiling smiley

Hallo!

Ich denke, dass man da nicht pauschalieren kann. Es gibt sicher sehr dominante Hündinnen, die eher schwer zu erziehen sind, und weniger dominante Rüden, bei denen es etwas leichter geht.

: Ich habe noch keine eigenen praktischen ERfahrunge mit Hündinnen gemacht !
: Gelesen habe ich z.B., dass Hündinnen nicht so viel Auslauf brauchen.
: Nun ,ich brauche aber viel Auslauf (ich mache viel Sport). Schafft eine Schäferhundhündin das gleiche Pensum wie ein Rüde ?

Also meine zwei Hündinnen schlagen den Nachbarsrüden um einiges in Bezug auf Kondition - hängt alles vom Aufbau ab und vom Training.

: Stimmt es, dass die Beißsperre bei Hündinnen höher ist ?
: (Der Schäfer hat mal gebissen - war ziemlich teuer *räusper* smiling smiley, weil der Gute noch nicht versichert war)

Mir kommt (zumindest bei meinen zwei) vor, dass es, sobald sie einmal raufen, es giftiger zugeht, während es bei den Rüden eher ein großes Theater veranstaltet wird.

Wir (bzw. eigentlich meine Mama) hatte Rüden, einen Collie und einen Colie/Schäfer Mix. Ihrer Ansicht nach gibt es keine gravierenden Unterschiede, außer vielleicht der Anhänglichkeit. Und da gibt es auch wieder solche und solche ...
Lg Nina mit Tina & Chelsea
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: Danke & Grüße
: Dani
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: Ach ja : da wir kleine Kinder im Freundeskreis haben, bin ich auch zum Schluss gekommen, dass event. eine Hündin geeigneter wäre -- ist das richtg ?
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Tina hat absolut keine Probleme mit Kindern, Chelsea hat "Probleme" mit Kleinkindern, wenn diese auf sie zustürmen. Hat also auch wieder viel mit der Sozialisierung und den Erfahrungen/Vorgeschichte des Hundes zu tun und die ist bei Chelsea leider nicht so super verlaufen sad smiley

von Maike(YCH) am 22. Januar 2003 11:01

Hallo Dani,

ich denke auch, dass man das nicht pauschalieren kann. Jeder Hund gehört gut sozialisiert und gut erzogen - das ist das A und O. Und dass eine Hündin weniger Auslauf brauchen soll - ehrlich gesagt kann ich das ganz und gar nicht nachvollziehen. Meiner Ansicht nach gibt es in Sachen Auslauf lediglich rassespezifische Ansprüche: Das die Englische Bulldogge nicht soviel Auslauf braucht wie ein Husky dürfte klar sein. Aber die Geschichte nach Männlein u. Weiblein aufzudröseln halte ich ehrlich gesagt für Quatsch. Ach ja: Auch die Artgenossenverträglichkeit lässt sich nicht so ohne weiteres splitten. Es gibt grundgutmütige Rüden - die einfach keinen Krawall mögen und gleichzeitig gibt es Hündinnen, die einfach nicht mit anderen Hunden können. Eine Nachbarin hatte früher auch einen Rüden, der mit anderen Herren "nicht konnte". Beim nächsten Hund hat sie sich für eine Hündin entschieden - damit die Begegnung mit Rüden künftig besser klappt. Das hat voll und ganz funktioniert, allerdings hat sich die Dame verkalkuliert: Denn die Hündin ist gegenüber Hündinnen unverträglich. Du siehst also: Sozialisierung und gute Erziehung - dann ist das Geschlecht völlig egal.

Liebe Grüße

Maike

von tessa(YCH) am 22. Januar 2003 18:10

Hallo Dani.

Ich kann Dir nur von den Hunden meiner nächsten Umgebung berichten, und das Bild sieht so aus (alles Dobermänner):

Die Rüden sind souverän und gelassen (ob bei Hunden oder Kindern), zwar etwas dickschädeliger aber verlässlicher im Gehorsam. Sie sind insgesamt ruhiger und besonnener. Beide kommen mit allen Hunden aus und sind im Gegensatz zu den Hündinnen eher lauffaul.

Die "Weiber" sind viel hektischer, beweglicher, aktiver und haben einen Bewegungsdrang, der schon nichtmehr feierlich ist. Sie zicken gerne mal mit anderen Hunden rum, mögen nicht so gerne von Kindern beknuddelt werden. Sie haben einen sehr guten Gehorsam, allerdings sind sie zu übereifrig und verpatzen dadurch einiges.

Wenn ich alleine nur meinen Rüden und meine Hündin vergleiche:
Der Rüde ist ein lieber, netter, verträglicher, fauler Schussel.
Die Hündin ist eine quirlige, pfeffrige, manchmal zickige nervige Ziege.

;-)

Ich kann keineswegs behaupten, dass Hündinnen in irgend einer Form "einfacher" oder "ruhiger" wären als Rüden - ganz im Gegenteil.

Und ob sich ein Hund mit anderen Hunden verträgt, das hängt von Deiner Erziehung und Sozialisation ab. Das hat mit dem Geschlecht nix zu tun.

Meiner persönlichen Erfahrung nach hat man bei Hündinnen bei mangelnder Konsequenz in der Erziehung größere Probleme.
Und was die "Beißsperre" betrifft - oh je. Nimm einen Rüden!

Wenn zwei Rüden sich mal kabbeln, die spielen am nächsten Tag wieder miteinander.
Wenn zwei Hündinnen sich mal ernsthaft behaken, das geht bis aufs Messer.

Wie gesagt, das sind persönliche Erfahrungen - ist nicht repräsentativ.

Gruß
tessa

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